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Unterschiedliche Behandlungen bei der Unterdrückung der Rebellion
    Datum:2009-11-12 Quelle: tibet328.cn Autor:  

Da die reaktionären Kräfte der Oberschicht die Rebellion unter dem betrügerischen Vorwand der "Nationalität" und "Religion" entfesselten und die Leibeigenen als Hab und Gut ihrer Herren behandelt wurden, hatten diese keine andere Wahl als an der Rebellion teilzunehmen. Diese Leibeigenen, die gezwungen wurden, an der Rebellion teilzunehmen, waren nicht für die Rebellion verantwortlich. Daher unterschieden die VBA diese strikt von den Anführern, den Hauptmitgliedern und den hartnäckigen Unterstützern der Rebellion. Die VBA kam für die Reisekosten denjenigen, die die Waffen gestreckt hatten, auf und schickte diese unbestraft nach Hause. Unter den etwa 90 000 Personen, die in den drei Jahren in die Rebellion involviert waren, wurden nur 23 000 von der Volksregierung als Anführer, Hauptmitglieder und hartnäckige Unterstützer der Rebellion behandelt, was nur knapp 3% der Gesamtbevölkerung in Tibet ausmachte.

Unter den Persönlichkeiten der Oberschicht gab es ebenfalls große Unterschiede. Nur eine geringe Anzahl wie Soikang waren hartnäcki¬ge Elemente, die sich zwar seit langem der Zentralregierung äußerlich gefügt hatten, aber ihr innerlich feindlich gesinnt waren und sich darin engagiert hatten,  separatistische Aktivitäten anzuzetteln. Der Rest bestand aus denjenigen, die sich angemessen verhalten und mit der KPCh und der Volksregierung zusammengearbeitet hatten. Sie umfassten Ranba Namgyai Wangqug, den Leiter des Büros des 14. Dalai Lama  in  Nanjing,  und Trimoin  Soinam  Benjor,  den Leiter des Administrativen Komitees in Xarsingma, Kreis Yadong. Sie waren gezwungen worden, an der Rebellion teilzunehmen und den Kontakt mit  der Volksregierung  abzubrechen.   Sie  waren weder in viele Aktivitäten involviert noch enge Vertraute der bewaffneten Rebellen. Die VBA behandelte sie anders als die hartnäckigen Anführer der Rebellion. Beispielsweise wurde Ranba Namgyai Wangqug, der in der Lhasa- Kampagne gefangengenommen wurde, nur zwei Wochen in Haft behalten und sobald die Dinge klargestellt worden waren, unverzüglich frei gelassen. Trimoin Soinam Benjor, der nach der Rebellion ins Ausland geflohen war, kehrte wieder zurück, um sich der VBA zu ergeben, nachdem er von seiner Familie über die vernünftige Politik der VBA erfahren hatte. Diesen beiden wurden einige Jahre später Arbeitsplätze gegeben. Denjenigen, die an konkreten Aktivitäten teilgenommen hatten, aber gute Führung im Eingestehen ihrer Verbrechen und Reue gezeigt hatten, erlegte die VBA nur eine leichte Strafe wie eine mehrjährige Haft auf. Beispielsweise wurden Tubdain Dainda und Kana Kecho Deqen im Jahr 1964 und Lhalu und Soindo im Jahr 1965 frei gelassen. Die VBA bot ihnen später sogar Arbeitsplätze an.

Diese praktischen und vernünftigen politischen Maßnahmen fanden im Volk großen Anklang und erzielten zufrieden stellende Erfolge. Viele Menschen, die gezwungen worden waren, an der Rebellion teilzunehmen, jedoch schließlich nicht als Rebellen behandelt, sondern nach Hause geschickt wurden, entwickelten eine innige Zuneigung zur KPCh und VBA. Einige nahmen aktiv an der Demokratischen Reform und dem Grenzkampf teil. Die o. g. Persönlichkeiten der Oberschicht, die in die Rebellion involviert gewesen waren, aber mit Milde behan¬delt worden waren, wurden später Patrioten, die mit der KPCh und der Volksregierung zusammenarbeiteten.

 
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