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Im Winter nach Tibet reisen – eine gute Idee
    Datum:2015-12-14 Quelle: China Tibet Online Autor:  

 

Warum man im Winter nach Tibet reisen sollte

Im Winter besuchen deutlich weniger Touristen das Dach der Welt, alles ist viel ruhiger und beschaulicher – vor allem an den hohen Bergen ist nicht so viel los wie sonst. Darüber hinaus kann man gegenüber der Hauptsaison bis zu 50 Prozent sparen.

Die vier tollsten tibetischen Sehenswürdigkeiten im Winter

1. Lhasa, Stadt des Lichts

Lhasa hat den berühmten Beinamen "Stadt des Lichts", zwischen November und April wird die Stadt von der angenehm warmen Wintersonne geradezu verwöhnt. Ein Besuch im Winter ist daher eine lohnende Sache, die man so schnell nicht vergessen wird. Lhasa ist im Winter nicht so überlaufen wie sonst, alles läuft ruhiger und gemächlicher. Die Touristen können sich ruhig und gelassen der Potala-Palast, den Jokhang-Tempel und andere Sehenswürdigkeiten ansehen, ohne lange Anstehen zu müssen. Die Gemälde, die Skulpturen, die schneebedeckten, historischen Bauten – das alles macht im Winter einfach mehr Spaß. 

2. Die große Schlucht des Yarlung Tsangpo 

Wer tiefe Schluchten liebt, der sollte die große Schlucht am Yarlung Tsangpo gerade im Winter auf keinen Fall verpassen. Der mitunter auch "tollste Schlucht der Welt" oder "schönste Schlucht Chinas" genannte Yarlung Tsangpo-Canyon liegt in der Region Nyingchi. In der Schlucht warten unter anderem der schönste Gletscher Chinas, mehrere Feuchtgebiete und Urwald auf die Besucher. Eine regelrechte natürliche "Galerie" zieht sich das Flusstal entlang – und über alledem thront in der Fernde der "schönste Berggipfel Chinas", der Namjiagbarwa. Der langen Rede kurzer Sinn: Die steile Schlucht mit ihren vielen Biegungen und Hängebrücken ist definitv einen Besuch wert.

3. Im Winter zum Mount Qomolangma

Vom Basislager des Mount Qomolangma aus hat man im Winter einen wirklich schönen Ausblick auf den mit "Fahnenwolken" verhangenen Gipfel des Berges. Im Winter, wenn das Wetter klar ist, tritt am Qomolangma oft das Phänomen der milchweißen, fahnenartigen Wolken auf. Denn genau wie kleine Fähnchen flattern diese Wolken schnell im Wind hin und her, sie werden auch die "weltweit höchstgelegenen Windrichtungsgeber" genannt – und bieten wirklich einen sehenswerten Anblick.

4. In Tibet ins neue Jahr rutschen

Die Zeit zwischen dem Ende des einen und dem Beginn des nächsten Jahres (nach dem tibetischen Kalender) ist in Tibet die wichtigste und feierlichste überhaupt. Im Januar und Februar feiern die Tibeter dieses traditionsreiche und bunte Fest. Die Atmosphäre ist feierlich, man bietet sich gegenseitig Hochlandgerstenschnaps und Buttertee an, alles feiert, tanzt und singt, und überall tragen die Leute bunte traditionelle Festtagskleidung. Diese tibetischen Kostüme mit ihren reichen Verzierungen sieht man in dieser Zahl in Tibet praktisch nur im Winter. Das sind wirklich seltene und kostbare kulturelle Erfahrungen, die man auf keinen Fall verpassen sollte.

Ein paar Reisetipps für Tibet im Winter

1. Eine Gefahr, der sich Touristen in Lhasa mit Sicherheit aussetzen, ist die dünne Luft -- Sauerstoffmangel und Höhenkrankheit können vor allem für diejenigen zum Problem werden, die sich zum ersten Mal in einer derartigen Höhe aufhalten. Spätestens eine Woche vor der Abreise nach Tibet sollte man sich daher ein wenig vorbereiten: hilfreich soll vor allem das Kauen von Rosenwurz sein, außerdem sollte man mäßig Sport treiben, sich aber keinesfalls überanstrengen. Direkt nach dem Aussteigen aus dem Flugzeug sollte man sich eher langsam bewegen und öfter Mal eine Ruhepause einlegen. In der Stadt selbst sollte man vor allem am Anfang des Urlaubs häufiger mit dem Taxi fahren – falls das Gepäck zu schwer ist, wird der Fahrer sicher gerne helfen.

2. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht können in Tibet sehr groß sein – eine dicke Winterjacke, erstklassige Winterstiefel, Thermounterwäsche, Mütze und Handschuhe gehören auf jeden Fall ins Gepäck.

3. Viele Touristen unterschätzen die Höhensonne. Doch Sonnenbrille und Sonnencreme (mit hohem Lichtschutzfaktor) sollte man auf keinen Fall vergessen, sonst ist der Sonnenbrand garantiert!

 
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