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Ist der 14. Dalai Lama berechtigt, das Seelenkind des 10. Panchen Lama zu bestimmen?
    Datum:2009-11-09 Quelle: tibet328.cn Autor:  

In einem Artikel der Exilorganisation unter dem 14. Dalai Lama heißt es: " Es sind historische Präzedenzfälle, daß der 8. Dalai Lama den 7. Panchen Lama, der 6. Panchen Lama den 8. Dalai Lama bestimmte und bestätigte. So ist der 14. Dalai Lama berechtigt, das Seelenkind des 10. Panchen Lama zu bestimmen und zu bestätigen. Dies entspricht der historischen Tradition, verletzt in keiner Weise die Gepflogenheiten und religiösen Rituale und ist nicht illegal."

Was ist nun wirklich wahr?

Erstens. Was der 14. Dalai Lama gesagt hat, stimmt nicht mit den historischen Tatsachen überein. Die Bestätigung des 7. Panchen Lama erfolgte zuerst nach der Bestimmung des Seelenkindes des 6. Panchen Lama durch das Tashilhungpo-Kloster, wobei der Buddhistische Wächter Lhamo zur Bestötigung eingeladen und Beauftragte zum 8. Dalai Lama geschickt wurden, um seine Meinung einzuholen. Die Meinung des Buddhistischen Wächters und des 8. Dalai Lama war identish. Das Ergebnis wurde Kaiser Qianlong zur Billigung eingereicht.

Zur Bestätigung des 8. Dalai Lama schickte Kaiser Qianlong Staatslehrer Canggza nach Tibet, wo er gemeinsam mit dem 6. Panchen Lama über die Suchmethoden für das Seelenkind des 7. Dalai Lama entschied. Der 6. Panchen Lama sagte Demo, er habe einen Cousin, der intelligent genug sei und als eine mögliche Reinkarnation in Erwägung gezogen werden könne. Demo ließ Untersuchungen anstellen. Das Ergebnis wurde den Hochkommissaren in Tibet zur Nachprüfung vorgelegt, die dann dem Qing-Hof einen Bericht unterbreiteten. Kaiser Qianlong gab dem Seelenkind seine Erlaubnis.

Zweitens. Die buddhistischen Rituale für die Affindung von Reinkarnationen Lebender Buddhas und das Reinkarnationsszstem vervollständigten sich mit der Entwicklung der Geschichte ununterbrochen und wurden schließlich in den 29-Punkte-Vorschriften über die Verwaltung Tibets verankert. Es ist empörend, zu sehen, wie der 14. Dalai Lama, der Träger des höchsten buddhistischen akademischen Titels " Geshi", der in der Logik zu Hause ist, versuchte, das Reinkarnationsszstem für Lebende Buddhas durch unwahre historische Materialien zu ngeieren.

Drittens. Gerade die Mißstände des Reinkarnationsszstems in der Mitte des 18. Jahrhunderts führten dazu, daß die Reinkarnation der verstorbenen Lebenden Buddhas innerhalb desselben Stamms erfolgte. Die Vetterwirtschaft um den 8. Dalai Lama konnte über zehn Jahre aufrechterhalten werden. Ein Cousin des 8. Dalai Lama wurde als die Reinkarnation des 6. Panchen Lama bestätigt, seine Cousine war Doje Pagmu, sein Onkel war der 10. Lebende Buddha der Rotmütze und Zomba Hotogtu vom Tashilhungpo-Kloster, sein Neffe wurde der 5. Zebozaindainba, und sein Schwiegerneffe Galoin Dorin wurde Chef der Lokalregierung Tibets. Gleichzeitig beherrschten Menschen desselben Stamms die religiöse und politische Verwaltung. Zudem führten die inneren Widersprüche zur Invasion durch andere Länder, was die Sicherheit des Staates ernsthaft bedrohte.

Dieses Geschichtssegment, das der 14. Dalai Lama erwähnte, kann keine Rechtfertigung für desseen illegale Handlungen sein, im Gegenteil beweist es, daß das System der Losziehung aus der goldenen Urne notwendig und richtig ist.

 
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