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Tibetische Trachten auf dem Hochplateau
    Datum:2017-03-24 Quelle: China Tibet Online Autor:  

 

Auf der Eröffnungszeremonie der diesjährigen zwei Tagungen (Tagung des Nationalen Volkskongresses des chinesischen Volkes und Tagung der politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes) hat ein tibetischer Abgeordneter viel Aufmerksamkeit angezogen. Er hatte festliche tibetische Trachten an. Auch in wärmeren Räumen hat er die dicken Pelzmützen nicht abgesetzt, nur um die würdevolle Etikette seiner Volksgruppe in diesem feierlichen Moment zu wahren. Im Jahr 2008 wurden die tibetischen Trachten mit der Genehmigung des chinesischen Staatsrates in die zweite Liste des staatlichen immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Lange Ärmel, weite Hüften und große Ausschnitte sind die deutlichsten Merkmale der tibetischen Trachten. „Die Entstehung der tibetischen Trachten steht in enger Beziehung zu den Naturbedingungen, den klimatischen Verhältnissen und der Lebens- sowie der Arbeitsweise der Tibeter, die auf dem Hochplateau leben. Sie zeigen die gemeinschaftliche Intelligenz des Volkes sowie ihre ästhetische Einstellung.

Die tibetischen Trachten für Hochzeiten haben meistens schöne Formen und lenken viel Aufmerksamkeit auf sich. Auf Hochzeiten tragen unterschiedliche Menschengruppen verschiedene Kleidungsstile. Die Kleidung des Brautpaars hat vor allem bunte Farben. Die Muster sowie Ornamente der Kleidung sind komplex und fein. Dazu gibt es diverse Dekorationsgegenstände, was sich erfrischend auf die Leute auswirkt. Die Eltern des Brautpaares haben in erster Linie dezente Farben, zumeiste Braun, Rot etc. Allerdings neigt ihre Kleidung zu Einfachheit, was zum Kleidungsstil der Leute mittleren Alters gut passt. Die jüngeren Leute, die an Hochzeiten teilnehmen, tragen Kleidung mit meist bunten Farben, was die Vitalität der jüngeren Leute zeigt. Die Frauen, die als Tanzpartnerinnen fungieren, tragen einfarbige Kleidung. Dies wirkt einerseits feierlich, andererseits fühlen sich die eigentlichen Hauptpersonen auch nicht gestört.

Tibetische Gewänder sind die Hauptausführung der tibetischen Kleidung. Es gibt davon zahlreiche Sorten. Was die Materialien angeht, wird zwischen Seide, Schaffell, Pulu-Gewebe, Stoff etc. unterschieden. Die Kleidung variiert von Region zu Region.

Changtang in Nordtibet befindet sich auf einem Hochplateau. Dort herrschen niedrigen Temperaturen, Wind und Stürme gibt es häufig. Es liegt außerdem in einer großflächigen Steppe. Aus diesen Gründen brauchen die hiesigen Einwohner Kleidung, womit sie gut leben, reisen und sich gegen Kälte schützen können. Die Kleidung der nomadischen Region besteht vor allem aus Pelzgewändern. Sie sitzen sehr lose und haben weite Ärmel. Zudem fühlen sie sich sehr leicht an. Bei ausreichend Sonne und steigenden Temperaturen tagsüber kann man die Ärmel hochkrempeln und sich etwas abkühlen. Nachts kann man den Gürtel abschnallen und mit der Kleidung am Körper schlafen.

Gürtel sind unentbehrlich für die Pelzgewänder der Nomaden. Wenn man sie trägt, heben sie die Kleidung bis zu den Knien. Wenn man die Gürtel festbindet, ensteht ein großer Hohlraum an der Brust, wo man viele Gegenstände verstauen kann. Die Pelzgewänder werden mit einer traditionellen Methode mit Schafhaut angefertigt. Sie sind nicht nur verschleißfest, sondern können auch gut gegen Kälte schützen.

Quelle: People's Daily

(Editor: Daniel Yang)

 
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