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Im Süden der See, im Norden das Feuchtgebiet
    Datum:2015-08-28 Quelle: China Tibet Online Autor:  

„Im Süden liegt der See, im Norden das Feuchtgebiet. Die Lhasaer leben in einer glücklichen Wiege.“ Man hört diesen Satz in Lhasa. Wenn man nachfragt, dann bekommt man den Grund. Es gibt im Süden den See aufgrund des Projekteszur Regelung des Lhasa-Flusses. Dadurch wurde der Fluss zu einem See. Es gibt deshalb ein Feuchtgebiet im Norden, weil es in der nordwestlichen Ecke Lhasas das Lhalu-Feuchtgebiet, das den Ruf der natürlichen „Sauerstoffbar“ hat, gibt.

 

„Fluss zu See“ verbessert das ökologische Gleichgewicht

Der Lhasa-Fluss heißt auf Tibetisch „Gyiqoi“ und bedeute die „Quelle des Glücks“. Wenn vom Lhasa-Fluss die Rede ist, runzeln die Bürger der Stadt Lhasa die Stirn: „Wenn die Dürrekatastrophe ankommt, ist der Pegelstand niedrig und das Flussbett wird sichtbar. Außerdem häuft sich Müll an und der Staub liegt in der Luft.“ Das Projekt „Fluss zu See“ kann das hydrologische, ökologische Gleichgewicht von Lhasa erheblich verbessern und den Sauerstoffgehalt sowie die Feuchtigkeit der Stadt steigern.

 

„Sauerstoffbar“ – das Feuchtgebiet Lhalu

Das Feuchtgebiet Lhalu ist weltweit das höchste und größte städtische Feuchtgebiet. Es ist eine wichtige Sauerstoffquelle der Stadt Lhasa und hat den Ruf der „Lunge Lhasas“. In den letzten mehr als zehn Jahren hat der Staat schon 270 Millionen Yuan (rund 37 Millionen Euro) investiert und einen Kernzaun sowie einen durchsichtigen Zaun eingerichtet. Darüber hinaus wurden der Nord-, Mittel- und Südkanal zur Wasserversorgung ebenfalls fertiggestellt. Des Weiteren wurde das Sedimentgebiet des Feuchtgebietes usw. gebaut. Zusätzlich dazu wurden Sand und Fluss reguliert. Zudem wurde die Bedrohung des Feuchtgebiets durch Schlamm gelindert, damit sich die Funktion des Feuchtgebiets schnell erholen kann. Darüber hinaus bildet die Vegetation über 50% des Kerngebiets. Letztes Jahr wurden mit allen Kräften die letzten 29 Haushalte des Kerngebiets umgesiedelt.

„Anfangs wurde viel Arbeit geleistet, denn die Einwohner hatten seit Generationen hier gewohnt und wollten nicht gehen. Und die ausgezahlten Entschädigungen bilden ein Rekordhoch. Nach ihrem Abzug hat sich die Fläche des Feuchtgebiets um 0,44 Quadratkilometer erweitert“, sagte He Guiqin, Beamte des Umweltschutzamtes der Stadt Lhasa. Dadurch beläuft sich die Fläche des Feuchtgebiets des ganzen autonomen Gebiets Tibet auf 6,529 Millionen Hektar. Dies macht etwa 5,3% des Territoriums des ganzen Staates aus.

 
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