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Der 14. Dalai Lama ist dagegen, durch die Losziehung aus der goldenen Urne die Reinkarnation des 10. Panchen Lama zu bestimmen
    Datum:2009-11-09 Quelle: tibet328.cn Autor:  

Vor der Statue von Sakyamuni in Jokhang-Kloster wird das Seelenkind des großen Lebenden Buddha durch die Losziehung aus der goldenen Urne bestimmt. Dies ist die offenste und fairste Methode, die sowohl Mitleid und Barmherzigkeit als auch Weisheit und heiliges Urteil von Buddha verkörpern kann. Diese Form entspricht auch dem letzten Willen des 10. Panchen Lama. Bereits am 3. Februar 1989 stellte Ngapoi Ngawang Jigmei, Vizevorsitzender des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses (NVK), fest: Es sei nicht wichtig, daß die Tibeter in den unterschiedlichen Gebieten nicht einer Meinung darüber seien, wo die Reinkarnation des 10. Panchen Lama zu finden sei; letztendlich würde sein Seelen kind vor der Statue von Sakzamuni im Jokhang-Kloster durch die Losziehung aus der goldenen Urne bestimmt. Die Lebenden Buddhas und hochgestellten Mönche, die am NVK und der PKKCV teilnahmen, forderten immer wieder, die Losziehung anzuwenden; auch die öffentliche Meinung befürwortete dies.

Viele Tibeter, die im Ausland leben, wissen sehr wenig über die Herkunft der Losziehung aus der goldenen Urne, durch die die Reinkarnation der Lebenden Buddhas bestimmt wird. Der 14. Dalai Lama wies Qazha an, diese Methode zu verweigern. Aufgrund seiner politischen Idee, das Vaterland zu spalten, entstellte er die Geschichte und setzte Gerüchte in Umlauf, um die Exil-Tibeter irrezuführen. Er behauptete, die " Losziehung aus der goldenen Urne entspricht nicht den Lehren des tibetischen Buddhismus" und sei niemals in die Tat umgesetzt worden. Und weiter: "Der Dalai Lama hat das recht, die religiösen Rituale zu ändern"und "darüber zu entscheiden, ob die Losziehungszeremonie stattfindet oder nicht".

Die Zentralregierung entschied, die Reinkarnation des 10. Panchen Lama durch die Losziehung aus der goldenen Urne zu bestimmen, um das Gefühl der religiösen Persönlichkeiten und Anhänger sowie ihre legitimen Rechte und Interssen zu schützen und die religiösen Rituale zu wahren. Dieses Entscheidung entspricht den Wünschen des Volkes.

Als der 14. Dalai Lama sah, daß das von ihm ausgebrütete und versuchte Komplott zum Scheitern verurteilt war, betrat er die Bühne, um die tibetischen Buddhistenkreise und die Zentralregierung herauszufordern. Seinen Einfluß als " religiöser Führer" ausnutzend, setzte er alles aufs Spiel und " ernannte" eigenmächtig das o.g.Kind zum " Seelenkind des 10. Panchen Erdini".

Die Aktion des 14. Dalai Lama löste sofort öffentliche Empörung und Verurteilung in ganz China aus. Abgeordnete und Mitglieder des Volkskongresses und des PKKCV-Komitees des Autonomen Gebietsi Tibet brachten als erste ihre entschiedene Opposition zum Ausdruck. Pagbalha Geleg Namgyi gab eine feierliche Erklärung ab: " Es ist illegal und ungültig, daß der 14. Dalai Lama einseitig das, Seelenkind’ desPanchen Lama verkündete. Wir erkennen nur das Seelenkind des . Panchen Lama an, das nach den religiösen Ritualen und alterhergebrachten Gepflogenheiten ausgesucht, bestimmt und von der Zentralregierung genehmigt wurde."Sengqen Lobsang Gyaincain, einer der acht großen Lebenden Buddhas des Tashilhungpo-Klosters und Mitglied der Suchgruppe für das Seelenkind des . Panchen Lama, sagte: " Ungeachtet der Politik der Zentralregierung kündigte der 14. Dalai Lama eigenmächtig die Bestimmung des Seelenkindes des .10. Panchen Lama an, was unverfroren die buddhistischen Rituale und das Gefühl der Gläubigen verletzt." Der Lebende Buddha Bzilung Bema Dainzin stellte fest: " Als Lebender Buddha des Tashilhungpo-Klosters, der residenz des Panchen Erdini, bin ich völlig qualifiziert, zu beweisen, daß jeder Panchen Lama von der Zetralregierung genehmigt wurde. Der Dalai Lama hat kein Recht, eigenmächtig das Seelenkind des Panchen Lama zu bestmmen." Punlha, ständiger Vizedirektor des Demokratischen Verwaltungskomitees des Tashil-hungpo-Klosters, erklärte: " Ich persönlich wehre mich dagegen, und auch das demokratische Verwaltungskomitee des Tashilhungpo-Klosters, die Wahl des 14. Dalai Lama anzuerkennen und zu akzeptieren."

