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Die erste zentrale Macht in Tibet
    Datum:2015-08-12 Quelle: China Tibet Online Autor:  

Der nationale Held der Tibeter Songtsan Gambo errichtete im siebten Jahrhundert die Tubo-Dynastie. Während seiner Herrschaftszeit pflegte das Tubo-Reich freundschaftliche Beziehungen mit der Tang-Dynastie.

Anfang des siebten Jahrhunderts nach Christus wurde die über 300-jährige Zerrissenheit beziehungsweise Spaltung in zentralchinesischen Gebieten durch die Begründung der Tang-Dynastie (618-907) beendet. Gleichzeitig eroberte der König des Yarlung Reichs in Südtibet, der nationale Held der Tibeter Songtsan Gambo, die anderen Fürstentümer, die sich bisher in die Macht in Tibet geteilt hatten, und errichtete die Tubo-Dynastie. Das Tubo-Reich mit der Hauptstadt Lhasa ist das erste geschlossene Herrschaftsgebiet im tibetischen Hochland.

Während seiner Herrschaft übernahm Songtsan Gambo die moderne Produktionstechnik sowie die politischen und kulturellen Erfolge der Tang-Dynastie in Zentralchina und pflegte freundschaftliche Beziehungen mit der Tang-Dynastie im politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereich. Um die freundschaftlichen Beziehungen mit der Tang-Dynastie weiter zu entwickeln, sandte Songtsan Gambo Vertreter nach Tang, um eine Ehefrau zu suchen. Schließlich heiratete Prinzessin Wen Cheng Songtsan Gambo. Dies ist eine beliebte Anekdote in der Geschichte.

Im Jahre 710 gab es noch einmal eine Eheschließung zwischen der Tang-Dynastie und der Tubo-Dynastie. Durch diese zwei Eheschließungen intensivierten sich die Kontakte zwischen beiden Seiten. Der politische, wirtschaftliche und kulturelle Austausch war umfassend und tiefgehend, und der Verkehr zwischen den Völkern entwickelte sich allseitig.

Das Tubo-Reich und die Tang-Dynastie bildeten im Laufe der Zeit achtmal eine Allianz. Im Jahre 822 haben sich die Tang-Dynastie und die Tubo-Dynastie in Lhasa verbündet und einen Gedenkstein, der bis heute noch vor dem Haupteingang des Jokhan-Klosters in Lhasa steht, aufgestellt.

In der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts zerfiel das Tubo-Reich wieder in kleine Fürstentümer und in den folgenden drei Jahrhunderten herrschte keine zentrale Macht über Tibet. Trotzdem unterhielt die tibetische Nationalität während dieser Zeit noch Beziehungen mit den Dynastien der Nördlichen Song-, der Südlichen Song-, der Xixia-, der Liao- und der Jin-Dynastie.

 
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