Startseite   |  Nachrichten  |  Tibet Heute  |  Themenarchiv  |  Empfehlende Artikel  |  Geschichte & Tatsache  |  Fakten und Zahlen
 
   Sie befinden sich hier:Tibet Menschenrechte > Empfehlende Artikel
 
Die Nationalitätenpolitik der KommunistischenPartei Chinas und die Richtlinien für die friedlicheBefreiung Tibets
    Datum:2009-03-23 Quelle:tibet328.cn Autor:    

Von Oktober bis November 1949 wies das Zentralkomitee der KPCh mehrmals das Südwest- und das Nordwestbtiro und die Feldarmeen Nr. 1 und Nr. 2 an, Angelegenheiten in Bezug auf die Befreiung Tibets zu regeln. Am 2. Januar 1950 beschloss Mao Zedong, dass das Südwestbüro die Aufgabe der Entsendung von Truppen und alle Angelegenheiten betreffs Tibets übernehmen sollte. („Mao Zedongs Werke nach der Gründung der Volksrepublik China", Band 1, S. 208) In Anbetracht zahlreicher Aktivitäten britischer und amerika-nischer lmperialisten für die „Unabhängigkeit Tibets" gab Mao Zedong die Anweisung, dass so schnell wie möglich Truppen entsandt werden sollten.
Am 10. Januar 1950 billigte Mao Zedong, der von Zhang Guohua geführten 18. Armee die Aufgabe des Einmarsches in Tibet zu über-lassen. („Chronik der KPCh über Tibet in den Jahren 1949-1966", S. 2) Ein Arbeitskomitee wurde gebildet. Es hatte sieben Mitglieder: Zhang Guohua (Korpskommandeur), Tan Guansan (politischer Kommissar), Wang Qimei (stellvertretender politischer Kommandeur), Chang Binggui (stellvertretender Korpskommandeur), Chen Mingyi (Generalstabschef), Liu Zhenguo (Leiter der politischen Abteilung) und Tian Bao (Tibeter und Abgeordneter des lokalen Komitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes). Zhang Guohua diente als Parteisekretär und Tan Guansan als stellvertretender Parteisekretär. Die Militärkommission beim ZK der KPCh nahm auch den Vorschlag von Liu Bocheng und Deng Xiaoping an: Während die 18. Armee als die Hauptkraft in Tibet einmarschiert, sollen die Truppen, die bereits in Qinghai, Xinjiang und Yunnan sta-tioniert sind, Kolonnen zur Koordination von Aktionen entsenden.
Die Nahe der KPCh zum Proletariat und ihre Zielsetzung des Dienstes am Volk finden in der Behandlung der Beziehungen zwischen den verschiedenen Nationalitäten ihren Ausdruck. Ihr konsequenter Standpunkt wurde ins Gemeinsame Programm der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes, das am 29. September 1949 angenommen wurde, aufgenommen. Die wichtigsten Inhaltspunkte des Gemeinsamen Programms sind die folgenden:
„Artikel 50. Alle Nationalitäten in der Volksrepublik China sind gleichberechtigt und befolgen das Prinzip der Einheit und des gegenseitigen Beistandes. Sie bekämpfen den Imperialismus und den gemeinsamen Feind der verschiedenen Nationalitäten, um die Volksrepublik China zu einer großen Familie, wo die verschiedenen Nationalitäten in Brüderlichkeit  zusammenarbeiten, zu vereinen. Es gilt, den großnationalen Chauvinismus und den engstirnigen Nationalismus zu bekämpfen. Die Diskriminierung und Unterdrückung jeglicher Nationalität sind verboten, desgleichen jede Handlung, die die Einheit der Nationalitäten untergräbt oder ihre Spaltung betreibt."
„Artikel 51. In den Gebieten, in denen nationale Minderheiten in geschlossenen Gemeinschaften leben, wird die regionale Autonomie praktiziert. Je nach der Größe der Bevölkerung und des Gebietes sollen verschiedene Selbstverwaltungsorgane zur Ausübung der Autonomie eingerichtet werden. In den Gebieten, wo verschiedene Nationalitäten zusammen leben, und in den Gebieten mit nationaler Autonomie sollen die dortigen Nationalitäten in den lokalen Machtorganen angemessen vertreten sein."