Der Volkskongreß und das PKKCV-Komitee des Autonomen Gebiets Tibet sowie die Tibet-Zweigstelle der Vereinigung der Buddhisten Chinas nahmen jeweils Resolutionen oder Erklärungen an, um entschieden gegen die illegalen Aktionen des 14. Dalai Lama zu kämpfen und ihn deswegen zu verurteilen, daß er die Religion dazu ausnützt, das Vaterland zu spalten, die nationale Einheit zu unterminieren, den Interessen des Volkes zu schaden, die staatlichen Gesetze zu verletzen, Rechte und Würde der tibetischen Buddhistenkreise zu mißachten und das Gefühl der tibetischen Mönche und Nonnen sowie Anhänger mit Füßen zu treten. Sie forderten den 14. Dalai Lama auf, die Verantwortung für seine Taten zu übernehmen, und waren entschlossen, den Kampf gegen die separatisten-Clique zu Ende zu führen.

Der 29. November 1995 war ein unvergeßlicher Tag in der Geschichte des tibetischen Buddhismus, an diesem Tag wurde die goldenu Urne zum ersten Mal seit der Gründung der Volksrepublik China 1949 zur Entscheidung über das Seelenkind des 10. Panchen Lama, eines hervorragenden Führers des tibetischen Buddhismus, genutzt.

Nach der Eliminierung der Störung und Sabotage seitens des 14. Dalai Lama seiner Clique wurde die Reinkarnation des 10. Panchen Lama schließlich in Übereinstimmung mit den religiösen Ritualen und alterhergebrachten Gepflogenheiten durchgeführt.

Die readjustierte Suchgruppe wählte nach weitere Prüfung und Untersuchung drei Kandidaten für das Seelenkind aus. Sie wurden von den Lebenden Buddhas und hochgestellten Mönchen des tibetischen Buddhismus akzeptiert und von der Zentralregierung genehmigt. Am 29. November 1995 versammelten sich etwa 1000 hochgestellte Mönche des chinesischen, des tibetischen und des palischen Buddhismus und vertreter aus verschiedenen Lebenskreisen im Jokhang-Kloster. Die losziehungszeremonie, bei der Luo Gan, der Vertreter des Staatsrates, und die Sonderbeauftragten Gyaincain Norbu und Ye Xiaowen den Vorsitz führten, fand vor der Sakzamuni-Statue statt. Dank dem Urteil des Gründers des Buddhismus fiel das Los auf Gzaincain Norbu(6) aus dem Kreis Jiali, und er wurde als die Reinkarnation des 10. Panchen Lama bestimmt.Der Lebende Buddha Bome Qamba Lozhoi, amtierender Gandain-Abt, schnitt Gyaincain Norbu eine Tonsur und gab ihm den buddhistischen Namen Jezuin Lobsang Qamba Lhunzhub Qoigyi Gyaibo Baisangbu (Bedeutung: der gütige und glückliche König von den buddhistischen Lehren mit grenzenloser Macht).

Am 30. November 1995 waren das Tashilhungpo-Kloster und die Stadz Xigaze, in der das Kloster steht, festlich geschmückt. Die Einwohner waren von großer Freude erfüllt, strömten, mit Hadas und frischen Blumen in der Hand, in die Straßen, sie sangen und tanzten, um die Ankunft des 11. Panchen Erdini zu begrüßen, der von der Zentralregierung genehmigt wurde.Als die Wagenkarawane die Begrüßungszelte im Vorort erreichte, sahen sie, da´ein Sonnenstrahl in den gelben Wagen des neuen Panchen Lama fiel.Was ein glückliches Symbol! Die Menschen brachen in Beifallsund Verehrungsrufe aus.

Am frühen Morgen des 8. Dezember 1995, als der erste Sonnenstrahl auf den Sonnenlicht-Berg fiel, erschollen die lauten begeisterten Klänge der buddhistischen Hörner und Trommeln wie auch der melodiösen buddhistischen Musik weit über dem Tashilhungpo-Kloster und Xigaze. Von Staatsrat Li Tiezing geleitet, setzte sich der 11. Panchen Lama auf das buddhistische Bett aus Sandelholz in der Zegarqunzen-Halle.

Auf der feielichen Einsetzungszeremonie verlas Li tieying das Antwortschreiben des Staatsrates auf den Antrag der Volksregierung des Autonomen Gebiets Tibet auf die Einsetzung des 11. Panchen Lama und verlieh im Namen des Staatsrates dem 11. Panchen Lama ein goldenes Ernennungszertifikat und einen goldenen Stempel. Außerdem zeigte Li das von Staatspräsident Jiang Zemin eigenhändig geschriebene Manuskript der Inschrift für eine goldene horizontale Tafel, die dem Tashilhungpo-Kloster geschenkt wurde. Auf der Tafel ist Jiangs Aufschrift " Das Vaterland verteidigen und für die Interessen des Volkes arbeiten" zu sehen. Hochgestellte Mönche aus verschiedenen Landesteilen Chinas und Vertreter der tibetischbu-buddhistischen Kloster schenkten dem 11. Panchen Erdini Manzhal und warfen sich vor ihm nieder, um ihre aufrichtige und ganz herzliche Unterstützung und Verehrung auszudrücken. Lokale Einwohner standen Schlange, um ihm Gratulationsgeschenke darzubringen und die Berührung auf der Stirn, seinen Segen, zu erhalten. Die rührenden Szenen zeigten die öffentliche Unterstützung und Verehrung für den neuen Panchen Lama.

 
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