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Demokratische Reformen im Viehzuchtgebiet
    Datum:2009-03-23 Quelle:tibet328.cn Autor:    

Die Werktätigen in Tibets Viehzuchtgebiet hatten die gleiche Star¬ke
Forderung nach demokratischen Reformen. Jedoch unterschieden sich die dortigen Umstände von denen im Ackerbaugebiet. Die größte Differenz war, dass das Vieh im Viehzuchtgebiet sowohl Produktionsmittel der Hirten als auch ihr Nahrungsmittel, das geschlachtet werden konnte, war. Wenn eine große Anzahl von Rindern und Schafen geschlachtet würde, würde dies dem Ziel der Befreiung der Produktivkräfte und der Förderung der Produktion und der Verbesserung des Lebensstandards der Bevölkerung zuwiderlaufen. Daher verfolgte die KP Chinas im Viehzuchtgebiet eine Politik für Viehschutz und -entwicklung. Darüber hinaus verfügten die Leibeigenenhalter nur über 25-30% des Viehs, dieses wichtigen Produktionsmittels, während Viehbesitzer und Hirten 70-75% besaßen. Viehbesitzer, die nur 1 % der Gesamtzahl der Haushalte ausmachten, verfügten über etwa 20% des Viehs. Einige arme Sklaven hatten einige wenige eigene Tiere. Einige Viehbesitzer arbeiteten selber, stellten gleichzeitig jedoch Knechte ein oder überließen diesen Tiere vertraglich. Sie beuteten Knechte und Hirten aus, während sie selbst von den Leibeigenenhaltern ausgebeutet wurden. Abgesehen vom Vieh, das von den Leibeigenenhaltern gewaltsam beansprucht wurde, umfasste die Bewirtschaftung des anderen Viehbestandes die verstreute Produktion in Form von Einzel- bzw. Privatviehzucht. Die Anstellung von Knechten durch Viehbesitzer war eindeutig kapitalistischer Natur. Daher unterschieden sich die Viehbesitzer von den Leibeigenenhaltern. Falls während der demokratischen Reform Viehbesitzer verurteilt und ihre Rinder und Schafe verteilt worden wären, hätten diese ihr Vieh willkürlich geschlachtet. Daher konnten die  Methoden  wie  die  Verteilung  der  Produktionsmittel,  die im Landwirtschaftsgebiet angewandt worden waren, im Viehzuchtgebiet keine Anwendung finden.
Die o. g. Faktoren berücksichtigend verfolgte die KP Chinas eine umsichtigere Richtlinie für die demokratische Reform im Viehzuchtgebiet. Das Eigentumssystem der Produktionsmittel im Viehzuchtgebiet blieb unverändert, abgesehen von dem Vieh der Leibeigenenhalter und Viehbesitzer, die in die Rebellion verwickelt waren; dieses wurde beschlagnahmt und an arme Hirten verteilt. (Familienangehörigen der Rebellen wurde ebenfalls Vieh zugeteilt, und zwar entsprechend der Kategorie der örtlichen Hirten, in Übereinstimmung mit der Anzahl der Familienangehörigen) Gemeinhin fanden im Viehzuchtgebiet keine Verurteilung, keine Viehverteilung und keine offene Bestimmung der Klassenzugehörigkeit statt.
Am 1. September 1959 schickte das Tibet-Arbeitskomitee ein Rundschreiben raus, in dem betont wurde, dass der Schutz von Vieh und Weideland eine langfristige zentrale Aufgabe sei, und die Hauptaufgaben im Viehzuchtgebiet festgelegt wurden, nämlich die voile Mobilisierung der Massen, die gründliche Unterdrückung der Rebellion und die Durchführung der Kampagne der „Drei Oppositionen und zwei Finanzerleichterungen".
