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Zentralregierung stellt über 20 Milliarden für tibetische Wasserwirtschaft bereit
    Datum:2016-03-21 Quelle: China Tibet Online Autor:  

Die chinesische Regierung hat in den letzten 5 Jahren 22,3 Milliarden Yuan (3,1 Mrd. Euro) für den Aufbau der Wasserinfrastruktur Tibets bereitgestellt. Ein Großteil davon ging direkt an die etwa 1,8 Millionen tibetischen Bauern und Hirten, wodurch die Nahrungssicherheit, die Wasserversorgung und sogar die Stromversorgung in abgelegenen Gebieten sichergestellt werden konnten.

Laut der Abteilung Wasserwirtschaft der tibetischen Lokalregierung hat Tibet seit dem 12. Fünfjahresplan die Menge des der Landwirtschaft zur Verfügung stehenden Wassers um 700 Millionen Kubikmeter erhöht. Damit konnten zusätzliche Felder mit einer Fläche von knapp 1,5 Millionen Mu (100.000 Hektar) sowie etwa eine Million Mu (66.000 Hektar) an Wald und Wiesen bewirtschaftet werden. Die Getreideernte stabilisierte sich in dieser Zeit bei über einer Million Tonnen pro Jahr. Darüber hinaus haben nun weitere 770.000 Menschen auf dem Land, in Schulen und Klöstern sauberes Wasser, und über kleine Wasserkraftwerke können zusätzliche 270.000 Dorfbewohner mit Strom versorgt werden.

Im März erwacht auch in Tibet der Frühling, die kreuz und quer entlang der Felder angelegten Bewässerungskanäle füllen sich mit Wasser und überall herrscht geschäftiges Treiben.

Dank der Bewässerungsanlagen konnte die auch als "Kornkammer Tibets" bekannte Stadt Xigatse die höchsten Getreideernten einfahren. "Zwei Drittel meiner Felder werden inzwischen direkt mittels Wasserkanälen versorgt – ich muss mir inzwischen keine Sorgen mehr darüber machen, ob es regnet", sagte Bauer Suolang Jiebu aus dem Dorf Karmai im Landkreis Gyantse. "Im vergangenen Jahr konnte ich deshalb pro Mu Ackerfläche über 60 Pfund mehr Hochlandgerste ernten, als in den Jahren davor."

Tibets reißende Ströme und die teils schweren Regenfälle sorgen im Sommer ab und zu für massive Überflutungen und andere Naturkatastrophen. Doch dank den in den letzten Jahren aufgebauten Hochwasserregulierungsbauten haben diese Katastrophen bisher keine großen Verluste gebracht. Statistiken zeigen, dass TIbet in den vergangenen fünf Jahren 1.606 Kilometer an Deichen gebaut und Flüsse auf einer Länge von insgesamt 1.326 Kilometern reguliert hat. Der Schutz gegen Hochwasser konnte damit massiv erhöht werden.

 
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