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Kennst du diese Regeln, wenn du nach Tibet reist?
    Datum:2015-09-06 Quelle: China Tibet Online Autor:  

 

 

Mit dem Stattfinden der Festivals wie des Shoton-Festivals, des Yarlung-Kulturfestivals etc. hat Tibet die belebteste Tourismusphase des Jahres erreicht. Die Touristen strömen aus der ganzen Welt hierher, um die einzigartige Naturlandschaft sowie die kulturellen Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Reisen macht Spaß, aber man kann zum nicht gern gesehenen Gast werden, wenn man die Sitten des Reisezieles, vor allem manche Tabus, nicht kennt. Unten werden einigeTabus Tibets sowie der tibetischen Region aufgelistet. Wenn man diese Regeln kennt, dann kann man garantiert eine angenehmere Reise haben.

Tabu 1: Töten von Lebewesen. Das Verbotdes Tötens von Lebewesen ist das Wichtigste unter den fünf buddhistischen Geboten. Daher töten die landwirtschaftlichen Nomaden nicht willkürlich Lebewesen, wenn es nicht zum Leben notwendig ist, einschließlich großer Säugetiere und kleinen Insekten. Insbesondere wenn man Geier, Hunde, Schlangen, Frösche, Fische, freigelassene Rinder oder Schafe usw. auf der Reise trifft, dann darf man sie nicht beliebig vertreiben, verletzen und erst recht nicht töten.

Tabu 2: In Klöstern oder buddhistischen Hallen darf man die buddhistischen Gegenstände nicht anfassen oder laut schreien. In Klöstern darf man nicht rauchen oder sich vulgär ausdrücken. Noch weniger dürfen sich Männern und Frauen nicht obszön miteinander unterhalten; man darf nicht mit Fingern auf Buddhastatuen, Thangka, Sutren, Wandmalerei usw. zeigen. Stattdessen sollte man mit der Hand horizontal darauf zeigen, während die Handfläche nach oben zeigt; wenn man ein Pfeilpodest antrifft, dann darf man die Gegenstände darauf anfassen; überdies darf man nicht beliebig in denMani-Steinen, in die buddhistische Sprüche eingraviert sind, eigenmächtig herumwühlen und sie erst recht nicht nach Hause mitnehmen; bei Heiligtümern wie Pagoden etc. darf man nicht beliebig herumspucken, einen Stuhlgang machen oder Wasser lassen.

Tabu 3: Man darf nicht auf die Schultern und Köpfe der Tibeter klopfen. Wenn man lebhafte, tibetische Kinder oder gute Freunde hat, darf man nicht ihre Köpfe oder Schultern anfassen, um seine Freundlichkeit auszudrücken, denn die Tibeter glauben, dass die Schutzgöttin an der Schulter ist, und der Fanding-Akupunkturpunkt am Kopf wird in der Regel als Gang der Seele betrachtet. Nur hoch angesehene Mönche dürfen die Köpfe anderer Menschen anfassen und sie damit segnen.

Tabu 4: Man darf nicht auf die Türschwelle treten. Wenn man ein Kloster, einen Wohnraum usw. betritt, darf man nicht auf die Türschwelle treten. Wenn es einemnicht erlaubt wird, darf man keinesfalls die buddhistische Halle einer Familie besichtigen. Noch weniger darf man den buddhistischen Schrein fotografieren. Wenn man das Zelt einesNomaden betritt, sitzen Männer normalerweise links und Frauen rechts. Vor dem Feuerplatz und dem Kochherd darf man die Füße nicht strecken oder die eigenen Schuhe oder Socken trocknen lassen. Des Weiteren darf man keinen Schmutz in den Herd schütten.

Tabu 5: Tee bleibt in der Tasse übrig. Wenn man anderen Tee anbietet oder einevon anderen hergereichte Tasse entgegennimmt, sollte man die Tasse mit beiden Händen halten. Ferner sollten die Finger den Rand der Tasse nicht anrühren. Wenn man den anderen ein Messer reicht, darf die Spitze des Messers nicht zu anderen zeigen. Wenn der Gast gehen will, dann sollte er den Tee in der Tasse austrinken. Gleichzeig ist der Verzehr von Eseln, Pferden, Maultieren, Hunden, Schlangen usw. ein Tabu.

Tabu 6: Man darf während der Phase des „Hausverbots“ nicht in die Häuser anderer Menschen treten. Wenn eine tibetische Familie einen Kranken oder eine Frau, die bald ein Kind gebären wird, zu Hause hat, dann führt sie in der Regel ein „Hausverbot“ ein. Normalerweise wird vor ihrer Haustür ein spezielles Symbol aufgestellt. Beispielsweise werden Zypressenäste oder roter Stoff an die Tür gesteckt. Oder ein Feuer wird vor der Tür angezündet. All das bedeutet, dass andere das eigene Haus nicht betreten dürfen. Wenn man diese Symbole sieht, dann sollte man nicht das Haus anderer Menschen betreten. Dass man sich den dortigen Sitten anpasst, wo man ist, ist der beste Ausdruck vonRespekt vor den Einheimischen. Jemand, der den dritten Pol der Erde richtigerleben will, sollte nicht zu einem schlechten Touristen werden.

 
 zum Thema:
Tibet Menschenrechte
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