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Heiligtum des Tibetischen Buddhismus: Kumbum-Kloster
    Datum:2017-07-04 Quelle: China Tibet Online Autor:  

 

Der Name Kumbum-Kloster bedeutet im Tibetischen „Maitreya-Kloster mit 100.000 brüllenden Löwen“. Es befindet sich im Kreis Huangzhong der Provinz Qinghai und wurde während der Herrschaftszeit des ersten Kaisers der Ming-Dynastie, Zhu Yuanzhang, (im Jahr 1379) gebaut. Es ist der Geburtsort des Meisters Tsongkhapa, Gründer der Gelug-Schule.

 

Als eins der vier größten Zentren des Tibetischen Buddhismus Chinas ist es auch das Verehrungszentrum der Gläubigen der tibetischen Regionen in Gansu, Qinghai, Sichuan und Tibet. Überdies ist es das größte Kloster der Gelug-Schule der Region Amdo.

Das Kumbum-Kloster hat eine Fläche von 400.000 Quadratmetern. Es hat 9.300 Hallen und Stuben für Mönche. Überdies hat es 52 buddhistische Hallen. In seiner Hochzeit residierten hier über 80 Rinpoches und mehr als 3.600 Mönche.

Das Kumbum-Kloster ist die religiöse, kulturelle, künstlerische Schatzkammer des tibetischen Volkes. Das ganze Kloster ist glänzend und imposant eingerichtet. Das Kloster Dajiawa und das Kloster Xiaojinwa sind allesamt mit vergoldeten Ziegeln ausgestattet. Auf der obersten Schicht gibt es eine goldene Spitze. Die sogenannten drei künstlerischen Meisterwerke, und zwar Butterblumen, Thangka und Dui-Stickerei, sind wahre Schätze der tibetischen Kunsthandwerke.

Das Kumbum-Kloster ist eine staatliche Tourismuszone der Stufe 4A und eine der ersten Adressen beim Reisen in der Provinz Qinghai.

Autor: Fu Xijuan

Quelle: CRI Online

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li)

 
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