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Zhu Weiquan: Erläuterung der sogenannten „Sympathie“ des Westlers mit dem Tibeter
    Datum:2014-03-04 Quelle: China Tibet Online Autor:  

Die Strapazen des jahrelangen Lebens im Exil haben dafür gesorgt, dass der Dalai Lama die Spielregeln der westlichen Politik und die Tricks der westlichen Medien bestens kennengelernt hat. Hinzu kommen die vielen von unterschiedlichen Kräften ausgeheckten Gerüchte und Sensationen. All das führte dazu, dass die westliche öffentlichkeit, der es schon am Wissen der Geschichte und der Verhältnisse Chinas mangelt, sich allgemein den folgenden Eindruck von Tibet gemacht: Tibet ist ein Mysteriöses, religiöses und friedliches Gebiet; der Dalai Lama ist ein erhabener, barmherziger und religiöser Halbgott; es sind die bösen Chinesen, die Tibet erobert und den Dalai Lama vertrieben haben; sie haben die Schöne, das Glück sowie die Ruhe Tibets zerstört.

Diese Ansicht in Kombination mit dem traditionellen Überlegenheitsgefühl des Westens führten dazu, dass die westliche Gesellschaft nicht nur politisch einheitlich mit dem Dalai Lama sympathisiert, sondern auch bei allen Tibet-Angelegenheiten emotional wird. Beispielsweise sind sie gegen jegliche Entwicklung Tibets wie die Entwicklung der Straße, des Bergbaus, der Wasserwirtschaft sowie des städtischen Aufbaus und die Verbesserung des Wohlstands der breiten Bevölkerung Tibets. „All dies wird als die absichtliche Zerstörung der traditionellen Kultur sowie des ökologischen Gleichgewichts Tibets durch die Chinesen betrachtet. Solange der Dalai Lama seine alte Macht noch nicht wiederhergestellt hat, ist alles, was die chinesische Regierung in Tibet macht, böse!“

In den letzten Jahren hat der Autor mehrfach westliche Journalisten, die vor dem Gesicht des Autors behauptet haben, dass die chinesische Regierung deswegen dem tibetischen Landwirt und Nomaden bei der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen helfe, weil die Regierung ihre Freiheit einschränken und die nomadische Kultur zerstören wollte, getroffen. Die Antwort des Autors lautete immer: es ist allgemein bekannt, dass es ein Fortschritt ist, dass die Menschheit vom Nomaden über den sesshaften Bauern bis hin zum modernen Städter geworden ist, geschweige denn, dass diese Behauptung völlig grundlos ist. Wenn manche Menschen selbst das Leben der modernen Stadt sowie der modernen Kultur genießen, aber fordern, dass unsere Mitbürger in Tibet ohne Leitungswasser sowie Strom und mit unzureichenden Schulen sowie Krankenhäusern leben müssen, verstößt dies voll und ganz gegen die Menschenrechte. Sie selbst können erst mal versuchen, nomadisch zu leben!

Auf der Ebene der Regierung, des Parlaments, der Medien, des Vereins, der Öffentlichkeit etc. des Westens spielen die Regierung, das Parlament sowie die Medien eine wesentliche Rolle bei der Bildung der falschen Meinung über die Tibet- sowie Xinjiang-Angelegenheiten und bei der Entstehung der phasenhaften Verschlechterung der Beziehungen zwischen manchen Ländern und China. Wenn jedoch solche falschen Meinungen entstanden sind, werden sie sich als Meinungen der Öffentlichkeit über das Parlament sowie die Medien auf die Regierung auswirken. Dies führte dazu, dass sich die Oberhäupter mancher Länder trotzdem mit unterschiedlichen Ausreden den Stimmzetteln zuliebe mit dem Dalai Lama treffen, obwohl sie wissen, dass dies vehemente Kritik Chinas evoziert und den Interessen der eigenen Länder schadet. Sogar wurde das Theater aufgeführt, dass ein spanischer Richter für die Meinung der Öffentlichkeit den chinesischen Staatsleiter angeklagt hat. Jedoch ist nach wie vor darauf hinzuweisen, dass diese Meinung der Öffentlichkeit unter den meisten Umständen zur Ausrede, mit der der westliche Staatsleiter China abfertigt, wird. Vor dem Hintergrund, dass China zur immer wichtigeren Kraft auf der Welt wird, werden sich manche westlichen Ländern Schäden zuziehen, wenn sie sich nicht entschließen können, aus diesem Teufelskreis zu springen. Außerdem werden diese Schäden immer größer.

 
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Tibet Menschenrechte
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