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Die größte Küche Tibets
    Datum:2015-09-01 Quelle: China Tibet Online Autor:  

 

Viele wollen gerne einmal nach Tibet, ins Heilige Land, reisen. Doch selbst die heiligsten Männer und Frauen müssen essen – in Tibets größter Küche, zum Beispiel.

Die befindet sich nämlich im bekannten Drepung-Kloster in Lhasa. Das 1416 von Jamjang Chöje Trashi Pelden gegründete Kloster ist eines der wichtigsten Klöster der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus und gehört seit mehreren Jahrhunderten auch zu den mächtigsten Klöstern Tibets. Derzeit leben in dem Kloster 7.700 Mönche, zu seinen mächtigsten Zeiten waren es über zehntausend. Und um so viele hungrige Mönche sattzukriegen, braucht man natürlich eine große Küche.

Die Küche des Klosters verfügt auf 200 Quadratmetern über sechs große Kochtöpfe und Pfannen – der größte Topf hat einen Durchmesser von über zwei Metern.

In der südwestlichen Ecke des Küche befinden sich große Küchenschränke mit allerlei Teekannen, Reistöpfen und anderem Geschirr. Dutzende große und kleine Kochlöffel sind mit Haken und Drähten an der Wand befestigt. Oder, um genauer zu sein: 51 Teekannen, 92 Reistöpfe und 53 Kochlöffel sind hier im Einsatz. Die größte Küche Tibets ist also keine Legende – sie existiert wirklich.

Küchenchef Phuntsok Zhaba sagt, dass die Küche zwar sehr groß sei, dass hier aber bei weitem nicht jeden Tag gekocht werde. Nur am 8., 10., 15., 25. und 30. Tag eines jeden Monats (nach dem tibetischen Kalender), wenn die größeren religiösen Aktivitäten anstehen, werde in der Küche gekocht – und dann auch nur morgens und mittags. Morgens gibt es meist Tsampa-Brei und Buttertee, Mittags Dampfnudeln (Mantou), Reis und Gemüseeintopf mit Kartoffeln. Die restlichen Mahlzeiten kochen die Mönche in ihren Unterkünften selbst.  

Im nordöstlichen Teil der Küche stehen dutzende Ziegel aus gepressten Teeblättern, in einem anderen Eck stehen mehrere Geschirrspülmaschinen. "Seit das Kloster ans Stromnetz angeschlossen ist, ist das Kochen – zum Beispiel mit den Schnellkochtöpfen für Reis – ein Kinderspiel. Für uns hier in der Klosterküche ist damit das Leben deutlich einfacher geworden."

 
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