Während der o. g. Kampagne wurden die drei Sonderrechte der Feudalherren, Frondienst, gewaltsame Inbesitznahme von Weideland und das System der Behandlung von Menschen als Hab und Gut abgeschafft. Das alte Viehleasingsystem wurde reformiert, wobei der Mietzins zwischen den Viehbesitzern und den Hirten verhandelt und festgelegt wurde, und zwar je nach dem Anteil der Mietreduzierung im Landwirtschaftsgebiet, d. h., 80% der Produktion ging an die Werktätigen und 20% an die Gutsherren, wodurch ein neues und ratio¬nales Leasingsystem im Viehzuchtgebiet etabliert wurde. Die Hirten und Viehbesitzer sollten Verträge auf der Grundlage des gegenseitigen Nutzens unterzeichnen. Die Viehbesitzer konnten die Hirten so nicht misshandeln. Sie waren im Rahmen des Gesetzes gleichberechtigt. Die Viehbesitzer hatten kein Recht, während der Dauer des Vertrages die Hirten ohne Grand zu entlassen, und mussten zudem versprechen, die Behandlung der Hirten zu verbessern, während die letzteren zusagen mussten, sich sorgfältig der Viehzucht zu widmen.
Diese Richtlinien und politischen Maßnahmen garantierten die solide und reibungslose Implementierung der demokratischen Reform in Tibets Viehzuchtgebiet.
Die Kampagne der „Drei Oppositionen und zwei Herabsetzungen" begann in der zweiten Halfte 1959 allmählich in alien Viehzuchtgebieten Fuß zu fassen. Kader der Arbeitsgruppen lebten und hüteten zusammen mit den Hirten das Vieh, führten viele persönliche Gespräche und informierten sich über Verbrechen der Rebellen in den Viehzuchtgebieten.
Bewaffnete rebellische Kräfte hatten in den Viehzuchtgebieten große Verheerungen angerichtet. Sie raubten etwa die Hälfte der Rinder und Schafe einiger Stamme im Kreis Nagqu und 22 000 Rinder und 22 000 Schafe von insgesamt 24 000 Rindern bzw. 26 000 Schafen eines Stämmes im Kreis Amdo, was für diesen zu großen Schwierigkeiten in der Produktion und dem Leben führte. Mitglieder der Arbeitsgruppen verbreiteten im Viehzuchtgebiet energisch die Arbeitsrichtlinien und politischen Maßnahmen, mobilisierten gewissenhaft die Massen, eine klare Trennungslinie zwischen sich und dem Feind zu ziehen, Rebellen aufzuspüren, Gewehre zu beschlagnahmen und ausbeuterisches und unterdrückendes Vorgehen der Leibeigenenhalter anzuzeigen, und stabilisierten das Leben der Hirten und schützten das Vieh vor willkürlicher Schlachtung. Auf dieser Basis beschlagnahmten die Arbeitsgruppen das Vieh der Leibeigenenhalter und Viehbesitzer, die sich der Rebellion angeschlossen hatten, und praktizierten die Politik „Vieh gehört zu den Hirten", nach der das beschlagnahmte Vieh von den Rebellen den armen Hirten zugeteilt wurde. Gleichzeitig befolgten sie die Richtlinie „keine Verurteilung, keine Viehverteilung und keine Bestimmung der Klassen", damit diejenigen Viehbesitzer, die nicht in die Rebellion involviert waren, sich beruhigt in der Produktion engagieren konnten. Anschließend wurden die armen Hirten angeleitet, mit den Viehbesitzern Verträge auf der Grundlage des gegenseitigen Nutzens zu unterzeichnen. Als Folge waren die Viehbesitzer zufrieden und vertrauten der Politik der KP Chinas, während die Hirten willens waren, die Viehzucht zu entwickeln. Viehbesitzer in Nagqu sagten: „Solange sie unsere Rinder und Schafe nicht verteilen, wollen wir gerne alles tun, wozu wir auf gefordert werden."
Das Sangxung-Viehzuchtgebiet im Kreis Nagqu begann im April 1960 mit der o. g. Bewegung. Mit Hilfe der Arbeitsgruppe wählte jede Gemeinde einen Hirtenverband, alle seine Kernmitglieder waren Knechte bzw. arme Hirten, die in der Vergangenheit schwer unterdrückt und versklavt worden waren. Die Hirtenverbände übten die Funktionen und die Macht der Regierung auf Gemeindeebene aus. Nach ihrer Gründung gingen die ehemaligen Stammeshäuptlinge, den Regeln entsprechend, zu den örtlichen Hirtenverbänden, wenn sie Hilfe brauchten, und gehorchten Menschen, die einst mit Füßen getreten worden waren.
