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Mani-Steinhügel in Tibet
    Datum:2014-03-18 Quelle: China Tibet Online Autor:  

 

An Bergpässen, Straßenecken, Furten, Seen und Gräben sowie auf Bergen und in Klöstern sind viereckige oder runde Hügel aus weißen Steinen zu finden.Das sind Mani-Steinhügel(Hügel von Gebetssteinen), die den Schutzgott symbolisieren. Nach der alten, in Tibet heimischen Bon-Religion sind ja alle Dinge beseelt. Die Tibeter verehren weiße Steine als seelische Mächte. Der tibetische Buddhismus wurde seit je durch die Bon-Religion beeinflusst und hat inzwischen diesen Steinkult übernommen. Anhänger des tibetischen Buddhismus ritzen Gebete oder Buddhabilder in weiße Steine ein, um für sich göttliche Gnade zu erbitten.

Mani-Steine sind in Größe und Form verschieden. Es können große Felsblöcke oder kleine Kiesel sein. Sie sind rund oder viereckig. Es sind Kalksteine, Silikate oder Marmor. Fromme Gläubige machen betend eine Runde um den Mani-Steinhügel und fügen jeweils einen neuen Stein hinzu, wenn sie am Mani-Steinhügel vorbeikommen. Dabei rezitieren sie Gebete und erbitten die göttliche Gnade. Wer keinen Gebetsstein bei sich trägt, ersetzt diesen durch einen Tierschädel, ein Yakgehörn, etwas Schafwolle oder Strähnen des eigenen Haares. So wächst der Mani-Steinhügel stetig.

 
 zum Thema:
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