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Die Gründung der VolksrepublikChina
    Datum:2009-03-23 Quelle:tibet328.cn Autor:    

Die Volksrepublik China wurde am 1. Oktober 1949 ins Leben gerufen, und die Zentrale Volksregierung unter der Führung der Kommunistischen Partei Chinas wurde die einzig legitime Regierung Chinas, die unverzüglich die Anerkennung vieler Länder fand und damit die natürliche Qualifikation erhielt, die Souveranitat über das ganze chinesische Territorium auszuüben.
Ende 1949 und Anfang 1950 plante die Zentrale Volksregierung die friedliche Befreiung Tibets. Im Frühsommer 1950 marschierte die Chinesische Volksbefreiungsarmee (VBA) nach Tibet. Nachdem sie die von ausländischen  Kräften  verursachten  Hindernisse, den Widerstand tibetischer Separatisten und die Schwierigkeiten, die sich aus den natürlichen Bedingungen der extremen Höhenlage ergeben, überwunden hatte, erreichte sie Lhasa und weitere wichtige Städte und Grenzgebiete Tibets. Chinas Fünf-Sterne-Flagge wurden dann auf dem Hochplateau gehisst, ein Zeichen, dass China die Mission der friedlichen Befreiung Tibets und die heilige Aufgabe der Vereinigung des Mutterlandes erfolgreich erfüllt hatte. Tibet hatte sich von dem Joch ausländischer Kräfte befreit und war in den Schoß des Mutterlandes, das durch seine nationale Einheit und Brüderlichkeit gekennzeichnet ist, umgekehrt.
Die friedliche Befreiung Tibets ist ein erfreuliches historisches Ereignis für die tibetische Nationalität und die anderen Nationalitäten Chinas, Xagabba und Van Praag hingegen  bezeichnen sie als “Aggression” und haben die These über die „Invasion der chinesischen Kommunisten in Tibet" fabriziert, was die ganze Welt in Erstaunen  versetzte.
„Aggression" hat eine strikte Bedeutung und ist nicht nach Belieben verwendbar. Sie ist definiert im Rahmen der Standards in Bezug auf die militärische Aktion von Ländern und viele politische Faktoren in der Welt. In der auf der 29. UNO-Vollversammlung im Dezember 1974 angenommenen Resolution über die Definition von Aggression heißt es, dass sich der Terminus „Aggression" darauf bezieht, dass ein Land mit Waffengewalt die Souveränität, territoriale Integrität oder politische Unabhängigkeit eines anderen Landes verletzt oder andere Formen der Gewalt, die nicht mit der UNO-Charta übereinstimmen, anwendet. In der Resolution werden sieben Typen militärischer Aktion, die eine Aggression darstellen, angeführt: Invasion, Angriff, Okkupation, Annexion, Bombardierung, Blockade, Truppenstationierung und andere Formen militärischer Aktionen gegen ein anderes Land. Dies ist die autoritative Auslegung der Bedeutung von „Aggression".
Daraus ist ersichtlich, dass das Wort „Aggression" zwei fundamentale Punkte enthält: Erstens. Aggression ist erst dann gegeben, wenn ein Land militärische Aktionen gegen ein anderes Land unternimmt. Militärische Aktion innerhalb eines Landes kann nicht als Aggression bezeichnet werden. Zweitens. Aggression ist erst dann gegeben, wenn die militärischen Aktionen darauf abzielen, ein anderes Land auszuplündern und zu unterjochen, und dessen territoriale Integrität und Souveränität verletzen.
