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Ausstellung eines tibetischen Klosters in London
    Datum:2016-01-22 Quelle: China Tibet Online Autor:  

In der Nähe des Bahnhofs Euston in London gibt es ein nicht so bekanntes Privatmuseum: Wellcome Collection. Es sieht nicht anders als die normalen klassischen öffentlichen Gebäude aus. Aber innen sieht es ganz anders aus. Das Museum bezeichnet sich als „ein kostenloses Reiseziel, dessen Tür für neugierige Besucher offen ist“ und wurde von Sir Henry Wellcome (1853-1936) gegründet.

In diesem Museum, in dem Neugier das Klischee bricht, widmet sich die große Ausstellung in diesem Winter dem tibetischen Buddhismus.

Die Ausstellung mit dem Titel „Ein geheimes tibetisches Kloster“ zielt darauf ab, die Geheimnisse des esoterischen Buddhismus aufzudecken. Durch mehr als 120 gesammelte Kulturgegenstände aus verschiedenen Regionen der Welt wird die reiche Geschichte des tibetischen Buddhismus bei der Yoga- und Meditationsübung demonstriert. Die Inspiration der Ausstellung kommt aus einer Reihe von komplizierten Wandgemälden, die im tibetischen Lukhang-Kloster in Lhasa eingesetzt sind. Die reichen ausgestellten Kulturgegenstände, darunter rituelle Gegenstände, Gewebe, Instrumente, Buddhastatuen, Gemälde, Rollbilder, architektonische Modelle, Archivfotos und moderne Bilder, erzählen die Geheimnisse des Privatklosters des Dalai Lama.

Dieses Kloster bedeutet in der tibetischen Sprache „Das nach dem Schlangengeist führende Kloster“. Es wurde in der späten Periode des 17. Jahrhunderts gebaut und gehörte früher zum 5. und 6. Dalai Lama. Es handelte sich um einen privaten heiligen Ort, an dem die seligen Weisen die Meditationsübung machten, und auch ein unbekanntes Geheimnis hinter dem Potala-Palast. Es ist fast isoliert, so dass man es nur durch die Fahrt mit einem kleinen Boot erreichen kann.

„Ein geheimes tibetisches Kloster“ demonstriert durch die Präsentationen in den zwölf Hallen in der Wellcome Collection Schritt für Schritt Erklärungen über verschiedene Bereiche wie die geografische Lage, den architektonischen Raum, die kulturellen Sitten und Gebräuche, den buddhistischen Glauben, Yoga und Meditation, die tibetische Medizin sowie das moderne Verständnis. Die diesmal ausgestellten Kulturgegenstände umfassen die rituellen Gegenstände des esoterischen Buddhismus, die Buddhastatuen, den im Lukhang-Kloster geopferten Schlangengeist und die Gottheiten des Buddhismus, die Thangkas sowie die Trachten für das Opfern.

Mit einer Reihe von Rollbildern und Thangkas beschreibt die Ausstellung ausführlich die sorgfältigen Darstellungen des Systems der traditionellen tibetischen Medizin über den physiologischen Prozess. Diese Werke umfassen die früheren tibetischen Bilder über das Opfern sowie die Bilder auf den Wandgemälden im Lukhang-Kloster. Alle Details erläutern die vom esoterischen Buddhismus betonte Einheit und Harmonie zwischen Körper und Seele. Die anderen Teile der Ausstellung stellen die Bewegungen des menschlichen Körpers dar, wie zum Beispiel den Tanz beim Opfern und die Yoga-Bewegungen, was das Verständnis des esoterischen Buddhismus über die Energiebewegung im menschlichen Körper sowie deren Verbindung mit der Erhöhung des seelischen Zustands widerspiegelt.

Die Ausstellung zeigt auch aus menschlichen Knochen hergestellte Schmuckstücke, wie eine aus dem Schädel der Menschen geschnitzte Schüssel und eine mit Knochenperlen aufgefädelte Schürze, die für die Idee „Anatta“ des tibetischen Buddhismus stehen. Zugleich symbolisieren die bösen Gesichter der Statuten der tibetischen Gottheiten, dass man auf dem Weg zur Erleuchtung beim esoterischen Buddhismus unvermeidlich die Schattenseiten erlebt. Diese Gegenstände wurden früher hauptsächlich beim Opfern verwendet, um die Kenntnis der Menschen darüber zu wecken, dass das Leben unbeständig ist. Sie betonten die Angst im Bewusstsein. Von der in den Wandgemälden im Lukhang-Kloster dargestellten Yoga- und Meditationsübung erstrecken sie sich zur anderen Seite von der Erleuchtung.

 
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