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Weißer Stupa -– Symbol Tibets
    Datum:2017-04-07 Quelle: China Tibet Online Autor:  

 

 

Der Begriff "Ta" (auf Deutsch "Tempel") kam zusammen mit dem Buddhismus aus Indien nach China . "Ta" stammt aus dem Sanskrit „Stūpa“ und manchmal auch aus „Buddha“.

Aufzeichnungen zufolge war der erste buddhistische Tempel in China der Tempel des weißen Pferdes in Luoyang (Hauptstadt der heutigen zentralchinesischen Provinz Henan), der während der östlichen Han-Dynastie (67 n. Chr.) erbaut wurde. Laut dem Buch der Wei-Dynastie sei der Tempel "den Bauten im alten Indien nachempfunden“ und stelle eine Mischung von chinesischem und indischem Baustil dar.

Im 7. Jahrhundert vereinte Songtsen Gampo alle Stämme des Tibet-Plateaus. Er gründete die Tubo-Dynastie, und unter ihm begann der Buddhismus in Tibet Fuß zu fassen, der mit seiner Ehefrau, Prinzessin Wen der Tang-Dynastie sowie über Nepal nach Tibet kam. Seither verbreitete sich der indische Buddhismus in den tibetischen Gebieten, und mit seinem Siegeszug schossen auch die buddhistischen Tempel überall auf dem schneebedeckten Plateau aus dem Boden. Die weißen Tempel basieren auf dem Stil der nepalesischen Tempel und stehen immer in der Tradition des tibetischen Buddhismus. Sie wurden daher als „Lama-Tempel“ bekannt. Im Allgemeinen werden die Mauern der Tempel gekalkt.

 

Stupa der Heiligkeit

Die tibetischen Gebiete gelten als heilige, buddhistische Stätten mit den meisten buddhistischen Tempeln weltweit. Seit langer Zeit ist der Tempelbau für die tibetischen Buddhisten ein Mittel, um Glück und Segen an einem Ort zu konzentrieren. Als glückverheißende Symbole können die Tempel der traditionellen Vorstellung nach alle bösen Kräfte unterdrücken, weswegen tibetische Gläubige hier beten und Buddha um Hilfe und Unterstützung bitten.

Zu den tibetischen Bestattungsbräuchen gehört auch eine ehrenvolle Tempelbestattung. Die sterblichen Überreste der Dalai Lamas, Panchen Lamas und der „Hutuketu“ (große Lebende Buddhas des tibetischen Buddhismus) werden in den Tempeln aufbewahrt.

 

Ein weißer Stupa im Landkreis Litang

Die tibetischen Tempel sind einerseits Kultobjekte für die einheimischen Gläubigen, andererseits aber auch Beispiele der einzigartigen tibetisch-buddhistischen Baukunst. Diese spiegelt die herausragende Kultur des tibetischen Volks und dessen großartige Kunstfertigkeit wider. Vor allem bezeugen die Tempel aber die Geschichte des kulturellen Austausches zwischen verschiedenen Völkern.

Quelle: Ganzi News

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li)

 
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