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Dorje Dondrup und sein „Duopai-Thangka“
    Datum:2017-07-27 Quelle: China Tibet Online Autor:  

 

 

Die Quelle von Thangka ist die religiöse Malerei des tibetischen Buddhismus. Anfangs hatte es meistens religiöse Inhalte. Später wurden die Inhalte ständig ausgeweitet. Die Geschichte, die Kultur etc. wurden aufgenommen. Dadurch hat es deutliche Besonderheiten des tibetischen Volkes und des schneebedeckten Gebiets bekommen.

Seit dem Anfang des neuen Jahrhunderts ist die Duopai-Schule von Thangka entstanden. Unter den Pinseln der Maler der Duopai-chule sind viele Symbole der Han-chinesischen Region entstanden, die für die Reform von Thangka stehen. Diesen Wind der Reform hat Nianxu Dorje Dondrup mitgebracht.

Seit langer Zeit arbeitet er an Innovationen des Bereiches Tangka und hat die Duopai-Thangkaschule gegründet. Damit versucht er, Thangka von einer religiösen Malerei zu einer Malerei zu machen, die dem modernen ästhetischen Standard entspricht. Mit 13 hat er angefangen, das Thangkamalen zu lernen. Daher kennt sich Dorje Dondrup mit der Vergangenheit und der heutigen Lage von Thangka sehr gut aus. Ganz früh hat er mit dem Gedanken gespielt, eine Thangka-Gattung zu entwickeln, die sowohl am Kern der Traditionen festhält, als auch der Ästhetik der modernen Menschen entspricht.

Dafür hat Dorje Dondrup viele Anstrengungen auf sich genommen. Er hat sich nacheinander mit dem Lernen der Miantang-Schule, der Garzi-Schule und der Qinzi-Schule beschäftigt. Überdies hat er eine Ausbildung in westlicher Malerei abgeschlossen. Ferner ist er mit zahlreichen Malereischulen Chinas in Kontakt gekommen und hat einen weiten künstlerischen Horizont entwickelt.

Die Duopai-Schule wurde nicht nur von den Branchenkollegen anerkannt, sondern ist auch beliebt auf dem Markt geworden. Im Frühling des Jahres 2012 hat Dorje Dondrup das „Portrait Wudumus“ geschaffen und sein Preis belief sich auf 1,68 Millionen Yuan (rund 213.670 Euro). Dies sorgte dafür, dass die Duopai-Schule eine Zeitlang zum Fokus der Öffentlichkeit geworden ist.

Dorje Dondrup sagte dem Reporter, dass die Innovation an Thangka von seiner Liebe zu Thangka herrühre und er hoffe, dass er diese Kunstgattung auf der ganzen Welt verbreiten könne. Er sagte mit Bewunderung. „Die Weiterführung der Kultur muss sich im Laufe der Zeit verändern. Mit Thangka verhält es sich genauso. Nur wenn man die Beziehungen zwischen der Innovation und der Weiterführung gut behandelt,  kann Thangka gute Aussichten haben.“

Als Anführer der Thangka-Branche will Dorje Dondrup sehr gerne Thangka auf der ganzen Welt verbreiten. Der Reporter konnte im Interview diesen starken Willen von ihm deutlich spüren. „Ich will ein Thangka-Museum gründen, eine internationale Thangka-Akademie aufbauen und ein Thangka-Malerdorf zustande bringen, um Thangka so in die Welt zu bringen“, sagte er.

Dorje Dondrup, der die tibetische Kultur sehr liebt, arbeitet außerdem an der Weiterführung und Weiterentwicklung der tibetischen Kalligrafie. Er hat eine systematische Suche durchgeführt und 177 Schriftarten, die unter dem Volk verbreitet waren, aufbereitet. Im August 2013 hat er das weltweit längste Band der tibetischen Kalligrafie mit den meisten Zeichen geschaffen. Im Jahr 2014 wurde das Werk in die permanente Sammlung des Potala-Palasts aufgenommen.

Quelle: Xinhua.net

(Editor: Daniel Yang)

 
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