„Artikel 53. Allen Nationalitäten steht es frei, ihre eigene Sprache und Schrift zu entwickeln und ihre eigenen Sitten und Gebräuche und ihren eigenen religiösen Glauben beizubehalten oder zu reformieren. Die Volksregierung soll den verschiedenen Nationalitäten helfen, den Aufbau auf den Gebieten Politik, Wirtschaft, Kultur und Bildungswesen voranzutreiben."
In Übereinstimmung mit der Nationalitätenpolitik der Partei und den Bestimmungen des Gemeinsamen Programms erteilten das Südwestbüro, der Südwestliche Militarbezirk und die Feldarmee Nr. 2 am 15. Februar 1950 den politischen Mobilisierungsbefehl für den Vormarsch zur Befreiung Tibets. Im Befehl hieß es: Es gilt, „sich eng mit den Bewohnern in Xikang und Tibet zusammenzuschließen, ihnen aus ihrer Notlage der Unterdrückung und Rückstandigkeit herauszu helfen,     die     im      Gemeinsamen      Programm      festgelegte Nationalitätenpolitik, die durch Einheit, Brüderlichkeit und gegenseitige Hilfe gekennzeichnet ist, getreu zu verfolgen und den religiösen Glauben und die Sitten und Gebräuche der nationalen Minderheiten zu respektieren"; „es gilt, tiefgehend Untersuchungen und Studien anzu- stellen und Propagandaarbeit zu leisten, die lokale Sprache zu lernen, sich mit den Lebensverhältnissen der lokalen Bevölkerung vertraut zu machen, sich um ihr Wohl und Wehe zu kümmern und ihr zu helfen,
von ihrer Armut und Bitternis zu befreien."
Die chinesischen Kommunisten sind für den Frieden und treten stets dafür ein, inländische und internationale Probleme mit friedlichen Mitteln zu lösen. Schon auf der 2. Plenartagung des VÜ. ZK der KPCh, die im März 1949 stattfand, legte Mao Zedong die Möglichkeit und Notwendigkeit dar, die Probleme in den verschiedenen Provinzen wie in Beiping und Suiyuan friedlich zu lösen. Ausgehend von der nationalen Einheit und der Vereinigung des Landes studierte das ZK der KPCh gewissenhaft die Art und Weise der Lösung der Tibet- Problematik. Deng Xiaoping, der 1. Parteisekretär des Südwestbüros, sagte am 15. Januar 1950: „Die Befreiung Tibets geht mit militärischer Involvierung einher. Eine bestimmte Anzahl militärischer Kräfte ist notwendig. Bei einer Abwägung zwischen militärischen und politischen Mitteln wird jedoch deutlich, dass politische Mittel am wichtigsten sind." („Chronik der KPCh über Tibet in den Jahren 1949-1966", S. 3) Am 25. Februar gab das ZK der KPCh dem Südwest- und dem Nordwestbüro die Anweisung: „Der Plan, unsere Truppen nach Tibet zu entsenden, muss unbeirrt durchgeführt werden, allerdings können alle erdenklichen Mittel angewandt werden, um mit der Dalai-Clique
zu verhandeln." („Chronik der KPCh über Tibet in den Jahren 1949- 1966", S. 6) Damit wurde die Richtlinie für die friedliche Lösung der Tibet-Problematik festgelegt. Das ZK der KPCh gab zudem die Anordnung: Wenn sich die Lokalregierang Tibets weigert, zu den Verhandlungen zu kommen, oder sogar Truppen entsendet, um die VBA am Vormarsch zu hindern, sollen Vorbereitungen für einen erzwungenen Kampf getroffen werden. Dies bildet den gesamten Inhalt der Richtlinie des ZK der KPCh für die friedliche Befreiung Tibets.

 
 zum Thema:
Tibet Menschenrechte
Bilder
Videos
·Die Unruhen in Lhasa
·Kulturdenkmäler im Autonomen Gebiet Tibet
·Tibets Vergangenheit und Gegenwart
Empfehlende Artikel
·Buddhafiguren aus der Ming-und Qing-Dynastie
·Die Nationalitätenpolitik der KommunistischenParte...
·Die Gründung der VolksrepublikChina
 
 
Ausrichter:Chinesische Vereinigung für Menschenrechte
detibet328@yahoo.cn
WuZhou Verlag All rights reserved