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Tibeterinnen auf alten Fotos
    Datum:2016-04-14 Quelle: China Tibet Online Autor:  

Ein adeliges Fräulein der Jiarong-Tibeter im Kreis Li in der tibetischen Region in Ngawa in Sichuan in den 1930er Jahren.

Das im Jahr 1920 aufgenommene Foto zeigt die Frau eines weltlichen Beamten in Lhasa. Sie trug eine Perücke. Der Kopfschmuck wurde von der Mongolei beeinflusst.

Das im Jahr 1934 aufgenommene Foto zeigt die Lifan-Tibeter in Sichuan. Die Lifan-Tibeter in Ngawa sprechen die Jiarong-Sprache. Dieses adelige Mädchen der Jiarong-Tibeter trug einen mit roten Korallenperlen hergestellten Kopfschmuck, bunte Kleidung, einen farbigen Gürtel und Korallensilberohrringe. Es handelt sich um die modische Kleidung in jener Zeit. Das Mädchen im Bild spielt ein Mundinstrument. Wenn man dieses Mundinstrument spielt, muss man mit einem Faden das Bambusrohrblatt ziehen. Es klingt hell und handelt sich um eine Bambusmundharmonika.

Das im Jahr 1936 aufgenommene Foto zeigt eine adelige Labrang-Frau, die ihr Haar in dünnen Zöpfe geflochten hat und Türkis-Goldohrringe mit roten Korallen-Gehängen, Korallenhalsklette, eingraviertes Goldgebetskästchen, und goldenen Atlas-Mantel mit Otterfellsäumen trug. Ihre Kleidung kostete viel Geld.

Frauen in der tibetischen Region Muli in Liangshan in Sichuan

Das Foto wurde im Jahr 1937 in Yushu in der Provinz Qinghai aufgenommen. Dort gibt es den Brauch, wonach junge Tibeterinnen mit Yakbutter und schwarzer Asche ihre Gesichter beschmieren. Legenden zufolge befahl der Tibet-König, dass die Frauen ihre Gesichter beschmieren sollten, um zu vermeiden, dass die Mönche wegen ihrer schönen Gesichter die buddhistischen Klosterregeln nicht befolgen, und die buddhistischen Lehren zu schützen. Eine andere Bedeutung des Beschmierens stellt dar, die Gesichter vor starkem Wind auf dem tibetischen Hochland zu schützen.

Das im Jahr 1939 in Litang in Sichuan aufgenommene Foto zeigt eine junge Hirtin in Litang, die ihr Haar in dünne Zöpfe geflochten hat und tibetische Kleidung trug. Ihr Kopf wurde von zwei Silberschilden geschmückt. Legenden zufolge ist Litang die Heimat des Dichters Dalai Lama Tshangyang Gyatsho.

Die Frau des Lhasaer Adligen Ramba.

    
 
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