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Sprecher über möglichen Korruptionsskandal: "Sie wissen, was ich meine."
    Datum:2014-03-03 Quelle: China.org.cn Autor:  

Ein Sprecher von Chinas oberstem politischen Beratergremium ist gestern bei einer Pressekonferenz einer Frage über den früheren Sicherheitschef des Landes mit einer vagen Antwort ausgewichen: "Sie wissen, was ich meine." Die Pressekonferenz fand im Vorfeld des jährlichen Treffens des Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (PKKCV) in Beijing statt.

Ein Reporter der South China Morning Post erkundigte sich über Berichte im Internet über Zhou Yongkang. Zhou ist der frühere Sekretär des Komitees für Politische und Gesetzliche Angelegenheiten beim Zentralkomitees (ZK) und war Mitglied des Ständigen Ausschusses des Politbüros des ZK der Kommunistischen Partei (KP) Chinas. Zhou trat 2012 zurück, doch nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters wurde er unter Hausarrest gestellt, während die Partei Beschuldigungen über mögliche Korruptionsfälle untersucht.

Zuletzt wurde er am 1. Oktober 2013 bei einer Feier ehemaliger Studenten an der chinesischen Universität für Petroleum gesehen. Die Partei hat bis jetzt keine offizielle Erklärung über sein Schicksal abgegeben, und es gibt verschiedene Gerüchte um seine Person. "Eigentlich habe ich selbst nur dieselben Informationen, die ich den Medien der anwesenden Journalisten entnommen habe, aber ich werde versuchen, Ihre Frage auf diese Art zu beantworten", sagte Sprecher Lü Xinhua auf eine Frage über Zhous Verbleib. Er fügte hinzu, die Regierung habe viele Korruptionsfälle untersucht, in die Parteibeamte involviert waren, dazu zählen auch 31 Top-Kader. "Wir tun dies, um der gesamten Partei und der ganzen Gesellschaft zu zeigen, dass jeder untersucht und bestraft wird, der gegen die Gesetze und die Parteidisziplin verstößt. Es spielt dabei keine Rolle, in welcher Position diese entsprechenden Personen waren oder sind. Wir meinen es ernst." Er fügte hinzu: "Das ist alles, was ich sagen kann. Sie wissen, was ich meine."

Lüs Kommentar wurde im Saal mit Gelächter aufgenommen. Die Phrase "Sie wissen, was ich meine" wurde bei den chinesischen Internet-Nutzern schnell zu einem geflügelten Wort. Die Nachrichtenagentur Xinhua hat später einen kurzen Kommentar online gestellt. In diesem heißt es, die Regierung werde gegen jeden vorgehen, der gegen das Gesetz und die Parteidisziplin verstoße. Auch dieser Kommentar endete mit den Worten: "Sie wissen, was ich meine." Die 2. Tagung des 12. Landeskomitees der PKKCV startet heute.

 
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