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Ist der 14. Dalai Lama qualifiziert für seinen Posten?
    Datum:2009-11-09 Quelle: tibet328.cn Autor:  

Der 14. Dalai Lama und seine Konsorten sagten: " Nur bei großen Meinungsverschiedenheiten über die Reinkarnation wird die goldene Urne genutzt."

Seit der Entstehung dieses Systems ist die Bestimmung der Reinkarnatin von Dalai Lama und Panchen Lama sowie anderen Lebenden Buddhas durch Losziehung aus der goldenen Urne zum religiösen Ritual und einer althergebrachten Gepflogenheit geworden. Warum bestimmte Seelenkinder unter besonderen Umständen nicht durch die Losziehung ausgewöhlt wurden, ist nicht allein darauf zurückzuführen, daß es keine Meinungsverschiedenheiten gab. Ungeachtet der speziellen Situation hat nur die Zentralregierung das Recht, zu entscheiden, ob die Auswahl eines Seelenkindes ohne Losziehung erfolgen darf. Keine lokale politische Macht und keine Einzelperson ist berechtigt, dies zu tun.

Hier präsentieren wir die historischen Tatsachen in bezug auf die Bestimmung des 10. Dalai Lama:

1813 berichteten der 7. Panchen Lama und Demo Hotogtu, der für Handelsangelegenheiten zuständig war, sowie andere den beiden Hochkommissaren der Qing-Dznastie in Tibet und erklärten, daß " nur ein Seelenkindkandidat gesucht wurde". "Es ist sehr intelligent"; "es kann nirgends ein weiterer Kandidat gefunden werden". Sie baten darum, das Kind ohne Losziehung als Reinkarnation des 9. Dalai Lama anzuerkennen. Die beiden Hochkommissare schickten der Qing-Regierung einen Bericht darüber und baten um eine spezielle Erlaubnis, die Losziehung zu erlassen. Obwohl es in Tibet keine anderen unterschiedlichen Meinungen hinsichtlich des Seelenkindes gab, wies Kaiser Jiaqing diese Beamten mit ihren Forderungen ernsthaft zurück und verweigerte seine Erlaubnis. Er befahl ihnen: " Es müßten zwei weitere Kandidaten gesucht werden, damit die Namen von drei Kandidaten in die Urne gesteckt und diese versiegelt werden kann...Wessen Los aus der Urne gezogen wird, ist die reale Reinkarnation des 9. Dalai Lama."Neum Jahre später nahmen drei Kandidaten mit der Genehmigung des Kaisers Daoguang an der Losziehung am 14. Februar 1822 teil. Galsang Gzaincain aus Litang wurde als Reinkarnation des 9. Dalai Lama bestimmt. Das Ergebnis wurde dem Kaiser Daoguang zur Genehmigung vorgelegt. In der " Biographie des 10. Dalai Lama"(Tibetisch) heißt es: "Die Losziehung zur Bestimmung der Reinkarnation des 9. Dalai Lama wurde wahrhaft und glaubwürdig durchgeführt. Deshalb waren alle sehr erfreut und verehrten ihn mit großer Achtung".

 
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