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50 Jahre in Tibet: Schutz des letzten reinen Bodens im Wandel
    Datum:2015-07-31 Quelle: China Tibet Online Autor:  

 

Wenn von Tibet die Rede ist, fassen es viele Leute mit nur zwei Wörtern zusammen: Schön und arm. In der Tat hat Tibet als Gebiet auf dem Dach der Welt den letzten reinen Boden der Welt. Jedoch verhindert genau dieser Boden die Entwicklung Tibets.

Stichwort: Einkommen

Das ist der Index, der die Veränderungen einer Stadt oder eines Staates am besten zeigen kann, nämlich das Pro-Kopf-Einkommen. Im Jahr 2014 betrug das verfügbare Pro-Kopf-Einkommen der städtischen Bevölkerung in Tibet 22.016 Yuan (rund 3201 Euro). Im Vergleich mit der gleichen Periode des Vorjahres ist dies ein Anstieg um 7,9%. Außerdem ist dies 39-mal so viel wie das des Jahres 1978; das verfügbare Pro-Kopf-Einkommen der ländlichen Bevölkerung belief sich auf 7359 Yuan (etwa 1070 Euro). Verglichen mit der gleichen Periode des Vorjahres hat es sich um 12,3% erhöht und ist 42-mal so viel wie das des Jahres 1978.

Stichwort: Wohlstand der breiten Bevölkerung

Seit Jahren besteht Tibet darauf, über 70% der Finanzeinnahmen, die dem Autonomen Gebiet Tibet zustehen, zur Sicherung und Verbesserung des Wohlstands der breiten Bevölkerung zu nutzen. Jedes Jahr unternimmt Tibet zehn Sachen, die der Bevölkerung, den Klöstern und den Mönchen zugutekommen. Mit allen Kräften löst man die Probleme in Bereichen wie Arbeitsvermittlung, medizinischer Versorgung, Schulbesuch, Sozialversicherung, Krankenversicherung, Wohnraum, Einkommenserhöhung usw. Damit die Bevölkerung aller Volksgruppen eine bessere medizinische Versorgung genießen kann, wurde das medizinische System der landwirtschaftlich-nomadischen Region mit kostenloser medizinischer Versorgung als Grundlage auf die landwirtschaftlichen Nomaden des ganzen autonomen Gebiets ausgeweitet. Allen städtischen Einwohnern und registrierten Mönchen werden kostenlose Gesundheitschecks angeboten. Dadurch ist die durchschnittliche Lebenserwartung in den letzten 50 Jahren von 35,5 auf 68,17 Jahre gestiegen.

Stichwort: Bildungswesen

In der Anfangsphase des Autonomen Gebiets Tibet waren 95% der jüngeren Einwohner Analphabeten. Damit die Bevölkerung aller Volksgruppen bessere Bildung genießen kann, hat Tibet die Politik der „Drei Übernahmen“ der 15-jährigen Schulpflicht komplett umgesetzt. Der Zuschuss für jeden Schüler wurde auf 3000 Yuan (436,8 Euro) erhöht. 99,64% der schulpflichtigen Kinder besuchen die Grundschulen, 98,91% die Mittelschulen und 73,37% die Oberschulen. Der Anteil der Analphabeten unter den jüngeren Leuten ist von 95% in der Anfangsphase des autonomen Gebiets auf 0,6% gefallen.

Stichwort: Verkehrswesen

Tibet, das im Durchschnitt mehr als 4000 Meter über dem Meeresspiegel liegt, wird als „Dach der Welt“ bezeichnet. Man sagt, Straßen müssten gebaut werden, wenn man reich werden wolle. Im Laufe der Jahre legen die Investitionen des autonomen Gebiets in die Infrastruktur kontinuierlich zu. Dadurch hat das Verkehrsnetz Tibets im Großen und Ganzen Gestalt angenommen. Bisher kann man 93,24% der Kreise, 99,7% der Gemeinden und 99,14% der Dörfer mit Verwaltungssitzen per Straßen erreichen.

 
 zum Thema:
Tibet Menschenrechte
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