Die Hirtenverbände riefen Hirten in Sangxung zusammen, um die Verbrechen Weise Namgyais, eines Feudalherrenvertreters und Rebellen, zu entlarven und Klagen über seit Generationen erlittenes Unrecht kund zu tun. Anschließend beschlagnahmten sie die Rinder und Schafe des Feudalherrn und teilten diese den armen Hirten zu. In Golug beschlagnahmten sie insgesamt 6217 Rinder und 1417 Schafe, 26 Ziegen und 6 Pferde. Abgesehen von den Pferden, wurden alle andere Tiere an arme Hirten und Knechte verteilt. Die Hirten, die kein Rind bzw. Schaf oder nur ganz wenige hatten, sagten fröhlich: „Jetzt haben wir alle schwarze und weiße Tiere (die schwarzen Tiere bedeuteten Yaks und die weißen Schafe)". Zhaxi Puncog, einem Knecht, der für Weise Namgyai gearbeitet und kein Rind und Schaf hatte, wurden 16 Rinder und 35 Schafe gegeben; Danzin wurden 20 Rinder und 45 Schafe zugeteilt; Baima Caita erhielt 20 Rinder und 45 Schafe; Qiongdan Doje bekam 16 Rinder und 35 Schafe. Außerdem wurde an jeden Haushalt ein Zelt und ein Satz einfacher Möbelstucke sowie einige Kleidungsstücke und Nahrungsmittel verteilt.
Diese Knechte, die früher bettelarm waren, konnten sich noch nicht einmal leisten, zu heiraten. Mit ihrem neuen Eigentum stand ihnen dann nichts mehr im Wege. Danzin und Baima vermählten sich kurz danach.
Mit der Verbesserung der politischen Stellung gewannen die Knechte eine wirtschaftliche Garantie. Sie erhielten einen Jahreslohn, der je nach Arbeit in drei Klassen unterteilt war: 180 Yuan, 150 Yuan und 100 Yuan. Sie sagten: „In der Vergangenheit aßen und trugen wir das, was die Herren uns gaben. Wir scheuten keine Anstrengung und arbeiteten hart. Trotzdem lebten wir in ständiger Furcht vor dem Schelten unserer Herren. Wir hatten nie einen Tag frei, selbst wenn es regnete oder Schnee fiel. Tag für Tag und Jahr für Jahr gingen so vorbei. Wir wagten nie zu träumen, dass wir einmal im Zelt übernachten könnten. Am ehelichten Tag waren wir Menschen, aber in der Nacht Hunde. Manchmal fühlten wir uns so traurig, dass wir an Selbstmord dachten. Jetzt haben wir unsere eigenen Zelte und unser eigenes Eigentum zu Hause, und können unsere eigenen Schafe und Rinder hüten. Wir können der KP Chinas und dem Vorsitzenden Mao für ihre Fürsorge niemals genug Dank sagen."
Die Bewegung ging im ganzen Viehzuchtgebiet mit einer Gesamtbevölkerung von 280 000 Menschen glatt vonstatten. In der ersten Hälfte 1961 war die Bewegung in Gebieten mit einer Gesamtbevölkerung von 250 000 Menschen durchgeführt und in Gebieten mit einer Gesamtbevölkerung von 210 000 Menschen bereits vollendet worden. Das Echo der klangvollen Gesänge der Hirten zum Feiern ihres neuen Lebens war überall im ausgedehnten Weideland Nordtibets zu hören.
Die Ausführung der Loskaufpolitik stellte einen wichtigen Teil der Durchführung der friedlichen Reform und der kontinuierlichen Zusammenschließung der Oberschicht dar. Im März 1961 hatte Tibet Loskaufsformalietaten für 900 000 ke Land (15 ke = 1 ha) und 820 000 Rinder und anderes Vieh von mehr als 1300 Haushalten von Feudalherren und deren Vertretern, die sich nicht in die Rebellion eingelassen hatten, erledigt und ihnen offiziell Zertifikate ausgestellt. Die Zentralregierung stellte 45 Mio. Yuan für den Loskauf bereit. Zertifikate erhielten u. a. Ngapoi Ngawang Jimei, stellvertretender Direktor und Generalsekretär des Vorbereitungskomitees für die Gründung des Autonomen Gebiets Tibet, Namdain Gongya Wangqug und Sangpo Cewang Renzin, Vizevorsitzender des Tibet-Komitees der PKKCV, und Ceke Toinzhol Cering, Bürgermeister der Stadt Lhasa. Als die Stadtregierung von Xigaze dem Tashilhungpo-Tempel ein Loskaufszertifikat im Wert von 5,96 Mio. Yuan und Loskaufsgeld von 453 000 Yuan übergab, fand diese Aktion bei den Menschen aus alien Gesellschaftsschichten groben Anklang.
