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Nomaden haben eigene Methoden zum Steppenschutz
    Datum:2017-09-07 Quelle: China Tibet Online Autor:  

 

 

Der Gelbe Fluss hat im Kreis Maqu eine Länge von 433 Kilometern. Hier hat sich die erste Biegung des Gelben Flusses gebildet. In der Steppe Maqu bieten sich gute Bedingungen zur Bildung von Regen. Die Steppe mit einer Fläche von 13,35 Millionen Mu (890.000 Hektar), zahlreichen Seen und Sumpfgebieten bildet vollständige Gewässer des Oberlaufes des Gelben Flusses und dies wird als „Wasserreservoir“ des Gelben Flusses bezeichnet.

Der Nomade Drolma lebt seit 52 Jahren in der Steppe. Um die Heimat zu schützen, leitet er aus eigenem Antrieb die Dorfbewohner bei der Bekämpfung der Verwüstung der Steppe an.

„Im Mai jedes Jahres fangen wir an, Gras und Bäume anzupflanzen. Wenn man sieht, dass große Flächen Steppe nach der Arbeit wieder grün geworden sind, dann freuen sich alle.“ Dies berichtete Drolma in gebrochenem Chinesisch. Nun haben sich mehr als 100 Dorfbewohner den Umweltschützern angeschlossen.

„Diese ‚primitiven‘ Methoden der Nomaden sind sehr effektiv.“ Dies meint Dongbao, Direktor des Viehwirtschaftsamtes des Kreises Maqu. Sie hätten die Grasbodenstücke, die früher zum Hausbau genutzt worden seien, wiederverwendet, indem sie die Grasbodenstücke in die Wüste zur Befestigung des Sandes gebracht hätten. Eine andere Methode ist: Eine Woche nach dem Aussäen der Grassamen wird eine Herde von Yaks auf das Grasland getrieben. Unter den Auswirkungen des Stampfens und der Yakfladen wächst neues grünes Gras aus dem Sandboden.

Caibuzhou, Direktor des Komitees der Kommunistischen Partei der Gemeinde Oula, hat auch vom Wandel des Umweltbewusstseins der Nomaden gezeugt. „Nun haben alle das Ergebnis der Arbeit gesehen und erleben, wie sich die Heimat immer mehr verschönert. Daher haben sie angefangen, aus eigenem Antrieb die Umwelt zu schützen, Müll zu sammeln und Gras sowie Bäume anzupflanzen. Sie sind alle der Meinung, dass sie nicht mehr überleben könnten, wenn die wichtige Steppe verschwinden würde.“

Des Weiteren hat die dortige Regierung Steppenbelohnungen eingeführt und den Entwicklungsmodus der Viehwirtschaft der Steppe geändert.

Berichte zeigen, dass der Anteil der Fläche der Steppe, die von Vegetation bedeckt wird, von 96 % 2016 auf 98,2% angestiegen ist. Der Anstieg beläuft sich auf 2,2 %. Die Fläche der Steppe, die eine Degeneration des mittleren Grades oder eines höheren Grades erleidet, ist von rund 695.000 Hektar 2011 auf 553.333 Hektar 2016 gesunken.

Quelle: www.chinanews.com

(Editor: Daniel Yang)

 
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