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Indien sorgt sich um die Gesundheit des Dalai Lama
    Datum:2015-10-14 Quelle: China Tibet Online Autor:  

Der erfahrene indische Redakteur Bharat Bhushan hat am 3. Oktober den Artikel „Warum muss sich Indien um die Gesundheit des Dalai Lama sorgen?“ auf der Webseite www.catchnews.com veröffentlicht. Darin hieß es, nicht nur Tibet, sondern auch Indien sorgten sich um den Gesundheitszustand des Dalai Lama. Die Gesundheit des Dalai Lama habe direkt mit den chinesisch-indischen Beziehungen zu tun. In dem Artikel wird auch die so genannte „Möglichkeit der Versöhnung des Dalai Lama mit China“ vorhergesagt.

Warum muss sich Indien um die Gesundheit des Dalai Lama sorgen?

Bhushan führte in seinem Artikel aus, nach außen scheine es, als ob der Gesundheitszustand des über 80 Jahre alten Dalai Lama ziemlich gut sei. Jedoch sei offensichtlich, dass sein Blutzuckerwert ein bisschen hoch ist. Außerdem habe er auch Probleme mit Knien und Prostata, und werde sich wahrscheinlich einer Operation unterziehen. Einerseits sind dies häufige Krankheiten älterer Menschen. Trotzdem geben die Symptome Indien Anlass zu großer Besorgnis. Wieso? In dem Artikel werden mehrere Fragen, wie zum Beispiel das Reinkarnationssystem des Dalai Lama, die Auswahl des Seelenkindes und die Perspektive der Kontakte der chinesischen Regierung mit dem Dalai Lama, erwähnt und drei Gründe zusammengefasst:

1. Der körperlich schwache Dalai Lama würde sehr wahrscheinlich versuchen, bei der chinesischen Regierung den Eindruck von „Freundlichkeit“ zu erwecken, um die „Tibet-Frage“ so bald wie möglich zu lösen. Dies wollte Indien vielleicht nicht sehen.

2. Bhushan meinte, die Haltung des Dalai Lama gegenüber der derzeitigen chinesischen Regierung sei „offensichtlich anders als früher“. Es gebe drei Signale: Erstens wurde gesagt, dass er im Oktober vergangenen Jahres deutlich geäußert hatte, dass er eine Pilgerfahrt zum Wutai-Berg, einem heiligen Ort des Buddhismus Chinas, machen wolle. Zweitens würdigte der Dalai Lama Xi Jinping während seines Indien-Besuches dafür, dass er „offener“ und „pragmatischer“ sei (Der Dalai Lamas brachte in verschiedenen Situationen ähnliche Worte zum Ausdruck). Drittens erwähnte der Dalai Lama in Interviews mehrmals seine Freundschaft mit dem verstorbenen ehemaligen chinesischen Vizeministerpräsidenten Xi Zhongxun, der auch Xi Jinpings Vater ist. Indien scheint das unbehaglich zu sein.

3. Und am wichtigsten: Wenn der Dalai Lama wirklich zurückkehren wollte, wäre Voraussetzung, dass er anerkennen muss, dass Tibet und Taiwan seit jeher Bestandteile Chinas sind. Wenn der Dalai Lama nachgeben würde, wäre die Folge für Indien „katastrophal“. Falls der Dalai Lama anerkennen würde, dass Tibet seit jeher ein Bestandteil Chinas ist, würde die restliche verdeckte Karte Indiens bei der Grenzverhandlung zwischen China und Indien überhaupt nicht funktionieren.

 
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