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Praktizierungsstätte des Mizong – Zuoqin-Klosters
    Datum:2017-07-06 Quelle: China Tibet Online Autor:  

 

Das Zuoqin-Kloster befindet sich im Kreis Derge des Autonomen Bezirks Garzê der Provinz Sichuan. Es liegt rund 4000 Meter über dem Meeresspiegel und ist eines der Ursprungsklöster der Nyingma-Schule des Tibetischen Buddhismus. Dieses Kloster wurde vom ersten Zuoqin-Khripa Pema Rigzin im Jahr 1684 gegründet und ist das Praktizierungszentrum des Dzogchen der Nyingma-Schule des Mizong.

Heutzutage hat das Qizuo-Kloster nahezu 300 Zweige, die in Bhutan, Sikkim, Qinghai, Gansu, Yunnan etc. sind. In Indien, Nepal, den USA, Japan, England, Deutschland, Hongkong, Taiwan usw. gibt es auch viele Klöster und Praktizierungsstätten zur Weiterführung von Zuoqin.

Die Nyingma-Schule ist im 11. Jahrhundert entstanden und  die  früheste Schule des Tibetischen Buddhismus. „Nyingma“ bedeutet im Tibetischen „altertümlich“ und „alt“. Im Vergleich zu den späteren Schulen wie Gagyu, Sagya und Gelug ist die Nyingma-Schule eine alte Schule. Die Nyingma-Schule und die einheimische tibetische Religion, der Bön, haben viel miteinander zu tun. In der Zeit zwischen dem 8. und 9. Jahrhundert ist der Mizong des Buddhismus von Indien nach Tibet gekommen und hier ist er mit Bön, der unter dem tibetischen Volks große Einflüsse hatte, nach und nach verschmolzen und wurde zum Schluss zur Nyingma-Schule.

Das Zuoqin-Kloster wurde in der Blütezeit der Gelug-Schule gegründet. Pema Rigzin hat mit der Unterstützung des fünften Dalai Lama (1617-1682) das Kloster aufgebaut. Als Pema Rigzin Dzogchen vermittelte, sind über 1500 Praktizierende von überall her angereist. Der dortige Herrscher von Derge, also der Tusi, hat ebenfalls Pema Rigzin als Lehrer betrachtet. In dieser Zeit hat Pema Rigzin viele Klöster besichtigt, um den Buddhismus zu verbreiten.

Das Zuoqin-Kloster wurde von der ehemaligen Regierung Tibets verehrt und unterstützt. Der König Bhutans, der Tusi von Derge und die spätere Generation des Gesar-Königs usw. waren allesamt Schüler der Zuoqin-Khripas. Wegen der Unterstützung konnte Dzogchen an vielen Orten verbreitet werden.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts hat der vierte Zuoqin-Khripa die Zuoqin-Pancavidya-Buddhistenakademie gegründet. Dies ist die früheste, einzige Pancavidya-Buddhistenakademie der Region Kham. Die Akademie hat viele große Gelehrte hervorgebracht. 2000 hat der Zuoqin-Khripa Zuoqin Kelzang das geschlossene Dzogchen-Zentrum Pematang gegründet. Am 10. des Affenmonats jedes Jahres nach dem tibetischen Kalender (zwischen dem Juni und dem Juli nach dem chinesischen Kalender) vermittelt das Zentrums viele Abhishekas des esoterischen Buddhismus, was man sonst nur selten erlebt. Gleichzeitig findet eine feierliche Gebetsveranstaltung statt, wobei man für den Weltfrieden und Glück für alle betet.

Autor: Tai Linzhen

Quelle: CRI Online

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li)

 
 zum Thema:
Tibet Menschenrechte
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