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Erklimmen des Qomolangma mit Kamera
    Datum:2015-11-20 Quelle: China Tibet Online Autor:  

An vielen Felsen in Tibet wird eine weiße Leiter gemalt. Tibetische Buddhisten glauben daran, dass die Himmelsleiter die Seelen der Menschen ins Paradies führen kann. So hat die Reportage „Himmelsleiter des Himalaya“ seinen Namen bekommen.
Der 36-jährige tibetische Mann PasangTagqu ist nicht anders als jüngere Leute in anderen Regionen Chinas. Das Handy und Sport bereichern sein Leben. Jedoch ist er wiederum ein spezieller Mensch, denn er hat zusammen mit seinen Freunden die erste Reportage Chinas über das Besteigen des Himalaya über den nördlichen Hang angefertigt.
PasangTagqu hat sechs Geschwister und kommt aus ärmeren Verhältnissen. „Bei uns gibt es nicht viele Arbeitsmöglichkeiten. Daher bin ich zur Bergsteigerschule Tibet gekommen, weil ich das nicht-nomadische Leben kennenlernen wollte“.
Im Jahr 2003 ist PasangTagqu zu einem der ersten Absolventen der Bergsteigerschule Tibet geworden. Danach hat er 9-mal den Himalaya erfolgreich bestiegen. Im Alltag ist er ein Bergführer und bietet Kunden, die hier Berge besteigen, Dienstleistungen an wie Straßenbau, Zeltaufstellung sowie Tragen von Sauerstoffflaschen.
Die Reportage konzentriert sich auf eine Gruppe von Schülern, die um 20 sind, der Bergsteigerschule Tibet und zeichnet die Szenen, in denen sie lernen, wie man Berge besteigt, Bergführer wird und den Himalaya hochsteigt, auf wie die Alltagsarbeit von PasangTagqu.
Nur die Zeit zwischen März und Mai jedes Jahres ist zum Besteigen des Himalaya geeignet. Daher haben sie im Hauptquartier, das 5200 Meter über dem Meeresspiegel liegt, drei Monate lang gewartet. Die strenge Kälte auf den Bergen hat dem Filmen große Schwierigkeiten bereitet. Alleine die Geräte zum Filmen wogen über 5 Kilo. Hinzu kamen Sauerstoffflaschen, Winterjacken und private Gegenstände. Jede Person musste mehr als 10 Kilo tragen. Dies hat dazu geführt, dass das Filmen auf einer Höhe von über 8000 Metern sehr schwierig war.
Der Sauerstoffgehalt im Hauptquartier auf einer Höhe von 5200 Metern über dem Meeresspiegel ist nur die Hälfe des auf dem Meeresspiegel. Mit der Vermehrung der Höhe sinkt der Sauerstoffgehalt. Wenn man langsam ging, hörte man das eigene Herz kräftig pochen. Der Bergfotograf hatte noch mehr Belastung. PasangTagqu trug Gegenstände wie die Kamera und stieg zur Spitze. Der Weg wurde immer mühsamer.
„Auf dem Berg sind die Temperaturen sehr niedrig. Manchmal musste ich die Kamera an den Hals hängen. Auf der Höhe von mehr als 8000 Metern war es extrem kalt. Auf manchen Strecken musste ich die Kamera auf den Boden stellen und sie nach vorn schieben“, sagte Pasang Tagqu.
Nach sechs Stunden sind PasangTagqu und sein Freunde zusammen mit den Filmgeräten auf den Qomolangma gekommen. „Wir hatten keine Zeit zum Bestaunen der schönen Landschaft und konnte nur möglichst viele Bilder vom Himmel sowie Schneebergen machen“, sagte PasangTagqu. Sie sind insgesamt 20 Minuten auf der Spitze geblieben.
„Nun gibt es immer mehr Bergsteiger, die auf das Dach der Welt gekommen sind. Jedoch können nur ganz wenige Menschen beim Bergsteigen gleichzeitig filmen“, sagte TashiWangyel.
Das Filmteam ist auch mal in Gefahr gefahren. Der einzige Han-chinesische Fotograf Zhanghua, der auf die Höhe 7028 Meter über dem Meeresspiegel gestiegen war, hat seine Brille wegen dem Wind verloren. „Dies hat seine Sehkraft sehr beeinträchtigt. Plötzlich ist er sieben bis acht Meter nach unten gerutscht. Wenn er nicht vom Zelt eines anderen Bergsteigerteams verhindert worden wäre, wäre er in einen Abgrund gestürzt“, sagte TashiWangyel.
„Das Bergsteigen hat mir viel Ehre gebracht und mein Schicksal geändert.“ PasangTagqu sagte, dass er jedes Jahr zum Himalaya gehe und dort jedes Mal zwei Monate verbringe. Dieser tibetische Kerl wird in Zukunft weiter als Bergführer tätig sein und hofft, dass er eines Tages allein eine Reportage zum Himalaya drehen kann.

 
 zum Thema:
Tibet Menschenrechte
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