Daher wurde die demokratische Reform in Tibet nicht nur von den breiten Bauern- und Hirtenmassen sehnsüchtig erwartet, die diese aus eigenem Antrieb forderten, spontan mitwirkten und von ganzem Herzen unterstützten, sondern fand auch bei Persönlichkeiten der Oberschicht Rückhalt. Die politische Führung der KP Chinas, die durch Propaganda, Mobilisierung und Ausarbeitung von Richtlinien und politischen Maßnahmen, die als externer Faktor betrachtet wurden, manifestiert wurde, spielte eine große Rolle in der demokratischen Reform. Der entscheidende Faktor war jedoch der langfristige Wunsch der tibetischen Bevölkerung nach Reformen und die Unterstützung der Oberschicht. Ohne diesen inneren Faktor wäre es unmöglich gewesen, die demokratische Reform zu initiieren und Erfolge zu erzielen.
Die Notwendigkeit und die Richtigkeit der demokratischen Reform wurden bald offensichtlich. Der Enthusiasmus der befreiten Bauern und Hirten erreichte seinen bisherigen Höhepunkt. Im Jahr 1959, dem ersten Jahr der Reform, stieg der Getreideertrag in Tibet um 4,8% gegenüber 1958. Im Jahr 1960 stieg er um 12,6%, und der Viehbestand um 10%.
Das tibetische Hochplateau wurde Zeuge eines Weltumwälzenden Wandels.
Nehmen wir Lhasa als ein Beispiel:
In der Vergangenheit mussten die abgemagerten Leibeigenen und Sklaven sich vor ihren Herren niederwerfen, um diese um einen Schuldenaufschub zu bitten. Jetzt baten die Schuldeneinsammler, die von ihren Herren entsandt wurden, die ehemaligen Leibeigenen bzw. Sklaven kleinmütig um Rückzahlung. Sie würden ruhig wieder gehen, wenn die letzteren ihnen sagten, noch zu warten.
Die alten Nanzen-Sklaven, junge Mädchen und sogar Kinder stöhnten einst unter den Peitschen ihrer Herren und Verwalter. Jetzt schritten sie aus den rot lackierten Toren heraus und sagten kühn zu ihren Herren: „Wir sind frei. Wir sind keine Rinder und Schafe mehr, die Ihnen dienen. Es gibt jetzt Wärme in der Welt." Ein 108 Jahre alter Mann in Lhasa bettelte einst auf der Straße. Das Einwohnerkomitee fand jetzt ein Haus für ihn, gab ihm Nahrungsmittel und Buttertee, und schickte einen Arzt zu ihm, wenn er krank war. Der gebrechliche alte Mann weinte und meinte zu träumen.
All diese Veränderungen waren dem Sieg über die Rebellion und der Durchführung der demokratischen Reform zu verdanken. Die Werktätigen erwarben zum ersten Mai Menschenrechte auf dem Gebiet der Politik, die Herren ihrer eigenen Angelegenheiten zu sein, und auf dem Gebiet der Wirtschaft für die Existenz und Entwicklung. Dies sind die höchsten Menschenrechte in Tibet. Die tibetische Bevölkerung, die zum ersten Mai Menschenrechte genoss, drückte ihre tief empfundene Freude durch neue Gesänge aus:
Die Berge des Himalaja sind sehr hoch, haben jedoch einen Gipfel.
Der Yarlung Zangbo-Fluss ist sehr lang, hat jedoch eine Quelle.
Die tibetische Bevölkerung lift sehr, sah jedoch Tageslicht. Die Bitternis wandelte sich in Süße, nachdem die KP Chinas gekommen war!
Die KP Chinas und die Zentralregierung gaben offen zu, dass sie eine Art Diktatur - die Diktatur der Volksdemokratie - einrichteten. Einige Parteien und Persönlichkeiten, die oberflächlich über „Menschenrechte, Demokratie und Freiheit" sprachen, als ob nie eine Diktatur praktiziert worden wäre, waren nicht aufrichtig.
