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Junge Tibeter gründen nach der Rückkehr in ihre Heimat Unternehmen mit sozialer Verantwortung
    Datum:2017-06-13 Quelle: China Tibet Online Autor:  

Die Tibeterin Dechen Yudron ist nach 1985 geboren. Nach ihrem Studienabschluss im Ausland ist sie nach Tibet zurückgekehrt: „Wir verfolgen die tibetischen Jugendlichen aufmerksam. Sie sind die Zukunft der gesellschaftlichen Zivilisation. Im Prozess des Aufwachsens ist es notwendig, eine gesunde Persönlichkeit herauszubilden, und Fürsorge ist wichtig“, so Dechen Yundron gegenüber der Presse.

Vor zwei Jahren kehrte Dechen Yudron in ihre Heimat zurück, nachdem sie in den USA ihren Master-Abschluss gemacht hatte, und gründete in Lhasa eine Institution für Bildungsberatung, die sozial auffälligen Jugendlichen hilft.

Qamba war früher für die Menschen um ihn herum ein ungezogenes Kind an der Lhasaer Mittelschule, der kein Interesse am Lernen hatte. Zufällig lernte Dechen Yudron ihn auf der Suche nach den ersten Schülern kennen. Von da an wurde eine Beziehung zwischen Lehrer und Schüler geknüpft.

„Am Anfang war es sehr schwer, einen Zugang zu ihnen zu bekommen. Es kostete alle Mühe, ein Vertrauensverhältnis mit ihnen aufzubauen. Allmählich begannen sie, sich zu verändern“, so Dechen Yudron.

Einmal gingen Qamba und seine Kumpel nach dem Schulbesuch zusammen zum Übungsplatz in einem Wohnviertel, um Fußball zu spielen. Spontan räumten sie die Abfälle auf dem Übungsplatz weg. Nach einem starken Spiel gegen ein Team von Erwachsenen verlor Qambas Team. Allerdings wurden die Kinder nicht mehr wie früher wütend, sondern beendeten freundlich das Spiel. Nachdem die Erwachsenen weggegangen waren, räumten die Kinder nochmal von sich aus den Übungsplatz auf.

Diese Veränderungen hat Dechen Yudron bemerkt. „Obwohl am Anfang viele Menschen meine Arbeit nicht verstanden haben, lohnt sich mittlerweile alles“, sagte Dechen Yudron.

Genau wie Dechen Yudron halten immer mehr junge Tibeter daran fest, zum zivilen Fortschritt der tibetischen Gesellschaft beizutragen.

Der 28-jährige Tenzin Sherab hatte in Beijing angefangen, ein Reisebüro zu gründen. Auf einmal boomte das Geschäft. Wegen des Mangels an Managementerfahrungen geriet seine Firma später in große Schwierigkeiten und wurde schließlich von einem anderen Unternehmen gekauft.

„Obwohl meine Firma gekauft wurde, habe ich noch viele Erfahrungen von Existenzgründung gesammelt.“ Die Niederlage hat Tenzin Sherab nicht entmutigt. Er kehrte nach Lhasa zurück und setzte die Existenzgründung fort. Zugleich teilt er seine Erfahrungen mit anderen jungen Existenzgründern und ermutigt sie, ihre eigenen Träume zu leben. „Heute wird der Kreis der jungen tibetischen Existenzgründer immer größer. Wir haben den gleichen Willen und kämpfen uns in unterschiedlichen Bereichen durch.“

In den vergangenen Jahren ist das Umfeld für die Entwicklung der jungen Tibeter immer besser geworden. Die Finanzinstitutionen bieten der Innovation und der Existenzgründung junger Tibeter bevorzugte Kreditmöglichkeiten, und die Regierung hält verschiedene Wettbewerbe für Innovation und Existenzgründung ab, wodurch eine Bühne für die aufstrebenden jungen Leute zur Verfügung gestellt wird.

„Als junge Menschen haben wir Fähigkeit und Pflicht, mehr soziale Verantwortungen zu tragen“, so Dechen Yudron. „Ich bin überzeugt, dass sich diese Unternehmen länger entwickeln können. Genau wie viele andere junge Tibeter werde ich an meiner Unternehmung festhalten.“

Quelle: chinanews.com

(Editor:Soong)

 
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Tibet Menschenrechte
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