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Tonmacher auf dem Hochplateau in Westsichuan
    Datum:2017-07-11 Quelle: China Tibet Online Autor:  

Demba, Sohn von Dhondup, ist am traditionellen Ton sehr interessiert.

 

In der Großgemeinde Jinzhu des Autonomen Bezirks Garzê der Tibeter in der Provinz Sichuan gibt es einige niedrige Häuser, die von Rauch umgeben sind. Das ist die Tonmanufaktur von Dhondup, Erbe der Fertigungstechniken des Axi-Tones der dritten Generation. Die Familie Dhondups beschäftigt sich mit der Herstellung des Axi-Tones seit seinem Großvater. Sein siebenjähriger Sohn Demba ist von klein auf sehr beeinflusst und zeigt heute großes Interesse daran. Daher will Dhondup seinem Sohn diese Techniken vermitteln.

 

In der Manufaktur Dhondups gibt es einige Werkzeuge zur Tonherstellung: Holzschläger, Holzhammer und altertümliche Brennbehälter etc. Er sagte: „Als ich als Kind meinen Vater sah, wie er Ton machte, war ich sehr interessiert und lernte daher nebenan heimlich.“ Diese Tonobjekte sind von der Größe und der Form her ähnlich, aber ihnen sind manche einheimischen Elemente beigemischt worden. Nur so kann feiner Ton gefertigt werden.“

 

Demba Daijie lehnte sich an seinen Vater und schaute genau zu, wie sich der Ton in den Händen Dhondups drehte, weil er kein Detail verpassen wollte. Dhondup hat mit einer Pinzette leicht zerschlagene Porzellanscherben genommen und lehrte seinen Sohn, wie die Scherben angeklebt werden sollen. Da der Sohn sehr konzentriert war, hat er aus Freude gelacht.

Dhondup hat Brennholz nachgeschoben und gleichzeitig gesagt: „Die Techniken zur Fertigung des Axi-Tones sind komplex. Man muss Erde holen, die Erde trocknen lassen, Erde auswählen, Erde kneten, Formen fertigen, Formen trocknen lassen etc., also insgesamt sieben Schritte.

 

 

Es heißt, dass der Axi-Ton auch der schwarze Ton der Tibeter heißt, weil er nach dem Brennen schwarz wird. Es ist ein Kunsthandwerk aus traditionellen Techniken der Tibeter und wird von den chinesischen und ausländischen Historikern als „Schatz der primitiven Kultur“ bezeichnet. Seine Geschichte geht auf den schwarzen Ton der Hemudu-Zivilisation in Yuyao vor über 7000 Jahren zurück. Seine Fertigungstechniken stellten vor mehr als 4000 Jahren das höchste Niveau der Tonfertigungstechniken Chinas dar. Im Jahr 2008 wurde der Axi-Ton in die staatliche Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

 

Foto: Xiangyu LI

Quelle: www.xgll.com.cn

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li)

 
 zum Thema:
Tibet Menschenrechte
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