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Welche Rolle spielte der Westen vor und nach dem Putsch in Tibet 1959
    Datum:2009-09-21 Quelle: tibet328.cn Autor:  

Von Luo Hongbing und Li Yongjing

In der amerikanischen "Newsweek" vom 19. April 1999 gestand der Dalai Lama, der seit 40 Jahren im Exil im Ausland lebt, dass Tibet und er selbst im Kalten Krieg zum benutzten Werkzeug würden. Die Behauptung der KP Chinas "Die westlichen Imperialisten sind mit den Spaltertätigkeiten in Tibet beschäftigt" sei auf keinen Fall grundlos.

Da der Dalai sich stets mit den politischen Aktivitäten für die Unabhängigkeit Tibets beschäftigt, hat er als geistlicher Führer der tibetischen Buddhismus in den letzten 40 Jahren nie seinen zwei Millionen zählenden Anhängern, die heute in Tibet leben, über die buddhistische Doktrin gepredigt. Obwohl der Dalai Lama selbst diese Tragödie aufführte, spielten die westlichen Chinafeindlichen Kräfte jedoch vor und nach seinem bewaffneten Putsch 1959 eine berüchtigte Rolle und spielen sie bis heute weiter.

Tao Changsong, stellvertretender Leiter des Forschungsinstituts für das gegenwärtige Tibet bei der Akademie der Sozialwissenschaften Tibets, stellte fest: Bereits im 17. Jahrhundert bildete Großbritannien die "Britisch-Ostindische Handelsgesellschaft" und zwang die Qing-Regierung Chinas, ungleiche Verträge zu unterzeichnen, wodurch es mit Gewalt große Menge von Yak-und Schafwolle und-flaums, Moschus und Drogen ausplünderte. Damals z.B. konnte ein Brite in Tibet eine Schachtel Streichholz gegen ein Schaf tauschen. Nachdem die Briten auf den Widerstand der tibetischen Bevölkerung gestoßen waren, scheuten sie sich nicht davor, 1888 und 1904 mit Waffengewalt zweimal in Tibet einzudringen. Tao sagte: "Danach merkte Großbritannien, dass die Peitsche nicht wirkte, und gab also Zuckerbrot. Es griff zu einigen anderen Mitteln wie politischen Tricks oder wirtschaftlichem Köder, wobei es eine Handvoll probritische Elemente der tibetischen Oberschicht hochpäppelte und sie zur Ausbildung ins Ausland gehen ließ. Einige von den drei Feudalherren-Beamte, Adlige und religiöse Oberhäupter-schlossen sich auch der Reihe an. Später wurden die politischen Zustände in Tibet labil und es entstand eine separatistische Kraft."

Der tibetische Historiker wies darauf hin, dass es Anfang des 20. Jahrhunderts in vielen tibetischen Wörterbüchern überhaupt kein Wort "Unabhängigkeit" gab. Auf der " Simla-Konferenz", die Ende 1913 von Großbritannien einberufen wurde, stellte ein hoher Beamter der damaligen tibetischen Lokalregierung zum ersten Mal das Wort "Unabhängigkeit Tibets" auf. Seither ließ Großbritannien Tibet keine Ruhe, indem es sogar die tibetische Lokalregierung anstiftete, ein "Amt für auswärtige Angelegenheiten" illegal zu bilden und ihre Delegierten auf internationalen Konferenzen die sogenannte tibetische "Staatsflagge mit dem Schneeberg-und Löwenmuster" hängen zu lassen.

Mit seinem Verfall nach Ende des 2. Weltkriegs wurde Großbritannien allmählich durch die USA ersetzt, die in Tibet ihre Spionage und Spaltungstätigkeiten gegenüber China intensivierten. Nach der Gründung der Volksrepublik China 1949 planten die USA, den Dalai mit dem Flugzeug aus Tibet abzuholen, und versuchten auch, Beamte der tibetischen Lokalregierung ihn ins Ausland kidnappen zu lassen. Die USA veröffentlichten nicht nur ihren Plan zur Hilfe für Tibet, sondern transportierten auch Waffen aus Kalkutta an die tibetische Lokalregierung, ja stachelten sogar El Salvador an, die UNO aufzufordern, sich mit der Tibet-Frage zu beschäftigen.

Der Berichterstattung von "Newsweek" im April 1999 zufolge versprach Washington dem Dalai Lama, der in die USA zu fliehen plante, die Organisierung einer Widerstandsbewegung in Tibet zu finanzieren. Der Beamte der amerikanischen Central Intelligence Agencz (CIA) K.Knaus, der damals für tibetische Angelegenheiten zuständig war, sagte, die Unterstützung Tibets wäre die Idee der US-Regierung. Im Oktober 1957 wurden zwei von der CIA ausgebildete Tibeter als erste Spione in Tibet abgeworfen. 1958 begannen über 30 Tibeter, sich in Korolador einer Ausbildung der CIA zu unterziehen. In den folgenden Jahren wurden insgesamt ca. 300 Tibeter von Amerikanern ausgebildet.

 
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