Startseite  | Nachrichten | Tibet Heute | Themenarchiv | Empfehlende Artikel | Geschichte & Tatsache | Fakten und Zahlen | Bilder | Videos
 
   Sie befinden sich hier:Tibet Online > Nachrichten > Aktuelles
 
Hoh Xil: Möge seine Ursprünglichkeit immer bleiben (Teil 1)
    Datum:2017-07-11 Quelle: China Tibet Online Autor:  

 

Hoh Xil in der chinesischen Provinz Qinghai wurde am 7. Juli auf der 41. Konferenz der UNESCO im polnischen Krakau in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen. Bis dahin waren bereits 51 Stätten Chinas auf der Welterbeliste.

„Wir garantieren das Feststellen, den Schutz, die Beibehaltung und die Weitergabe des Naturerbes an unsere Nachkommen… und werden uns für diesen Zweck alle Mühen geben.“

Dieser Satz in der Welterbekonvention ist das Ziel der Bewerbung Hoh Xils als Welterbe.

Hoh Xil befindet sich im Westen des Autonomen Bezirks Yushu der Tibeter auf dem tibetischen Hochland Chinas. Die gesamte Fläche beträgt 4,5 Millionen Hektar. Es handelt sich um ein Naturschutzgebiet des Anfangs des 21. Jahrhunderts, dessen ursprüngliche Öko-Umwelt relativ gut geschützt wird, und auch um eines der fertig gebauten Naturschutzgebiete Chinas mit den größten Flächen, höchsten Höhenlagen und reichsten Wildtierressourcen. Hier werden hauptsächlich wertvolle Wildtiere wie Tibet-Antilopen, Wildyaks, Tibet-Wildesel und Tibet-Gazellen, Pflanzen sowie ihr Lebensraum geschützt.

In Hoh Xil gibt es keine guten natürlichen Bedingungen. Der Ort liegt hoch und es ist sehr kalt. Die Saison für das Wachstum der Pflanzen ist sehr kurz. Die Produktionskraft des Graslands ist sehr niedrig. Es herrscht unaufhörlicher scharfer, einschneidender Wind. Die frühere Wilderei und der Bergbau haben die Umwelt von Hol Xil sehr schwer beschädigt. Allerdings unterstützt die Unfruchtbarkeit auch das Leben zahlreicher Wildtiere. In der Fortpflanzungssaison kommen unzählbare Tibet-Antilopen hierher. Es gibt auch Gruppen von Wölfen und Wildyaks. Dass verschiedene Tierarten frei zusammenleben, ist weltweit selten zu sehen.

Dank der traditionellen tibetischen Öko-Kultur und der Bemühungen der Umweltschützer vieler Generationen in Hoh Xil wird das ursprüngliche Aussehen beibehalten. Man versucht, hier nach der Harmonie zwischen Mensch und Natur zu suchen und so wenig wie möglich dazwischen zu gehen, um zu sehen, dass sie mit ihrer ursprünglichen Weise existiert und sich entwickelt.

 
 zum Thema:
Tibet Menschenrechte
Bilder
Videos
·Fernsehgala zum tibetischen Neujahrsfest (4)
·Fernsehgala zum tibetischen Neujahrsfest (3)
·Fernsehgala zum tibetischen Neujahrsfest (2)
Empfehlende Artikel
·Reisebericht: Himmel von Yading und Idylle von Qing...
·Höhere Preise für Qomolangma ab April
·Reisebericht: Sêrtar – Ein goldenes Pferd im ewig...
 
 
Ausrichter:Chinesische Vereinigung für Menschenrechte
detibet328@yahoo.cn
Interkontinentale Kommunikation GmbH. Alle Rechte vorbehalten