Startseite  | Nachrichten | Tibet Heute | Themenarchiv | Empfehlende Artikel | Geschichte & Tatsache | Fakten und Zahlen | Bilder | Videos
 
   Sie befinden sich hier:Tibet Online > Dokument
 
Berichte zum Lebenstandard der tibetischen Bevölkerung
    Datum:2014-03-26 Quelle: China Tibet Online Autor:  

Seit einigen Jahren stockt der Staat die Investitionen ins Autonome Gebiet Tibet und die tibetischen Regionen der Provinzen Qinghai, Sichuan, Gansu sowie Yunnan ununterbrochen auf.  Aus diesem Grund erhöht sich das Niveau der öffentlichen Dienstleistungen der tibetischen Regionen kontinuierlich. Das Bildungswesen, das Gesundheitswesen, das Verkehrswesen etc.  sind zu Schwerpunkten der Entwicklung geworden.

Bildungs- und Gesundheitswesen gehen vor; die Senioren der tibetischen Regionen werden gut versorgt.

In den letzten Jahren hat der tibetischen Autonome Bezirk Deqen in der Provinz Yunan dafür gesorgt, dass es über 50 000 Kindern der Nomaden und Landwirte besser geht, indem er unter  anderem ihnen Lebenszuschüsse gewährt, den Plan zur Nährstoff-Verbesserung der ländlichen  Grund- sowie Mittelschulen und die staatliche Politik der sogenannten zwei Befreiungen sowie eines Zuschusses umsetzt. In der Grundschule Nr. 1 des Kreises Deqen bekommt jeder Schüler  jährlich 3 000 Yuan Zuschuss. Außerdem sind die Verpflegung und Unterkunft vollkommen kostenfrei. Überdies verteilt die Schule Schulsachen sowie Lebensutensilien unter ihre Schüler. Zurzeit beträgt der Anteil der Kinder, die geeignet zu Grund- und Mittelschulen sind, beides nahezu 100% in den tibetischen Regionen Deqens in der Provinz Yunnan.

In den nomadischen und landwirtschaftlichen Regionen des Autonomen Gebiets Tibet setzen die Schulen mit allen Kräften den Plan zur Nährstoff-Verbesserung um. Des Weiteren bauen sie Solar-Baderäume und warme Korridore auf. Für Tsidan, Schüler der zentralen Grundschule der Gemeinde Huoer im Kreis Pulan des Bezirks Ali im Autonomen Gebiet Tibet, ist die erfreulichste Sachs des Tages, dass er nach dem Mittagessen einen großen Apfel bekommt. „In der Schule kann ich gut essen und wohnen. Hier bin ich am glücklichsten.“,sagte der kleine Tsidan.

Der Autonome Bezirk der Qiang-Chinesen und Tibeter Ngawa in der Provinz Sichuan ist eine seltene Region, wo die Kaschin-Beck-Krankheit sehr verbreitet ist, im ganzen Staat. Insgesamt gibt es mehr als 40 000 Personen, die an dieser Krankheit leiden, im Bezirk. Im Mai 2008 hat der Staat die Pilotzone zur Armutsbekämpfung und der Vorbeugung sowie Behandlung der Kaschih-Beck-Krankheit gestartet. Seitdem hat der Bezirk verschiedene Maßnahmen ergriffen: die Einwohner gebären ihre Kinder woanders und dort ziehen sie die Kinder auch groß; die Bevölkerung wurde umgesiedelt; neue Getreide-Arten werden verzehrt; sauberes Trinkwasser und die Sozialleistungen werden gesichert; die Umgesiedelten sind gut untergebracht; die Struktur ist geändert;die medizinische und wissenschaftliche Prophylaxe wird durchgeführt. Dafür wurden insgesamt 5,582 Milliarden Yuan investiert. Somit wurde die Verbreitung der Kaschin-Beck-Krankheit erfolgreich aufgehalten.Darüber hinaus konnten die Qualen der Kranken erfolgreich gelindert werden.

