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Tibet errichtet Schutzdraht für wilde Tiere
    Datum:2017-09-14 Quelle: China Tibet Online Autor:  


Das staatliche Naturschutzgebiet Changtang hat eine gesamte Fläche von 298.000 Quadratkilometern. Es erstreckt sich über Nagqu und Ngari und liegt im Durchschnitt mehr als 5000 Meter über dem Meeresspiegel. Hier werden über 40 Arten wilder Tiere einschließlich Tibetantilopen geschützt.

Buqing und neun andere Mitarbeiter der Verwaltung sind Einwohner der Dörfer. Als Stationsleiter sagte er dem Reporter, dass ihre tägliche Aufgabe darin bestehe, Wilderer zu bekämpfen. Überdies führen sie mit dem Motorrad zu den Stellen, wo Tibetantilopen, tibetische Wildesel und andere wilde Tiere auftauchen, um ihre Aktivitäten zu beobachten und sie zu zählen. „Bei der Patrouille müssen wir noch Satellitentelefone, Gummiknüppel und Teleskope mitnehmen. Die Ausrüstungen sind zwar einfach, aber sie sind alle wichtig.“

Zwar wurde eine Sicherheitsanlage aufgebaut, aber Tibetantilopen geraten manchmal in Gefahren wie den Überfall durch Wölfe etc. Er kann sich daran erinnern, dass sie im Dezember des letzten Jahres, als es schneite, gerade mit dem Motorrad patrouillierten. Da haben sie Tibetantilopen gesehen, die von wilden Hunden gehagt wurden. Sie hatten viele Wunden und manche Knochen wurden freigelegt.

Buqing sagte: „Der Boden war von Schnee bedeckt und das Motorrad konnte gar nicht schnell fahren. Daher mussten wir absteigen und zu Fuß gehen. Im Schnee waren die Hunde gelenkiger als Menschen. Wir haben viel Zeit gebraucht, um die wilden Hunde zu vertreiben.“

Eine Tibetantilope war sehr schwer verletzt. Nach der Erfahrung, die er bei der Viehzucht gesammelt hatte, hat Buqing in der Kreisstadt  Penizillin, Verbandmull, Deinfektionsmittel und Heu gekauft. „Wir haben uns ungefähr einen Monat um die Antilope gekümmert. Langsam konnte sie beginnen zu laufen und hat die Verwaltungsstation verlassen.“

Buqing ist der Meinung, dass die Tibetantilopen und die Vorfahren der Tibeter seit Generationen auf dem Hochplateau Qinghai-Tibet leben. Niemand kann sie der Freiheit, hier zu leben, berauben. Inzwischen wurde der Schutz intensiviert. Nahezu 10.000 Tibetantilopen haben sich hier niedergelassen. Des Weiteren tauchen hier Herden von Tibetgazellen und tibetischen Wildeseln auf.

Neben der täglichen Patrouille der Verwaltungsstation organisiert die Forstpolizei jedes Jahr drei bewaffnete Patrouillen. Lhakpa meint, dass sie jedes Jahr Ende Mai und Anfang Juli entlang der Route, an der Tibetantilopen Jungen gebären und Jungen zurückbringen, einmal patrouillieren würden. Des Weiteren ist im November die Zeit der Migration und der Paarung der Tibetantilopen. Daher ist eine bewaffnete Polizei notwendig.

Der Kreis Amdo ist ein großer Kreis der Viehwirtschaft Nagqus oder gar Tibets. Die Vermehrung des Viehs hat mal dazu geführt, dass Gras und Vieh aus der Balance geraten sind. Seit 2010 hat Tibet durch die Verringerung der Anzahl der Viehstücke die Wiesen langsam wiederhergestellt. Lhakpa ist der Meinung, dass dies den wilden Tieren mehr Gras biete. Außerdem haben die Projekte der Umsiedlung zum Umweltschutz wilden Tieren mehr Lebensraum gegeben.

Quelle: Xinhua.net

(Editor: Daniel Yang)

 
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