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Quyang und die Verbreitung der Technik zur Herstellung von tibetischem Papier
    Datum:2017-04-07 Quelle: China Tibet Online Autor:  

Die Technik der Papierherstellung der tibetischen Nationalität geht Textquellen zufolge auf das 8. Jahrhundert zurück. Laut Aufzeichnungen wird tibetisches Papier durch volkstümliche technische Fertigkeiten hergestellt. Die Technik für die Herstellung des traditionellen tibetischen Papiers ist bis heute erhalten.

Der 48-jährige Quyang ist Kunsthandwerker für die Herstellung von tibetischem Papier. Im Teenageralter begann er, von seinem Vater die Technik der Papierherstellung zu lernen. „Seit Generationen stellt meine Familie tibetisches Papier her. Ich bin schon die 5. Generation.“ Nun will Quyang seinem Neffen Pasang diese technischen Fertigkeiten beibringen.

2001 arbeitete Quyang in der Papierfabrik der Wohlfahrtssonderschule Caiquan in der Stadt Lhasa. Zufällig lernte er ein Team aus den USA kennen, das sich mit der Forschung über tibetisches Papier beschäftigt. Mit der Empfehlung und finanziellen Unterstützung lernte Quyang über zwei Monate lang in Nepal die Färbetechnik des tibetischen Papiers. 2013 eröffnete er in seiner Heimat Maizhokunggar eine Genossenschaft. In China, insbesondere in den chinesischen ländlichen Gebieten, ist eine Genossenschaft eine kooperative Organisation, die die Bauern freiwillig durch Zusammenschluss gründen, um die Produktion und das Geschäft durchzuführen.

 

 

Die Genossenschaft befindet sich in einem Wohngebäude in tibetischem Stil. Im Erdgeschoss wird tibetisches Papier in verschiedenen Farben, darunter Rot, Weiß, Blau und Schwarz, ausgestellt. Es gibt sowohl auffällige als auch schlichte Farben. Zur Verschönerung sind auf manchem Papier Schriftzeichen und Muster gedruckt. Auf der anderen Seite des Zimmers werden aus farbigem tibetischem Papier hergestellte handgewerbliche Produkte wie Notizbücher, Pinselbehälter und Taschentuchboxen ausgestellt, die ohne Übertreibung als Kunstwerke bezeichnet werden können.

 

 
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