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Korqag-Kloster: Ein Kloster an der Grenze von drei Staaten
    Datum:2016-08-29 Quelle: China Tibet Online Autor:  

 

Das Korqag-Kloster befindet sich im tibetischen Regierungsbezirk Ngari auf einer Höhe von etwa 3700 Metern. Es handelt sich um ein Kloster der Sagya-Schule des tibetischen Buddhismus. „Korqag“ bedeutet in der tibetischen Sprache „sich niederlassen“. Mit dem Korqag-Kloster als Zentrum wurde das Dorf Korqag errichtet. Die Dorfeinwohner sagen, dass das Kloster zuerst entstanden ist, und dann das Dorf. Das Korqag-Kloster liegt nach Norden. Südlich des Klosters liegt das Himalaya-Gebirge und nördlich das Gangdisê-Gebirge. Es gilt als „von Schneebergen umgebenes Kloster“.

 

 

Die Hallen im Kloster sind großartig. Die großen und kleinen Hallen, die Mönchheime und die weiße Pagode bilden einen reizvollen Kontrast. Die größte Besonderheit liegt in den hier relativ gut bewahrten Wandgemälden, die auf eine Geschichte von fast tausend Jahren zurückblicken. Die Korridore mancher Hallen sind mit Holzschnitzereien geschmückt. Der Stil und die Inhalte der Schnitzereien sind ähnlich wie die in den Nachbarländern Indien und Nepal. Dabei handelt es sich um eine Ausnahme in allen Klöstern in Tibet. Wegen der speziellen geografischen Lage wird das Kloster gemeinsam von den Gläubigen in Tibet, Indien und Nepal genutzt.

 

 

Legenden zufolge kamen sieben kräftige umherwandernde Mönche aus Indien hier an und gingen buddhistischen Aktivitäten nach. Vor ihrer Fahrt hinterließen sie dem König sieben Päckchen Silber. Der überraschte König fragte einen Meister, was er mit dem Geld tun sollte. Der Meister antwortete, dass es vom Gott des Reichtums gewährt wurde und man es nicht sich selbst in Besitz nehmen dürfte. Bald darauf bat der König die nepalesischen Techniker, mit dem Silber eine seltene Statue von Manjushri herzustellen. Nach der Fertigstellung bat er auch hochgebildete Mönche, die Statue zu segnen. Während man die Statue zum Kaiserpalast transportierte, hörte man plötzlich, dass die Manjushri-Statue sagte: „Ich bleibe und lasse mich hier nieder.“ Darüber freute sich der König und baute an diese Stelle das Kloster Korqag.

 

 

Die Buddhastatue im Korqag-Kloster zählt auch zu den drei bekanntesten Buddhastatuen in Tibet, die sprechen können. Die anderen beiden sind die Statue des zwölfjährigen Schakjamuni im Jokhang-Tempel und die Buddhastatue im Kloster Phagpa in der Region Gyirong. Laut Legenden haben die Menschen, die innerhalb von einem Jahr diese drei Buddhastatuen gesehen haben, Glück.

 

(Editor: Soong)

 
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