Im Autonomen Bezirk der Tibeter Gannan in der Provinz Gansu wurde die Branche der Senioren-Versorgung in den letzten Jahren mit allen Kräften vorangetrieben. Zurzeit wurden 31 Altenheime für landwirtschaftliche und nomadische Senioren im ganzen Bezirk aufgebaut und sie können über 1 000 Bettplätze zur Verfügung stellen. Bisher sind 333 Senioren, die keine Ehepartner, Kinder sowie Pfleger haben und älter als 60 Jahre alt sind, eingezogen. Die meisten von ihnen sind Tibeter. Finanziell bekommen sie die gleichen Zuschüsse wie die Senioren, die von der Regierung einheitlich versorgt werden. Zurzeit hat die Bezirksregierung es möglich gemacht, die über 4 000 Senioren, die keinen Kinder, Ehepartner sowie Pfleger haben und älter als 60 Jahre alt sind, des ganzen Bezirks einheitlich zu versorgen.
Es heißt, dass Tibet dieses Jahr mehr als sieben Milliarden Yuan zur Verfügung gestellt und bei der Aufstockung der Zuschüsse zur Verbesserung des Lebensstandards der breiten Bevölkerung mehrere neue Maßnahmen zur Erhöhung des Lebensniveaus der Bevölkerung ergriffen habe.Die Basispensionen der Unternehmensrentner wurden um 302 Yuan monatlich pro Kopf angehoben; die Basisrente der neuen, gesellschaftlichen Rentenversicherung des Landes wurde auf 120 Yuan monatlich pro Kopf gesteigert; der medizinische Zuschuss für die ländliche und nomadische Region wurde auf 380 Yuan jährlich pro Kopf erhöht; der medizinische Zuschuss für die Basiskrankenversicherung der städtischen Einwohner wurde auf 340 Yuan pro Kopf aufgestockt; der monatliche und jährliche Mindestzuschuss zur Sicherung des Lebens der städtischen Einwohner wurden auf 490 Yuan pro Kopf bzw. 1950 Yuan pro Kopf gehoben.

Kontinuierlicher Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und spürbare Verbesserungen auf dem Plateau

Seit einigen Jahren stockt der Staat kontinuierlich die Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur Tibets sowie der tibetischen Regionen der Provinz Sichuan auf. Auf dem heutigen Plateau Qinghai-Tibet hat die Dichte der Straßen deutlich zugenommen. Die Zivilluftfahrt und das Eisenbahnnetzwerk werden gerade mit allen Kräften ausgebaut. Das Hochland ist nicht mehr so fern.

2013 wurde der Kreis Medog, der an der südöstlichen Grenze Chinas liegt, ans Straßennetzwerk angeschlossen. Somit konnte sich Medog von der Bezeichnung „Der einsamen Insel auf dem Hochland“ verabschieden. Zugleich konnte Xiangba Quzhen im Dorf Reba des Bezirks Chambo auch auf das Seil zur Überquerung von Flüssen oder Schluchten, dass er in über der Hälfte seines Lebens genutzt hatte, verzichten. Das Projekt „Seil zur Brücke“ mit einer Gesamtinvestition in Höhe von 220 Millionen Yuan wurde bereits letztes Jahr im Autonomen Gebiet Tibet fertiggestellt. 84 Seile, die über den Schluchten der abgelegenen Regionen des autonomen Gebiets hängen, sind zu historischen Sehenswürdigkeiten geworden. Über 40 000 Landwirte und Nomaden profitieren davon. Die hohen Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur sorgen dafür, dass sich der Verkehr Tibets Tag für Tag verbessert. Laut Daten verfügt Tibet über mehr als 70 000 Kilometer Straßen. 98,6% der Kreise und 56% der Gemeinden sind schon ins Pkw-Personenverkehrsnetzwerk aufgenommen worden.
In der Provinz Sichuan stehen die Autobahn Ya'an-Kangding und die Autobahn Wenchuan-Maerkang bereits im „Plan des staatlichen Straßennetzwerkes“, „Plan des Autobahnnetzwerkes der Provinz Sichuan“ sowie „Zwölften Fünf-Jahres-Plan des Verkehrswesens der Provinz Sichuan“. Die Gesamtinvestitionen wurden mit etwa 5,74 Milliarden Yuan abgeschätzt.
Beim ständigen Ausbau des Straßennetzwerkes wird der Ausbau der Eisenbahn auf dem Hochland auch beschleunigt. Momentan ist die Eisenbahnlinie Lhasa-Xigaze, die Verlängerung der Eisenbahnlinie Qinghai-Tibet, schon zum großen Teil erledigt und der regelmäßige Verkehr wird im September dieses Jahres offiziell anfangen. Da der zweite Abschnitt der Eisenbahnlinie Lanzhou-Ürümqi gerade zu Ende geht, wird die Provinz Qinghai ins Zeitalter der Hochgeschwindigkeitseisenbahn eintreten.