In der Weltgeschichte gab es viele militärische Aktionen, die als Aggression galten. Sie umfassen die britische Aggression gegen Indien im Jahr 1767, die britische Aggression gegen China im Jahr 1840, die Aggression der verbündeten Streitkräfte der acht Mächte gegen China im Jahr 1900, die italienische Aggression gegen Äthiopien im Jahr 1935, die japanische Aggression gegen China im Jahr 1937, die deutsche Aggression gegen Österreich, die Tschechoslowakei und Polen in den Jahren 1938-39, die deutsche Aggression gegen die Sowjetunion im Jahr 1941 und die Aggression der USA gegen Panama im Jahr 1989. All diese militärischen Aktionen waren Handlungen, die das Territorium und die Souveränität anderer Länder verletzten und deren Völker ausplünderten und versklavten.
Bewaffnete Konflikte, die innerhalb eines Landes geschehen, fal¬len trotz verschiedener Formen nicht in die Kategorie der Aggression. Sie umfassen Konflikte zwischen der Zentralregierung und Lokalregierungen, zwischen verschiedenen Regionen, zwischen ver¬schiedenen Nationalitäten, zwischen verschiedenen religiösen Fraktionen und zwischen verschiedenen politischen Gruppen.
Tibet ist ein Teil des chinesischen Territoriums. Konflikte, einschließlich bewaffneter Konflikte, zwischen Tibet und anderen Regionen Chinas oder zwischen der Zentralregierung und der Lokalregierung Tibets sind innere Angelegenheiten Chinas. Beispielsweise entsandte die Qing-Regierung 1718 und 1720 Truppen nach Tibet, um den Zungar-Aufruhr zu unterdrücken, was eine Aktion des Qing-Kaiserhofs war, um die Souveränität über Tibet auszuüben. Niemand hatte dieses Vorgehen als Aggression bezeichnet.
Kurz nach der Gründung der Volksrepublik China wurde die VBA nach Tibet entsandt, um imperialistische Kräfte aus Tibet zu vertreiben, die Landesverteidigung zu konsolidieren und das Territorium Chinas zu verteidigen. Dies war eine Aktion zur Ausübung der Souveränität Chinas über Tibet. Sie war keine internationale, sondern eine inländische Aktion und deshalb völlig legal.
Xagabba und Van Praag schweigen über die militärische Invasion Großbritanniens in Tibet in den Jahren 1888 und 1904. Die Aktionen der VBA in Tibet bezeichnen sie hingegen willkürlich als “Aggression”, mit der Absicht, die Rechtmäßigkeit, Rationalität und Gerechtigkeit der friedlichen Befreiung Tibets durch das Neue China zu verneinen. Wir werden anhand von Tatsachen ihre Ansicht widerlegen.
1m Sommer und Herbst 1949, als sich der Befreiungskrieg in China ungestüm entwickelte und sich dem tibetischen Gebiet näherte, planten Großbritannien, die USA und einige andere Länder aktiv die “Unabhängigkeit Tibets”.
1m April 1949 schickte der amerikanische Außenminister, Dean Acheson, dem amerikanischen Botschafter in Indien ein Telegramm, im dem es hieß: „Washington hofft, die unmerkliche Stärkung der militärischen Widerstandsfähigkeit Tibets zu sehen."  (A.  Tom Grundfeld [Kanada]: „Die Geburt des modernen Tibet", S. 143-144, übersetzt von Wu Kunmin und anderen) Im Juli wurde das Tibet-Büro der Kommission für mongolische und tibetische Angelegenheit unter der Kuomintang-Regierung von der Gaxag-Regierung geschlossen. Im August reiste Lowell Thomas, ein Kommentator der amerikanischen Rundfunkstation Columbia, mit seinem Sohn auf Einladun von Xagabba nach Tibet. Die Gaxag-Regierung versuchte, durch amerikanische Rundfunkstation öffentliche Meinungsmache für die „Unabhängigkeit    Tibets"     zu    betreiben.    (Heinrich [Deutschland]: „Sieben Jahre in Tibet", S. 252, übersetzt von' Shipo) Während ihres Aufenthaltes in Lhasa führten Lowell Tl und sein Sohn geheime Gespräche mit dem Regenten Dagzha si mit Hugh Richardson und trafen mit hohen tibetischen Bea zusammen, wobei sie die tibetische Seite dazu anhielten, trail Guerillatruppen zu organisieren, um den Einmarsch der VBA-Ttuppen in Tibet zu behindern. Im September beschloss die Gaxag-Reg ietuppen ihre Armee um 10 000 Soldaten zu  vergrößern und Verstärkungstruppen nach Qamdo und Nagqu zu entsenden. Lowell Thomas und sein Sohn bezeichneten Tibet als „Staat" und appeliliertenan die amerikanische Regierung, Tibet militärische Hilfe zu gewähren und ein diplomatisches Korps nach Lhasa zu entsenden. Nach ihrer Rückkehr in die USA appellierten sie an ihre Regierung, die Verantwortung für die Verteidigung der Unabhängigkeit Tibets zu übernehmen.
