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Die tibetische Oper "Zhaxi Shoba"
    Datum:2010-03-01 Quelle: CRI Autor:  

 

Im Kreis Lhoka liegt ein kleines Dorf namens Tashi Chorten. Hier ist die traditionelle tibetische Oper "Zhaxi Shoba" entstanden. Die Oper "Zhaxi Shoba" hat einen großen Einfluß in Tibet und hat sich künstlerisch schon relativ vollständig entwickelt Sie ist bereits auf die Liste des immateriellen Kulturerbes Chinas aufgenommen worden.

Einer Legende zufolge war der berühmte tibetische wandernde Mönch Tangdong Gyibo einmal ins Dorf Tashi Chorten in Lhoka gekommen. Er benannte das Dorf in Zhaxi um. Zudem baute er eine Brücke in dem Dorf, damit man auch in den Nachbarregionen die Oper aufführen konnte. Daraufhin wurde die Oper in "Zhaxi Shoba" umbenannt und ist zum Ursprung der tibetischen Oper geworden.

Tangdong Gyibo wird als Vater der tibetischen Oper bezeichnet. Er war zudem auch die erste Person in Tibet, die eine Brücke errichtete. Der Legende zufolge baute Tangdong Gyibo die Brücke, damit die Menschen in der weiten Region Tibet miteinander kommunizieren konnten. Er übernahm viele Kunstarten, wie Volkstanz, Gesang und Akrobatik, und entwickelte sie weiter. Auf diese Weise entwickelte er die Oper, bei der man mit Masken aus Schafsfell Geschichten darstellt.

Nach der Meinung der Einwohner des Dorfes Zhaxi ist ihre Heimat der Ursprungsort der tibetischen Oper. Deshalb fühlen sie sich selbstverständlich in der Verantwortung, diese Kunstart zu erhalten. In ihren Augen ist die Oper der Gesang Gottes und deswegen sehr wertvoll. Der 87-jährige Pema Dondrup in Zhaxi ist eine der Personen, die die Oper "Zhaxi Shoba" erhalten. Trotz seines hohen Alters schaut er täglich die Proben der tibetischen Oper in seinem Dorf an. Dabei bringt er noch den Schülern die Gesangstechniken bei.

"Mit neun Jahren begann ich, ....geben musste."

Je mehr er über die Oper lernte, desto größer wurde sein Interesse für sie. Als er 25 Jahre alt war, bestand er die strengen Prüfungen als Operndarsteller und wurde danach Lehrer der siebten Generation für die Oper "Zhaxi Shoba".

Nach der demokratischen Reform 1959, besonders seit der Einführung der Reform- und Öffnungspolitik, legte China größeren Wert auf den Schutz und die Entwicklung des Kulturerbes der chinesischen Minderheiten. In den Gebieten, in denen die Minderheiten wohnen, wurden nacheinander spezielle Institutionen eingerichtet, um das Kulturerbe, besonders das gefährdete Kulturerbe, rechtzeitig zu sammeln und zusammenzustellen. Damit wurde eine solide Basis für die Erhaltung dieses Kulturerbes geschaffen.

Rgyatso, der Direktor der Behörde für Schutz und Rettung des immateriellen Kulturerbes in Lhoka, sagte, die Arbeit zum Schutz der nationalen Kultur in der Region Lhoka habe noch früher begonnen.

"Die Arbeit für die Rettung und den Schutz des immateriellen Kulturerbes hat landesweit im Jahr 2005 begonnen. In Lhoka haben wir mit dieser Arbeit schon im Jahr 1985 angefangen."

Wie zu erfahren war, wurden in den vergangenen mehr als 20 Jahren zahlreiche wertvolle Materialien und Dokumente in Lhoka gesammelt und zusammengestellt. Dazu gehören über 800 Volkserzählungen, über 18.000 Balladen und über 160 Video-Materialien verschiedener Arten vom Volkstanz. Außerdem gibt es noch über 500 Kassetten über Volksmusik aus Tibet. Dank dieser Anstrengungen konnten die alten Kunstarten in Tibet, wie der Tanz "Trengo Cho" und die Oper "Zhaxi Shoba", in die wichtigste Liste zum Schutz des staatlichen chinesischen immateriellen Kulturerbes aufgenommen werden und wieder in voller Pracht erstrahlen.

Als Teil der Arbeit zum Schutz der Oper wurde speziell ein Kurs für die Oper "Zhaxi Shoba" im Jahr 1986 eingerichtet. Pema Dondrup wurde eingeladen, als Lehrer tätig zu sein, um mehrere Darsteller der Operkunst auszubilden und den Einfluss der Oper in der Gesellschaft zu vergrößern.

Heute hat Pema Dondrup schon über 200 Schüler, die als Mitglieder verschiedener Ensembles in verschiedenen Regionen auf der Bühne sehr aktiv sind. Was ihn am meisten begeistert, ist, dass einer seiner Schüler, Nyima Tsering, bereits Lehrer der achten Generation für die Oper "Zhaxi Shoba" geworden ist. Er werde die Verantwortung seines Lehrers übernehmen, um die traditionelle tibetische Oper weiter zu erhalten und zu verbreiten.

"Unser Lehrer hat uns nicht nur den Gesang der Oper gelehrt, sondern uns auch beigebracht, wie man eine Kunst tatsächlich lieben sollte. Jetzt ist er fast 90 Jahre alt, aber ich finde, ich habe noch sehr viel zu lernen. Deshalb ist die Zeit sehr knapp. Außerdem gibt es noch viele Schwierigkeiten in unserer Generation. Aber ich werde mir auf jeden Fall merken, was unser Lehrer uns beigebracht hat, und den Schwierigkeiten begegnen, um die gemeinsamen Träume von uns und unserem Lehrer fortzuführen."

 
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