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Tibet begrüßt mehr Besucher
    Datum:2014-03-12 Quelle: China.org.cn Autor:  

 

Der Vorsitzende der Regierung des Autonomen Gebiets Tibet sagte, dass die Region versuche, sich zu einem Reiseziel von Weltklasseformat zu entwickeln. Er erwartet, dass mehr Reisende aus der ganzen Welt das Kerngebiet auf dem Qinghai-Tibet-Plateau besuchen werden.

Der Vorsitzende Lobsang Jamcan sagte, die lokale Tourismusindustrie sollte einige Probleme bei den Zugangsberechtigungen lösen, die erforderlich sind, um das Gebiet zu betreten. Eine gut organisierte Planung und Tourismuseinrichtungen seien kategorisch, wenn man eine komfortable Umgebung für Reisende schaffen wolle, sowohl für Chinesen als auch für Ausländer.

Tibet hat in den 1980er Jahren damit begonnen, sich für den Tourismus zu öffnen. Im vergangenen Jahr haben 13 Millionen Reisende das autonome Gebiet besucht, ein jährlicher Anstieg um 22 Prozent. Die Regierung habe ihre Priorität auf die Verbindung Beijing-Tianjin-Hebei gelegt, dazu kommen der Jangtse und das Perlenfluss-Delta sowie Europa und die Vereinigten Staaten, sagte Lobsang. Er sagte, Tibets einzigartige Naturlandschaften und das kulturelle Erbe würden die Region zu einer herausragenden Reisedestination machen. Ziele wie der Berg Qomolangma, der im Westen als Mount Everest bekannt ist und der Yarlung Zangbo Grand Canyon seien unvergleichlich. Beide Destinationen sollen zu Nationalparks werden, gemeinsam mit dem Namco-See und dem heiligen Berg in der Präfektur Ali.

Tibet ist einer jener Plätze, an denen sich die Menschen dem Himmel am nächsten fühlen, was nicht zuletzt an der durchschnittlichen Seehöhe von 4000 Metern liegt. Eine Reise durch die Region sei ein Abenteuer in kaum besiedelten Gegenden, und selbst das Gefühl des Sauerstoffmangels und die Höhenkrankheit könne daran nichts ändern, sagte Lobsang: "Ich war bereits in mehr als 40 Ländern und habe keine Architektur und keine Bauwerke gefunden, die beeindruckender wären als der Potala Palast in Lhasa." Tibet ist nicht zuletzt auch berühmt für seine lange Geschichte und seine ethnische Kultur, dazu zählen tibetische Lieder und Tänze. Die Tibeter und andere ethnische Gruppen sind für ihre Gastfreundschaft, ihre harte Arbeit und ihre Tapferkeit bekannt, und sie hätten eine historisch einzigartige Kultur erschaffen. Tibet wird damit fortfahren, das kulturelle Erbe zu bewahren und zu bewerben. Dazu zählen die Yarlung- und die Shangshung-Kulturen, die alte Handelsroute zwischen Indien und Nepal – die Tee- und Pferdestraße – und der Changthang-Naturkorridor.

Während der Hochsaison zwischen Juli und September sei es besonders schwierig, Tickets für Flüge, Züge und den Potala Palast zu bekommen. Ab nun soll Lhasa zu einem internationalen Tourismus-Resort werden, und die Präfektur Nyingchi zu einer ökologischen Tourismuszone. Die Verkehrsanbindung sei der Schlüssel für die Tourismusentwicklung, sagte der Vorsitzende. Die Eisenbahn, die Lhasa und Xigaze, die beiden größten Städte in Tibet verbindet, ist eine Weiterführung der Qinghai-Tibet-Eisenbahn und soll im Juni nach mehreren Testläufen eröffnet werden. Mit der Unterstützung der Zentralregierung soll ein integriertes Transportnetzwerk von Autobahnen, Zugverbindungen und Fluglinien geschaffen werden. In der nahen Zukunft soll eine Eisenbahnverbindung zwischen Lhasa und der Präfektur Nyingchi geschaffen werden.

Zusätzlich sollen mehr Fluglinien Lhasa mit anderen Städten in China verbinden. Momentan gibt es Direktflüge zwischen Beijing und Lhasa. "Besucher können jeden Tag einen Flug um 7 Uhr am Morgen oder 10 Uhr am Abend wählen", sagte der Vorsitzende. Ferner sagte Lobsang, die Regierung würde auf einen früheren Baustart bei der Verbindung Sichuan-Tibet und Yunnan-Tibet drängen: "Der Tourismus wird bei der Erhöhung der Einkommen von Bauern und Hirten eine wichtige Rolle spielen. Wir sind zuversichtlich, dass die Tourismusindustrie in Tibet einen besseren Service für alle anbieten wird, die das Land mit eigenen Augen sehen wollen."

 
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