Reginald Fox, ein britischer Spion, half der Lokalregierung Tibets, eine Rundfunkstation für Tibet aufzubauen. Im Juli 1949 wurde diese Station von Robert Ford in Qamdo errichtet. Mit ihr wurden Informationen über den Befreiungskrieg, die Kommunistische Partei und die VBA gesammelt und dann Lowell Thomas, seinem Sohn und der Gaxag-Regierung geliefert. Hugh Richardson und Reginald Fox waren dafür verantwortlich, die Informationen an Großbritannien weiter zu senden. Aufgehetzt durch Hugh Richardson und einige andere, schickte das „Amt für Auswärtige Angelegenheiten" der Gaxag-Regierung dem Vorsitzenden Mao Zedong im November 1949 ein Telegramm, in dem es ihn bat, keine Truppen über die Grenze nach Tibet zu entsenden. Auf den Vorschlag von Hugh Richardson hin beauftragte Regent Dagzha die Gaxag-Regierung, eine „Deklaration über die Unabhängigkeit Tibets" zu entwerfen, die von Hugh Richardson überarbeitet und ins Englische übersetzt wurde. Die englische Fassung wurde von Xagabba und Gyalo Toinzhub bei der UNO eingereicht, um deren Unterstützung zu gewinnen. Nach wiederholten Diskussionen entsandten Hugh Richardson, Lowell Thomas und sein Sohn sowie Regent Dagzha Anfang 1950 eine „Freundschaftsmission", die aus tibetischen Beamten bestand, in die USA und nach Großbritannien, Indien und Nepal, um deren Hilfe und Unterstützung für die „Unabhängigkeit Tibets" zu gewinnen.
Am 17. Januar schickte Reginald Fox dem Hauptquartier der tibe¬tischen Armee einen Brief, in dem er Vorschläge für den Widerstandskampf gegen die VBA, die in Tibet einmarschieren sollte, unterbreitete:
„Es ist für die Kommunistische Partei kein leichtes Unterfangen, Truppen nach Tibet zu entsenden. Um den Vormarsch der kommunistischen Armee zu verlangsamen, sollen alle offiziellen Wege, Landstraßen und Brücken zerstört und an alien strategisch wichtigen Stellen, in Orten, wo die kommunistischen Truppen aus dem Hinterhalt überfallen werden können, an wichtigen Flüssen ohne Brücken und in Talsohlen Minen gelegt werden. Höchstwahrscheinlich werden einige kommunistische Spione nach Tibet geschickt, um Gerüchte zu verbreiten, die Bewohner in den Grenzgebieten irrezuführen  und  deren  Denken  zu  beeinflussen.   Sie werden auch Informationen über die Aufstellung der tibetischen Truppen sammeln und diese der Kommunistischen Partei senden." „Um die eventuelle Verbreitung des Kommunismus unter den Bewohnern, die dem 14. Dalai Lama treu sind, zu verhindern und um die verschiedenen Gebiete Tibets zu stabilisieren, soil diesen Bewohnern mitgeteilt werden, dass sie Vorbereitungen für einen Rückzug bis zu mindestens 20 Meilen treffen sollen. Das ist sehr wichtig. Truppen sollen in strategisch günstigen Orten, d. h. mit Rückzugsmöglichkeit und ohne Gefahr, eingekreist zu werden,  aufgestellt werden.  Entscheidungen über die Verteidigung sollen so schnell wie möglich getroffen werden."