Im August 2013 wurde der Bau des Flughafens Xiahe im Autonomen Bezirk der Tibeter Gannan in der Provinz Gansu abgeschlossen. Dies ist der erste zivile Flughafen in den Regionen der nationalen Minderheiten in der Provinz Gansu. Der dortige Tourismus kann sich somit schnell entwickeln.

Deutliche Verbesserung der öffentlichen Dienstleistungen und die Integrität von der Stadt und dem Land

Für den 56-jährigen Suonan Nanji der Gemeinde Jiegu im Autonomen Bezirk der Tibeter Yushu der Provinz Qinghai sind die Veränderungen in den letzten vier Jahren größer als die in den mehr als 50 Jahren.

Vom Juli 2010 bis zum Oktober 2013 hat der Staat insgesamt 44,36 Milliarden Yuan investiert und den Wiederaufbau nach dem Erdbeben am 14. April 2010 abgeschlossen. Heutzutage hat der Fahrer Tashi das Gefühl, dass er in einer Großstadt wäre, wenn er im Netzwerk mit vier waagrechten und 16 senkrechten Straßen fährt. Busse, große Supermärkte, Kinos, Hallenbäder, Einwohnerkomitees, Dienstleistungsfirmen für Wohnblöcke usw. sind zu Neuheiten dieser kleinen Stadt auf dem Hochland geworden.

“Bei Krankheiten gibt es Krankenhäuser. Für die Kinder sind die Schulen da. Wenn man Zeit hat, kann auf die Einkaufsstraße gehen.“, so beschrieb Tashi, der aus dem Kreis Tongren im Autonomen Bezirk der Tibeter Huangnan der Provinz Qinghai kommt, ihre schlichten Erkenntnisse zur Verstädterung.
Für zahlreiche arme Landwirte und Nomaden Tibets war das diesmalige Neujahr nach dem tibetischen Kalender besonders warm. Das Projekt, das acht Jahre in Folge gedauert hatte und in welches 28 Milliarden Yuan investiert wurden, zur Unterbringung von Landwirten und Nomaden wurde 2013 vollständig abgeschlossen. Die ehemaligen niedrigen, kleinen und dunklen Baracken aus Erde, in denen Menschen und Vieh zusammen gelebt hatten, sind zu zweistöckigen Gebäuden aus Stahl und Beton geworden. Die 2,3 Millionen Landwirte und Nomaden des ganzen Bezirks konnten dadurch in sichere Wohnräume eingezogen.

2013 hat Tibet es ermöglicht, dass alle administrativen Dörfer Strom bekamen, indem Tibet das Projekt „Die Goldene Sonne“, das Projekt Stromversorgung der ländlichen Regionen und das Projekt Verbesserung des ländlichen Stromnetzes durchführte. Unter dem Strich ist die Stromversorgung der ländlichen Bevölkerung, die vorher keinen Strom bekam, und die öffentlichen Institutionen, die Schulen, die Tempel, die Straßen- sowie Eisenbahn-Wartereien auf dem Land gesichert.

Zurzeit sind 54 kleine Städte im ganzen Autonomen Gebiet Tibet gegründet. Der Anteil von Städten und Gemeinden beträgt 23,7%. Gesang Zhuoga, Bewohner des Dorfes Tama im Viertel Chengguan der Stadt Lhasa, sagte, dass die Verstädterung nicht nur dafür sorge, dass die Straßen breiter und die Wohnbedingungen besser geworden seien, sondern auch dafür, dass die Dorfbewohner die gleichen, öffentlichen Dienstleistungen wie die Städter bekämen, was eigentlich wichtiger sei. Heute belaufe sich das Pro-Kopf-Einkommen ihres Dorfes auf über 10 000 Yuan.

 
 zum Thema:
Tibet Menschenrechte
Bilder
Videos
·Fernsehgala zum tibetischen Neujahrsfest (4)
·Fernsehgala zum tibetischen Neujahrsfest (3)
·Fernsehgala zum tibetischen Neujahrsfest (2)
Empfehlende Artikel
·Tibet: Mobiles Telefonnetz ausgeweitet
·Immer mehr tibetische Studenten arbeiten außerhalb...
·Tibet: über drei Millionen Flugpassagiere in diese...
 
 
Ausrichter:Chinesische Vereinigung für Menschenrechte
detibet328@yahoo.cn
Interkontinentale Kommunikation GmbH. Alle Rechte vorbehalten