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Warum sendet der Dalai Lama Elitekräfte nach Tuwa?
    Datum:2015-10-27 Quelle: China Tibet Online Autor:  

Vor kurzem fasste der FSB (Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation) den Beschluss, dass der in der Republik Tuwa aktive tibetische Mönch Losang Gelek und sein Assistent Losang Tsering „unwillkommen“ seien und die beiden innerhalb von 15 Tagen Russland verlassen müssten. Diese Nachricht hat zu weitverbreiteter Besorgnis unter den Internetnutzern geführt. Zugleich ist auch der Ortsname „Republik Tuwa“ ins Blickfeld geraten. Warum stationiert der Dalai Lama Elitekräfte an so einem unbekannten Ort, um bei Russland unwillkommene Aktivitäten zu betreiben?

Laut der chinesischen Suchmaschine Baidu ist die Republik Tuwa eine zur Russischen Föderation gehörende administrative Einheit und ein Teil der Verwaltungszonen der Sibirischen Föderation. Die Hauptstadt ist Kysyl. Ursprünglich gehörte die Republik Tuwa zu China. Ihr Territorium war ein wichtiger Bestandteil der Region Tangnu Wulianghai vor der Republik China. Wegen des Einflusses der Unabhängigkeit der äußeren Mongolei wurde diese Region von Russland und der äußeren Mongolei umgeben und von China getrennt, und ist zu einer Enklave geworden. 1944 wurde die Region von der Sowjetunion besetzt. 1992 brach die Sowjetunion zusammen. Das Land zählt schließlich noch zu den Hauptteilen der Russischen Föderation und heißt „Republik Tuwa der Russischen Föderation“.

Am 3. September 1994 unterzeichnete die Volksrepublik China mit der Russischen Föderation das „Abkommen der Volksrepublik China und der Russischen Föderation über den westlichen Teil der chinesisch-russischen Grenze“. Gesetzlich erkannte China deutlich an, dass Tangnu Wulianghei zum russischen Territorium gehört.

Zurzeit leben noch mehrere tausend Tuwiner im Kreis Burqin in Xinjiang.

In der Geschichte hatten die Mongolei und Tibet sehr enge Beziehungen. Damals glaubten die meisten Mongolen an den tibetischen Buddhismus. In Russland sind die meisten buddhistischen Anhänger die mongolisch sprechenden Burjaten, Tuwiner, Kalmücken und wenigen Russen. Die Republik Burjatien befindet sich in Ostsibirien. Die Hauptstadt ist Ulan-Ude. Die Republik Kalmückien mit der Hauptstadt Elista liegt am Kaspischen Meer. Die Republik Tuwa befindet sich in Südsibirien, ihre Hauptstadt ist Kysyl. Die Republiken Tuwa und Burjatien grenzen an die Mongolei. Der tibetische Buddhismus übt dort einen großen Einfluss aus.

Der Dalai Lama versucht seit langem, seine Einflusskraft in Russland zu stärken. Deswegen sendet er stetig unter dem Deckmantel der „Wiederbelebung des Buddhismus“ Mönche nach Russland, um Menschen auf seine Seite zu ziehen und den Gedanken der „Unabhängigkeit Tibets“ zu verbreiten. Dokumente zeigen, dass seit 2013 mehr als tausend Leute nach Russland gesendet wurden. Sie beschäftigten sich dort mit „religiösen Aktivitäten“. Der diesmal vom FSB vertriebene Mönch Losang Gelek und sein Assistent Losang Tsering waren gerade aktiv in Tuwa tätig. Der Dalai Lama hat auch keine Mühe gescheut, um Kräfte in Burjatien und Kalmückien anzuordnen.

Die russische Tageszeitung Nesawissimaja Gaseta hatte zuvor berichtet, der Dalai Lama habe angegeben, dass er „unbedingt im Ausland“ „persönlich nach einer Nachfolge sucht“. Unter den buddhistischen Anhängern in Russland verbreitet sich auch die Äußerung, wonach „die Reinkarnation des Dalai Lama in einer Region in Russland entstehen wird“. Die Nesawissimaja Gaseta sagte, dass die Entstehung des „kleinen Dalai Lama“ zu den politischen Konflikten zwischen Großmächten führen würde. Demgegenüber sollte die russische Regierung hoch wachsam sein.

Es zeigt zweifellos die wachsame Haltung der russischen Regierung gegen den Dalai Lama und seine Anhänger, dass der russische Geheimdienst die Vertreter des Dalai Lama vertrieben hat.

 
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