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Autonomie in der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung
    Datum:2009-10-15 Quelle: bjrundschau.com Autor:  

Das ist ein Schlüssel für die Durchführung der nationalen Gebietsautonomie, die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung in den autonomen Gebieten zu beschleunigen und das gleichberechtigte Existenz- und Entwicklungsrecht der nationalen Minderheiten zu gewährleisten.
 
Seit 40 Jahren hat das Autonome Gebiet Tibet entsprechend dem einheimischen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungszustand alle in den Gesetz verankerten Autonomierechte ausgeübt und die Fünfjahrespläne für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung ausgearbeitet und durchgeführt, um eine sprunghafte wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung zu verwirklichen, die infrastrukturellen Einrichtungen zu verbessern und den Lebensstandard der Bevölkerung zu erhöhen. Hierfür hat es selbständig Bauprojekte, die den grundlegenden Interessen der Bevölkerung entsprechen, durchgeführt und eine schnelle und gesunde Entwicklung der Modernisierung in Tibet gewährleistet.Auch der Staat hat Tibet tatkräftig mit menschlichen, finanziellen, materiellen und technischen Kräften unterstützt. Seit Anfang der 1980er hat die Zentralregierung nach den Bedürfnissen Tibets vier Konferenzen über die Arbeit in Tibet abgehalten und eine Reihe von Vorzugsmaßnahmen ausgearbeitet. Beispielsweise hat der Staat seit 1984 gegenüber den Bauern und Hirten in Tibet eine relaxtere Politik eingeführt, die ihnen erlaubt, ihre eigene Wirtschaftsstärke wiederherzustellen. Hier handelt es sich um langfristige Maßnahmen, wobei Ackerboden den Bauernhaushalten zur Verfügung gestellt und von ihnen selbständig bewirtschaftet wird und Viehherden den Hirtenhaushalten zurückgegeben und von ihnen privat in Besitz genommen, gezüchtet und selbständig bewirtschaftet werden. Diese Maßnahmen haben den Produktionsenthusiasmus der Bauern und Hirten voll zur Geltung gebracht, die Produktion in den Landwirtschafts- und Viehzuchtgebieten erhöht und den Lebensstandard der Bauern und Hirten verbessert.

Was die Steuererhebung anbelangt, genießt landesweit allein Tibet eine Vorzugspolitik mit einem Steuersatz von 3 Prozentpunkten niedriger als in den anderen Landesteilen. Die Bauern und Hirten brauchen keine Landwirtschafts- und Viehzuchtsteuer zu entrichten, und genießen eine kostenlose medizinische Betreuung. Auch ihre Kinder, die die Schule besuchen, können sich von den Schulgebühren und Unterkunfts- und Verpflegungskosten befreien. Von 1984 bis 2004 wurden 250 Millionen Yuan an Landwirtschafts- und Viehzuchtsteuern in Tibet ermäßigt bzw. befreit. Im Finanzbereich ist der Anleihe- und Versicherungssatz in Tibet 2 Prozentpunkte niedriger als der Durchschnitt im Landesinnern.

Darüber hinaus hat die Zentralregierung schwerpunktmäßig Tibets große und mittelgroße Projekte in den Bereichen Energie, Verkehr, Telekommunikation und umfassende Erschließung sowie Projekte für die gesellschaftliche Entwicklung unterstützt. Um die Auswirkungen der Preissteigerung auf Tibet, die durch die Preisregulierungsmaßnahmen der Zentralregierung verursacht wurden, zu lindern, haben die zentralen Finanzbehörden Tibet Subventionen gewährt. Für den Außenhandel Tibets sind die Richtlinien "Beschränkungen zu lockern, die Öffnung zu erweitern und die Entwicklung zu beschleunigen" durchgeführt worden.

Um die wirtschaftliche Entwicklung Tibets zu fördern, hat der Staat Tibet spezielle Unterstützung in Bezug auf Fachkräfte, finanzielle Mittel und Technik gegeben. Von 1984 bis 1994 wurden 43 Projekte mit staatlichen Investitionen und mit Hilfe von 9 Provinzen bzw. regierungsunmittelbaren Städten errichtet, in die die Gesamtinvestition 480 Millionen Yuan betrug. Von 1994 bis 2001 investierte die Zentralregierung insgesamt 4,86 Milliarden Yuan in weitere 62 Projekte, die für den Wirtschaftsaufbau und die Entwicklung Tibets dringend erforderlich waren, während 15 Provinzen und einige zentrale Kommissionen bzw. Ministerien Tibet beim Aufbau von 716 Projekten mit einer Gesamtinvestition von 3,16 Milliarden Yuan kostenlose Hilfe leisteten. 2001 entschied die Zentralregierung, die Unterstützung für die Entwicklung Tibets zu intensivieren. Von 2001 bis 2005 beliefen sich die Investitionen der Zentralregierung in 117 Bauprojekte in Tibet auf 31,2 Milliarden Yuan, die finanziellen Subventionen für Tibet auf 37,9 Milliarden Yuan. Die Zahl der von verschiedenen Provinzen bzw. Städten unterstützten Projekte in Tibet betrug 71, in die die Gesamtinvestition 1,062 Milliarden Yuan erreichte. Statistiken zufolge betrugen die Finanzausgaben Tibets seit 40 Jahren der Gründung des Autonomen Gebiets 87,586 Milliarden Yuan, davon kamen 94,9 Prozent aus Subventionen der Zentralregierung. Dank der Unterstützung der Zentralregierung und der anderen Landesteile haben sich die Produktions- und Lebensbedingungen Tibets beträchtlich verbessert. Tibets Wirtschaftsstruktur und wirtschaftliche Gesamtmenge haben großen Aufschwung erfahren. Ein modernes Industriesystem mit mehr als 20 Industriebranchen tibetischer Prägung ist entstanden.

 

 
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