Fast alle modernen kapitalistischen Länder in der Welt haben eine Diktatur über die Werktätigen, die Arbeiterklasse und ihre Kolonien ausgeübt. Dies ist allgemein bekannt. Im alten China übten die Großgrundbesitzer und die bürokratische Bourgeoisie die Diktatur über die breiten chinesischen Volksmassen aus. Wie viele Menschen wurden unter den Schlachtmessern des Kuomintang-Regimes getötet bzw. stöhnten in den Gefängnissen dieses politischen Regimes? Die Gaxag-Regierung war ein lokales politisches Regime im alten China und eine Macht, mit der die Leibeigenenhalter die Diktatur über die Leibeigenen ausübten.
Mit der Gründung der Volksrepublik China im Jahr 1949 brach die alte herrschende Klasse zusammen. Die Rollen der Diktatoren und des Volkes unter der Diktatur waren getauscht worden und ein neues poli¬tisches Gefüge der Diktatur der Volksdemokratie entstand. Nehmen wir Tibet nach der Unterdrückung der Rebellion und dem Beginn der demokratischen Reform als Beispiel. Für die einfachen Tibeter, die etwa 95% der Gesamtbevölkerung ausmachten, galten demokratische Regeln, während über die reaktionären Elemente der Oberschicht und Rebellenchefs, die nur 5% der Gesamtbevölkerung ausmachten, die Diktatur ausgeübt wurde. Letztgenannten war nur erlaubt, sich anständig zu benehmen, und verboten, sich in Worten und Taten ungehörig zu benehmen, sonst würden sie bestraft werden. Diese Politik ist bis heute ausgeführt worden und wird auch in Zukunft weiter fortgesetzt werden, da ansonsten die Revolution in Tibet umsonst gewesen wäre und das dortige Volk wieder Unheil erleiden würde.
Die Logik Van Praags hinsichtlich der Menschenrechte ist, dass es sich nicht um Verstöße gegen die Menschenrechte handelte, als die wenigen Reaktionäre der Oberschicht die Leibeigenen grausam ausbeuteten und unterdrückten und die Diktatur über diese ausübten; es war jedoch eine Verletzung der Menschenrechte, als die befreiten Leibeigenen eine notwendige Diktatur über die wenigen Reaktionäre der Oberschicht zum Schutz ihrer neu erworbenen Rechte auf Existenz und Entwicklung sowie die Verwaltung ihrer eigenen Angelegenheiten ausübten. Wer kann eine derartige Logik akzeptieren?
Wir haben eine andere Ansicht über die Menschenrechte als Van Praag. Die Menschenrechtsfrage ist sehr wichtig für uns und wir sind willens, mit jedem auf einer gleichberechtigten Grundlage darüber zu diskutieren. Falls allerdings jemand, der als ein Menschenrechtshegemonist auftritt, behauptet, dass „Nur ich über die Menschenrechte spreche, Sie derjenige sind, der die Menschenrechte verletzt", und versucht, sich in die inneren Angelegenheiten Chinas einzumischen, wird das chinesische Volk, einschließlich der tibetischen Bevölkerung, nicht zuhören.
Dass das Neue China die Diktatur über die Reaktionäre ausübte, bedeutete nicht, dass alle von ihnen physisch eliminiert wurden. Abgesehen von einigen wenigen, die abscheuliche Verbrechen begangen hatten, wurden die anderen durch verschiedene Methoden zu neuen Menschen umerzogen. Viele Rebellenchefs bzw. Schlüsselfiguren holten nach dem Studium und der Umerziehung während der Inhaftierung und unter dem großen Einfluss der demokratischen Reform und der gesellschaftlichen Fortschritte allmählich den  historischen   Prozess  ein.  