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Die chinesische Regierung hat nie die Existenz eines tibetischen Staates anerkannt
    Datum:2009-11-10 Quelle: tibet328.cn Autor:  

Die illegale Natur der "Exilregierung" des 14. Dalai Lama ist kristallklar; diesbezüglich gibt es weltweit kaum noch Dispute.

Van Praag übertreibt jedoch tatkräftig die Rolle der "Exilregierung", bemüht sich, deren Effektivität und Legalität zu beweisen, und versucht, für deren Aktivitäten die legale Existenz eines "tibetischen Staates" aufzuzeigen. Er sagt, dass die tibetische Exilregierung keine Organisation, die außerhalb ihres Territoriums gegründet wurde, sondern eine Fortsetzung der legalen, anerkannten tibetischen Regierung in Lhasa sei. Er fährt fort, dass der tibetische Staat als ein unabhängiges politisches Wesen immer noch existiere und die legale "Exilregierung" in Dharamsala diesen repräsentiere.

Van Praags Schlussfolgerung ist völlig unglaubwürdig:

Die chinesische Regierung hat  nie die Existenz eines tibetischen Staates anerkannt. Das Gaxag-System in Tibet stammte von der Qing-Dynastie (1644-1911) und war ein unveräußerlicher Teil der Zentralregierung Chinas. Wie bei den vorhergehenden Zentralregierungen Chinas war das Gaxag-System legal, als die zentrale Volksregierung der Volksrepublik China dieses Anfang der 50er Jahre anerkannte. Die Exilregierung, die, nachdem die Zentralregierung im März 1959 die Auflösung der Gaxag-Regierung verkündet hatte, gegründet wurde, war selbstverständlich illegal.

 
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