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Keine Regierung hat die "Exilregierung" als Vertreterin eines unabhängigen Landes anerkannt
    Datum:2009-11-10 Quelle: tibet328.cn Autor:  
Keine Regierung hat die "Exilregierung" als Vertreterin eines unabhängigen Landes anerkannt. Nach 37 Jahren seit ihrer Gründung hat die "Exilregierung" bisher noch nie die Anerkennung der Regierung irgendeines Landes in der Welt gewonnen.

Der Standpunkt der US-Regierung ist stets deutlich gewesen. Im Jahr 1977 bekräftigte das US-Außenministerium seinen politischen Standpunkt gegenüber Tibet erneut: Keine politische Maßnahme und auch keine Aktion ist basierend auf der Annahme, dass Tibet nicht ein Teil des chinesischen Territoriums ist, ergriffen worden. Die US-Regierung betrachtet den Dalai Lama in keinster Hinsicht als die tibetische Regierung. (N.C. Hor [USA]: USA, Tibet and China, S.303, The 21st Century Tibet, zusammengestellt von Zhang Zhirong) Obwohl die US-Präsidenten George Bush und Bill Clinton beide mit dem 14. Dalai Lama zusammengetroffen sind, erklärte die US-Regierung wiederholt, dass ihr Standpunkt gegenüber Tibet unverändert bleibe. Am 16. Mai 1994 verkündete ein Sprecher des US-Außenministeriums eine staatliche Erklärung: "Es ist die langfristige amerikanische Politik, dass Tibet ein Teil Chinas ist. Weder die USA noch irgendein anderes Land in der Welt werden Tibet als ein unabhängiges Land anerkennen. Die USA kennen die tibetische ,Exilregierung' nicht an." (Daily Telegraph vom 20. Mai 1994)

Die Haltung der indischen Regierung gegenüber der Dalai-Clique beschränkte sich lediglich darauf, dieser ein "politisches Asyl" zu geben. Der indische Premierminister Jawaharlal Nehru und die spätere Regierung von Deve Gowda hatten mehr als einmal erklärt, dass "Tibet ein autonomes Gebiet Chinas und ein untrennbarer Teil des chinesischen Territoriums ist" und mehrmals verkündet, dass dem 14. Dalai Lama und den indischen Tibetern nicht erlaubt sei, politische Aktivitäten gegen China vorzunehmen.

Auch Russland erkennt die "Exilregierung" nicht an. Einem AP-Bericht zufolge wurde dem 14. Dalai Lama während seines Russland Besuches im Mai 1994 ein kühler Empfang bereitet. Ein rassischer Diplomat verkündete am 19. Mai, dass Russland mit dem 14. Dalai Lama keine Verbindung habe, da es der Ansicht sei, dass Tibet ein untrennbarer Teil Chinas sei und es seine Beziehungen mit China schätze.
Die nepalesische Regierung hat Tibet stets als ein autonomes Gebiet Chinas betrachtet und die "Exilregierang" nicht als legal anerkannt. Anfang und Mitte der 1970er ergriff die nepalesische Regierung Maßnahmen, um ihre Kontakte so mit den in Nepal lebenden Tibetern zu beschränken, und verbot den letzteren, sich auf nepalesischem Territorium in Anti-China-Aktivitaten zu engagieren, und verweigerte dem 14. Dalai Lama mehrmals die Bitte um einen Nepal-Besuch.

Andere Länder nehmen einen ähnlichen Standpunkt ein.
Van Praag erwähnt in seinem Buch "Tibets Verfassung", die vom 14. Dalai Lama 1963 in Dharamsala verkündet wurde, verliert jedoch kein Wort über "Tibets Nationalhymne" und "Tibets Landkarte". Der "Staat Tibet" existierte vor März 1959 nicht, von seinen Symbolen- "Tibets Verfassung", "Tibets Nationalhymne" und "Tibets Landkarte"- konnte keine Rede sein. Diese tauchten erst im Ausland auf, nachdem die Dalai-Clique ins Ausland geflohen war. Dies demonstriert klar und deutlich, dass der so genannte "Staat Tibet" später geschaffen wurde.

Im letzten Teil seines Buches "Der Status Tibets" sagte Van Praag in einem Ton, der wohl seine Sorge um den Frieden und die Stabilität in Asien zeigen soil: "Die Wiederherstellung und die erneute Gründung eines unabhängigen Staates Tibet laufen den Interessen Chinas nicht zuwider. Ganz im Gegenteil, dies wird der Entspannung der internationalen Situation und der Förderung des Friedens und der Stabilität in Asien zugute kommen. Falls Tibet eine permanente neutrale Position einnimmt, werden die großen Spannungen zwischen China und Indien sowie zwischen China und der Sowjetunion in gewissem Maße gemildert werden."

 
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