Startseite  | Nachrichten | Tibet Heute | Themenarchiv | Empfehlende Artikel | Geschichte & Tatsache | Fakten und Zahlen | Bilder | Videos
 
   Sie befinden sich hier:Tibet Online > Tibet Heute > Kultur & Religion & Umweltschutz
 
Das glückliche Leben junger Mönche
    Datum:2017-03-27 Quelle: China Tibet Online Autor:  

 

Heute hat Aka (Bezeichnung für Mönche des tibetischen Buddhismus) Lobsang ein neues Mittel zur Fortbewegung. „Nachdem ich ein Auto gekauft habe, ist es viel praktischer, mit den Einwohhern buddhistische Kulte durchzuführen.“

Aka Lobsang ist ein Mönch, der in den 80er Jahren des 20. Jahunderts geboren wurde, aus dem Kloster Dangjia im Autonomen Bezirk Hainan der Tibeter. Bis heute hat er schon 18 Jahre lang in diesem Kloster den Buddhismus praktiziert.

„In den letzten Jahren haben wir nicht nur die alte buddhistische Halle renoviert, sondern auch eine neue buddhistische Halle mit 100 Säulen, die Halle von Siddhartha Gautama etc. neu gebaut.“ Als er sich an seine Anfangszeit im Kloster erinnerte, sagte Aka Lobsang: „Früher waren die Mönchheime allesamt Lehmhütten, heutzutage sind es betonierte Häuser. Im Winter ist es auch warm.“

Daten zeigen, dass die Provinz Qinghai seit dem Start der sogenannten sechs Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur der Klöster insgesamt schon nahezu 1,4 Milliarden Yuan (rund 188 Millionen Euro) investiert hat. Damit wurden 6492 Projekte in die Tat umgesetzt. Sie decken Bereiche wie Wasserversorgung, Stromversorgung, Straßenbau, Renovierung sowie Erneuerung baufälliger und alter Gebäude usw. ab. Zusätzlich dazu wurden 15.000 Mönchheime renoviert.

Der Reporter hat im Dangjia-Kloster gesehen, dass die Straße zum Kloster schon geteert ist. Außerdem säumen Solarlaternen, die in Abständen von etwa über 40 Metern aufgestellt sind, und Mülltrennungstonnen die Straße. Außerhalb der alten Sutra-Halle, die als Schwerpunkt-Denkmal der Provinz Qinghai anerkannt worden ist, ist ein Basketballplatz, wo die mehr als 60 Mönche des Klosters miteinander die „Kräfte messen“ können.

„Die unsichtbaren Vorteile sind zahlreich, darunter die Mindestlebenssicherung, Krankenversicherung etc. Wir haben alles, was die Einwohner haben“, sagte Aka Lobsang. „In den letzten Jahren haben sich die Lebensbedingungen verbessert und es gibt viel weniger Kranke.“

„Nun werden im Kloster außer den traditionellen Kursen des tibetischen Buddhismus noch Kurse wie Chinesisch, Englisch, Computer usw. angeboten.“ Aka Lobsang hat noch ein weiteres Vorhaben geäußert: „Später wollen wir noch einige professionelle Chinesisch-, Englisch- und Computerkurslehrer einladen, die die Mönche unterrichten.“

Aka Lobsang meint, dass die Nachrichten die beliebteste Fernsehsendung im Dangjia-Kloster sei. „Früher waren wir der Meinung, dass die Außerwelt sehr fern wäre und wir nicht viel damit zu tun hätten. Heutzutage lernen die Akas jedoch aus eigenem Antrieb bestimmte Gesetze und Regelungen.“

Quelle: www.chinanews.com

(Editor: Daniel Yang)

 
 zum Thema:
Tibet Menschenrechte
Bilder
Videos
·Fernsehgala zum tibetischen Neujahrsfest (4)
·Fernsehgala zum tibetischen Neujahrsfest (3)
·Fernsehgala zum tibetischen Neujahrsfest (2)
Empfehlende Artikel
·Reisebericht: Sêrtar – Ein goldenes Pferd im ewig...
·Reisebericht: Sêrtar – Ein goldenes Pferd im ewig...
·Reisebericht: Sêrtar – Ein goldenes Pferd im ewig...
 
 
Ausrichter:Chinesische Vereinigung für Menschenrechte
detibet328@yahoo.cn
Interkontinentale Kommunikation GmbH. Alle Rechte vorbehalten