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Der vierte Dalai Lama
    Datum:2015-09-21 Quelle: China Tibet Online Autor:  

Der vierte Dalai Lama Yundain Gyaco wurde 1953 als Sohn einer Großadeligen Familie der Mongolei geboren. Er ist der Großenkel von Altan Khan, einem damaligen König der Mongolei. Niemand weiß, ob es bloßer Zufall ist, dass der Dalai Lama in der Mongolei wiedergeboren wurde. Nachdem der dritte Dalai Lama den tibetischen Buddhismus in der Mongolei verbreitete, brauchte der neugeborene buddhistische Führer die Unterstützung von Adligen der mongolischen Oberschicht. Aus diesem Grund vermuten Historiker, dass die Reinkarnation des Dalai Lama sehr wahrscheinlich von politischen Interessen dominiert war. Das Seelenkind des Dalai Lama musste anfangs von Mongolen anerkannt werden und sollte zudem von Adligen der Oberschicht und mongolischen Ministern unterstützt werden. Anschließend sollte das Kind die Anerkennung der Gelug-Schule in Tibet erhalten. Obwohl die Reinkarnation des Dalai Lama in der Mongolei erschien, muss der ganze Prozess der Reinkarnation von der Auswahl zur Bestätigung des Seelenkindes strikte Etikette und Riten befolgen.
Nach den religiösen Riten des tibetischen Buddhismus kamen die Vertreter aus den drei großen Klöstern Tibets in der Mongolei an, um das Seelenkind des dritten Dalai Lama zu begrüßen und mit ihm gemeinsam nach Tibet zurückzukehren.

 

Nachdem der vierte Dalai Lama in Tibet ankam, wurde der vierte Panchen Lama sein Lehrer der religiösen Theorie und Praxis. Und nach den Riten übernahm der vierte Dalai Lama die religiösen Ämter der früheren Dalai Lamas. Er wurde 13. Khripa (Generaldirektor) des Drepung-Kloster und 15. Khripa des Sera- Kloster. Im Drepung-Kloster ging der vierte Dalai Lama mit 28 Jahren ins Nirvana ein.
In der Zeit des vierten Dalai Lama befand sich Tibet in der mächtigsten Periode der Karma Kagyü-Schule. Dem 10. Karmapa (Oberhaupt der Karma-Kagyü-Schule) Chöying Dorje, der als Führer der Religion Shigatsegalt, bekam als Herrscher der Tsangpa-Dynastie den Titel „[JR1] Oberhaupt Tibets“ verliehen. Während der Tsangpa-Dynastie wurde die Gelug-Schule scharf unterdrückt und war von der damaligen Herrschaft Tibets fast ausgemerzt. Nach dem Nirvana des vierten Dalai Lama erteilte der Herrscher einen Befehl, das Reinkarnationsystem des Dalai Lama zu beenden.
Der Sage nach setzte der vierte Panchen Lama Lobsang Chökyi Gyeltshen(1570-1662) seine Kräfte für die Überlieferung der Reinkarnation ein. Der damalige Herrscher erlitt eine schwere Krankheit. Er zweifelte, ob der vierte Dalai Lama ihn verwünscht habe. Nach langen missglückten Behandlungen konnte er immer noch nicht wieder gesund werden. Schliesslich heilte der vierte Penchen Lama den Herrscher. Als Dank für den Penchen Lama, darf er die Seelenkinder des vierten Dalai Lama suchen, wordurch das Reinkarnationssystem des Dalai Lama fortgeführt wird.

(Editor:Soong)

 
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Tibet Menschenrechte
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