Am 19. Januar schickte der Oberbefehlshaber der tibetischen Armee Reginald Fox einen Antwortbrief, in dem er seinen aufrichtigen Dank für dessen gute Vorschläge ausdrückte und sagte, dass er sich diese Vorschlage zu Herzen nehmen werde.
Danach handelte die tibetische Armee im Großen und Ganzen nach den Vorschlägen von Reginald Fox.
Die o. g. Tatsachen zeigen, wie sehr sich die britischen und amerikanischen Kräfte bemühten, die Gaxag-Regierung zu kontrollieren. Sie zeigen auch die Notwendigkeit und Dringlichkeit der Ausübung der Jurisdiktion über Tibet durch die Volksrepublik China.
Patriotische Tibeter forderten und unterstützten den Einmarsch der VBA in Tibet.
Am 1. Oktober 1949 schickte der 10. Panchen Erdeni dem Vorsitzenden Mao Zedong und dem Oberbefehlshaber Zhu De ein Telegramm, in dem es hieß: „Nordwestchina ist bereits befreit und die Zentrale Volksregierung ist gebildet worden. Alle aufrechten Menschen fühlen sich ermutigt. Es ist zu erwarten, dass das Volk ein glückliches Leben führen und das Land Wideraufsteigen wird. Tibets Befreiung steht vor der Tür." („Ausgewählte Materialien über di Geschichte Tibets", S. 376)
Am 2. Dezember 1949 suchte Kampus Yexei Curchen, vertraut Adjutant des ehemaligen Regenten, des Lebenden Buddhas Razheni
der von den probritischen Elementen der Oberschicht der herrschenden Klasse Tibets im Jahr 1947 ermordet worden war, die VBA-Truppen in Xining, Qinghai, auf, um die Imperialisten des Verbrechens, Zwietracht zwischen Tibetern und Han-Chinesen zu säen und die innere Einheit Tibets zu sabotieren, anzuklagen. Er forderte eine schnelle Befreiung Tibets.
Auf einer Massenkundgebung, die am 26. Januar 1950 in Lanzhou stattfand, protestierten Tibeter aus verschiedenen Gesellschaftsschichten gegen das KompJott ausländischer Kräfte zur Invasion in Tibet und drückten ihre Opposition gegen die Entsendung der „Freundschaftsmission" der Gaxag-Regierung Tibets ins Ausland zur Propagierung der „Unabhängigkeit Tibets" und ihre entschlossene Unterstützung für den Einmarsch der VBA-Truppen in Tibet aus. Huang Zhenqing, eine berühmte tibetische Persönlichkeit, sagte: „Wir werden die Tibeter mobilisieren, den Einmarsch der VBA-Truppen in Tibet zu dessen Befreiung enthusiastisch zu begrußen und zu unterstützen." („Volkszeitung" vom 28. Januar 1950)
Im Februar begaben sich der Lebende Buddha Geda des Baili-Klosters in Garze, Xage Daodain, der Häuptling von Dege, und Wanggyai, der Vertreter des Großkaufmanns von Kangnan, Bangda Dojes, sowie andere berühmte tibetische Persönlichkeiten der Provinz Xikang nach Beijing, um der Zentralen Volksregierung mitzuteilen, dass sie die VBA-Truppen, die in Tibet einmarschieren sollten, unterstützen würden, wie die ehemalige sowjetische Bob-Regierung die Rote Armee, die nach Nordchina marschierte, um gegen die japanischen Aggressoren zu kämpfen, unterstützte.

 

 
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