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Ngodup Lhamo: eine hilfsbereite Lehrerin und Mutter
    Datum:2016-03-17 Quelle: China Tibet Online Autor:  

Seit 13 Jahren kommt sie um 8:00 Uhr morgens zur Schule und geht erst um 22:00 Uhr nach Hause; außer dass sie sich nur einmal wegen ihrerEinbindung entschuldigt hat, ist sie immer zusammen mit ihren Schülern. Als Rekord hat sie auf einmal über 300 Kinder unterrichtet… Dies ist eine wahre Beschreibung des Lebens Ngodup Lhamos, Geschichtslehrerin der weiterführenden Schule Lhasa.

Ngodup Lhamo schätzt ihre Stelle als Lehrerin sehr und damit will sie Karriere machen. „Die Eltern schenken mir das größte Vertrauen, wenn sie mir ihre Kinder übergeben. Und ich muss diesem Vertrauen gerecht werden“, sagt sie immer.

Am 26. Juni 2009 wurde Ngodup Lhamo einer Operation unterzogen. Nach nur zwei Tagen ist sie mit dem Verband trotz des ärztlichen Abratens zur Schule zurückgekehrt. Sie sagte: „Am 28. werden die Ergebnisse der Hochschulaufnahmeprüfung des Autonomen Gebiets Tibet veröffentlicht. Ich bin die Lehrerin der Kinder. Ich muss dabei sein, wenn sie ihre Hochschulanmeldeformulare ausfüllen.“

Mehr Schülern zu helfen und ihnen mehr Freude, Glück sowie Fortschritte zu bringen, ist eine Anforderung, die Ngodup Lhamo an sich selbst stellt. „Wenn ich sehe, dass die Leute, denen geholfen wird, vor Glück lachen, bin ich glücklicher als sie.“

Ngodup Lhamo betreut dieses Jahr insgesamt 69 Schüler, die dieses Jahr an der Hochschulaufnahmeprüfung teilnehmen werden. Nahezu die Hälfte der Schüler wohnt im Wohnheim der Schule und nicht wenige von ihnen sind die Nachkommen der landwirtschaftlichen Nomaden aus Xigazê, Nagqu etc. Damit diese Kinder, die weit von ihrem Zuhause entfernt sind, familiäre Wärme spüren können, isst Ngodup Lhamo oft an Wochenenden mit diesen Schülern zusammen und unterhält sich mit ihnen über ihr Leben und ihre Träume. Manche Schüler bezeichnen in ihrem Tagebuch ihre Zimmer im Wohnheim als „Zuhause“ und Ngodup Lhamo als „Mutter“.

Als Lehrerin besteht Ngodup Lhamo darauf, dass der moralische Charakterder Schüler den wichtigsten Platz hat und Leistungen den zweitwichtigsten. Nach dem Unterricht bringt sie häufig ihre Schüler in Alters- oder Kinderheime, damit sie sich um Senioren und Kinder kümmern. Überdies ermutigt sie ihre Schüler, bei Gelegenheit den Leuten zu helfen, die Hilfe benötigen.

„Nach meinem Verständnis besteht der Lei-Feng-Geist darin, dass ein durchschnittlicher Mensch Wohltaten durchführt“, sagte Ngodup Lhamo. „Wenn wir Lehrer und Schüler allesamt nach unseren Kräften darauf bestehen, kleine Wohltaten durchzuführen, dann verwurzeln sich die Samen zur Verbreitung der ‚positiven Energie‘ in den Herzen der Schüler und die Gesellschaft verbessert sich immer mehr.“

 
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