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Geschichte: Das erste Telegramm des 10. Penchen Lama an Mao Zedong
    Datum:2015-06-09 Quelle: China Tibet Online Autor:  

Der Penchen Lama und der Dalai Lama sind beide die großen, lebenden Buddhas des tibetischen Buddhismus. In der Geschichte waren sie für die politischen, religiösen Angelegenheiten des Gebietes Shigatse in Tibet zuständig. Als die Volksrepublik China am 1. Oktober 1949 gegründet wurde, hat der zehnte Penchen Lama ein Telegramm an Mao Zedong geschickt. Damit hat er bekannt gegeben, dass er für die Einheit und die territoriale Integrität des Staates sowie die Führung der Kommunistischen Partei China (KPCh) steht.

Der zehnte Penchen Lama kommt aus der Provinz Qinghai. Im Jahr 1941 wurde er aufgesucht und als wiedergeborenes Seelenkind des 9. Penchen Lama anerkannt. 1948 hat die damalige zentrale Regierung  ihn als den zehnten Penchen Lama anerkannt.

Kurz vor der Gründung der Volksrepublik China  hat der Penchen Lama zwei persönliche Boten nach Xining entsandt, dem Sitz der chinesischen Volksbefreiungsarmee, um sich mit ihnen in Verbindung zu setzen. Der Penchen Lama hat diesen zwei Boten eingeschärft: „Schauen Sie, was diese Armee sagt, tut und welche Einstellung sie zu unserer Religion hat.“

Am 2. September 1949 sind diese zwei Boten zum Penchen Lama zurückgekehrt und haben ihm die Politik zur Religions- und Glaubensfreiheit, dem Respekt vor den Bräuchen und Traditionen der nationalen Minderheiten sowie dem Schutz von moslemischen Moscheen und Klöstern berichtet.

Am 1. Oktober 1949 hat der Penchen Lama dem Vorsitzenden Mao ein Telegramm geschickt und meinte darin, dass er die KPCh-Führung unterstütze. Außerdem hat er gegenüber dem Vorsitzenden Mao den Wunsch geäußert, dass er zum Sitz der Penchen Lamas aller früheren Generationen zurückkehren und das tibetische Volk so schnell wie möglich von der Herrschaft der westlichen kolonialen Kräftebefreien sollte. Er hoffte, dass die chinesische Volksbefreiungsarmee so schnell wie möglich Tibet befreien könnte. Darüber hinaus schrieb der Penchen Lama im Telegramm, dass die chinesische Volksbefreiungsarmee für die Gerechtigkeit kämpfte. Sie könnte den Staat zu Prosperität und die Bevölkerung zu Wohlstand bringen.

Der Penchen Lama hat gleichzeitig dem Oberbefehlshaber der Volksbefreiungsarmee ein Telegramm geschickt und sie darum gebeten, Tibet zu befreien, Verräter zu beseitigen und das tibetische Volk zu retten.

Am 23. November 1949 hat Mao Zedong dem Penchen Lama geantwortet und meinte im Telegramm, dass das tibetische Volk sein Vaterland liebte und gegen die ausländische Invasion wäre. Das tibetische Volk wollte ein Teil der Familie des neuen Chinas werden und ein Mitglied der nationalen Minderheiten sein. Überdies wollten die chinesische Volksregierung und die chinesische Volksbefreiungsarmee diesen Wunsch gern erfüllen. Ferner hoffte Mao, dass sich der Penchen Lama und die Patrioten von ganz Tibet gemeinsam um die Befreiung Tibets sowie die Solidarität zwischen den Han-Chinesen und den Tibetern bemühten.

In den nahezu 40 Jahren von damals bis zum Nirwana des Penchen Lama hielt der Penchen Lama an den Worten von Mao Zedong fest. Ungeachtet der politischen Verhältnisse unterstützte er die Einheit Chinas und traute sich, vor dem KPCh-Zentralkomitee seine Meinungen unverhüll tauszudrücken. Der Penchen Lama hat das Autonomen Gebiet Tibet sowie andere tibetische Regionen persönlich besucht und die Stimmen der Bevölkerung zusammengetragen. Damit hat er dem KPCh-Zentralkomitee bei der Erarbeitung der Tibet-Politik treffende Vorschläge geliefert, wodurch er zu einem engen Freund der KPCh und einem Vorbild zur Wahrung der Einheit des Vaterlands geworden ist.

 
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