Entsprechend  ihrer  Haltung  beim Eingestehen ihrer Verbrechen und in anderen Bereichen entließ die Volksregierung diese Menschen so schnell wie möglich wieder in die Freiheit und wies ihnen Arbeitsplätze und Unterkünfte zu. Unter ihnen waren Tubdain Dainda und Kana, die 1964 entlassen wurden, Lhalu und Soindo, die 1965 freigelassen wurden, sowie eine Anzahl von Beamten der ehemaligen tibetischen Regierung und von lokalen einflussreichen Menschen, die 1978 entlassen wurden, darunter Xoikuba und Dundui Qiuying. Sie schätzten sich glücklich, dass sie ein neues Leben beginnen und Beiträge für den Aufbau des neuen Tibet leisten konnten. Viele davon wie Xoikuba reisten aus, um wieder mit ihren Familienangehörigen zusammen zu sein. Ihre Worte, die ihre Dankbarkeit für die KP Chinas zeigten, bewegten viele. Lhalu beschrieb in seinem Buch „Rückblick auf den Weg, den ich eingeschlagen habe" viele seiner Erlebnisse: Er traf mit dem Vorsitzenden Mao Zedong und Ministerpräsident Zhou Enlai zusammen, die ihn, als er 1955 eine tibetische Delegation leitend nach Beijing kam, vieles lehrten; wie er verführt wurde, sich im Jahr 1959 in die Rebellion einzulassen; wie er nach der Verhaftung im Jahr 1959 auf einer 1000Teilnehmer-Massenversammlung in Lhasa verurteilt wurde; und wie er von den VBA-Soldaten vor gewalttätigen Ausschreitungen der Massen geschützt wurde. Abschließend beschrieb er seine Reuegefühle während seiner Haft. Er wurde in der Landwirtschaft tätig, nachdem er am 21. August 1965 amnestiert worden war. Im Jahr 1977 wurde ihm ein neuer Arbeitsplatz zugewiesen und 1983 bekam er den Posten als Vizevorsitzender des Tibet-Komitees der PKKCV. Er war so bewegt, dass er Tränen vergoss, als er mit Li Weihen in der Abteilung beim ZK der KP Chinas für die Einheitsfront in Beijing zusammentraf. Er schrieb am Ende seines Buches: „Ich bin nun 70 Jahre alt. Ich habe viel Mühsal in meinem Leben durchgemacht. Wenn ich mich an die Lehren des Vorsitzenden Mao und von Ministerpräsident Zhou sowie mein Verhalten in der alten Gesellschaft, insbesondere während der Rebellion, erinnere, fühle ich mich tief schuldig. Ich bin entschlossen, an meinem Lebensabend für das Volk, die Wiedervereinigung des Vaterlandes und für den Aufbau eines einheitlichen, wohlhabenden und zivilisierten Tibet fleißig zu arbeiten, um so meine frühere Verbrechen zu sühnen. (Lhalu Cewang Doje: Rückblick auf den Weg, den ich eingeschlagen habe, Band 3, chinesische Ausgabe S. 11-24, tibetische Ausgabe S. 26-49 aus den Ausgewählten Materialien über die Geschichte Tibets) Lahalu ist ein anderer Mensch geworden. Er arbeitet jetzt für das, was er versprochen hat.
Andere Menschen wie Tubdain Dainda und Kana waren ebenfalls erfolgreich umerzogen worden und leisteten später bis an ihr Lebensende viel Arbeit, die für den Aufbau des neuen Tibet nützlich war.
Daher ist die Diktatur der Volksdemokratie, die das Neue China einrichtete, die humanistischste gewesen. Das Neue China ist weltweit als eines der Länder, die ihre Verbrecher am besten umerziehen, anerkannt. Diejenigen, die Verbrechen begangen haben, und eingesperrt worden sind, so umzuwandeln, dass sie wieder ins Volk integriert werden und wieder die Menschenrechte erwerben, ist eine einzigartige und gute Methode zur korrekten Gewährleistung der Menschenrechte.
Xagabba und Van Praag attackieren das Neue China, das die Menschenrechte umfangreich und deutlich verteidigt hat, verurteilen jedoch niemals die ehemalige tibetische Regierung und bewaffneten Rebellen, die die Menschenrechte der tibetischen Bevölkerung grausam und brutal mit Füßen traten. Mit Hass schauen sie auf die Fakten, dass die einfachen Tibeter, die über 95% der Gesamtbevölkerung der Region ausmachten, sich erhoben und die grundlegenden Menschenrechte erworben haben, wahrend sie die reaktionären Leibeigenenhalter, die nur 5% der Gesamtbevölkerung ausmachten und die Menschenrechte der breiten Leibeigenenmassen verletzten, unterstützen und diese ermutigen, Rebellionen vorzunehmen. Alle diese Elemente demonstrieren, dass sie niemals wirkliche Verfechter der Menschenrechte gewesen sind, sondern die Menschenrechte mit Füßen treten.
Unter dem Deckmantel der Menschenrechte ermutigen sie die Verletzung der Menschenrechte.

 
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Ausrichter:Chinesische Vereinigung für Menschenrechte
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