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Eine Rebellion hat das Schicksal einer Million Leibeigene verändert
    Datum:2009-09-17 Quelle: tibet328.cn Autor:  

Von Luo Hongbing und Li Yongjing

Um die Einführung der nationalen Gebietsautonomie vorzubereiten, wurde 1956 das Vorbereitungskomitee für das Autonome Gebiet Tibet gebildet und der 14. Dalai Lama zum Vorsitzenden des Komitees gewählt. Aus Rücksicht auf die Stabilisierung Tibets und dessen Persönlichkeiten der Oberschichten beschloss die chinesische Regierung, innerhalb von sechs Jahren, und zwar vor Ende 1962, die Demokratische Reform nicht durchzuführen. Ob die Reform nach sechs Jahren vorgenommen werden soll, sollte es noch auf die konkrete Lage in Tibet ankommen. Allerdings kam die Reform 1959 schließlich vorfristig.

Che Huaiming, Vizepräsident der Akademie der Sozialwissenschaften Tibets, sagte: "Nach der friedlichen Befreiung Tibets vollbrachten die KP Chinas und die VBA für eine Million tibetische Leibeigene viele nützliche Taten wie die Unterstützung von Katastrophengeschädigten, Bekämpfung von Naturkatastrophen, ärztliche Behandlung von Naturkatastrophen, ärztliche Behandlung von Einwohnern und den Bau von Brücken, Landstraßen und Kraftwerken. All dies wurde von Leibeigenen gesehen und beherzigt, sie waren erwacht. Trotzdem die zentralen Behörden beschlossen, innerhalb von sechs Jahren die Demokratische Reform nicht durchzuführen, war ihr Verlangen danach doch sehr stark."

"Zugleich kamen viele tibetische Persönlichkeiten der Oberschichten durch die neuen Han-Chinesen in der KP und VBA zur Einsicht, dass die tibetische Nationalität auf keinen Fall gedeihen und aufblühen kann, wenn das alte System Tibets nicht reformiert wird.

Die latenten Veränderungen in der tibetischen Gesellschaft lösten die Panik einiger weniger Beamter der tibetischen Lokalregierung mit dem Dalai Lama an der Spitze und der Adligen aus. Seit der friedlichen Befreiung Tibets stifteten sie stets Unruhe und zettelten heimlich eine bewaffnete Rebellion an. Insbesondere nach 1956, als die chinesische Regierung beschloss, die Durchführung der Demokratische Reform in Tibet für sechs Jahre zurückzustellen, waren sie noch zügelloser, illegale Streitkräfte zu organisieren, lokale Organe staatlicher Macht anzugreifen und einige Hunderte Mitarbeiter der Regierung und Massen grausam zu töten. Wo sie hinkamen, wurde überall gebrandschatzt, getötet und geplündert und Frauen vergewaltigt. Am 10. März 1959 entfesselten sie endlich eine groß angelegte bewaffnete Rebellion", fuhr er fort.

Ce stellte fest: Von einigen Persönlichkeiten der tibetischen Oberschicht angezettelt, verbreiteten die bewaffneten Rebellen am selben Tag unter dem Vorwand, dass der Dalai Lama sich vorbereitete, einer Veranstaltung im VBA-Militärbezirk Tibet beizuwohnen, offen das Gerücht, dass Han-Chinesen planten, den Dalai Lama mit dem Flugzeug nach Beijing zu entführen, und riefen auf den Straßen Losungen wie " Unabhängigkeit Tibets"und "Han verjagen", wobei Sangpo Cewang Renzin, ehemaliger Galoin und stellvertretender Befehlshaber des Militärbezirks Tibet, an Ort und Stelle verletzt und Kainbo (Abt) Pablha Soinam Gyamco, eine patriotische tibetische Persönlichkeit und Mitglied des Vorbereitungskomitees für die Gründung des Autonomen Gebiets Tibet, totgeschlagen und seine Leiche zum Stadtzentrum geschleppt und zur Schau gestellt wurde. Anschließend wurden die so genannte "Volksversammlung" und das " Volksparlament des unabhängigen Staates Tibet"einberufen, offen das 17-Punkte-Abkommen zerrissen und die "Unabhängigkeit Tibets" proklamierte.

 
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