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Wie verdient ein Rinpoche Geld in China?
    Datum:2015-09-06 Quelle: China Tibet Online Autor:  

 

Sakyamuni sagte einst: „Der Buddhismus wird von denjenigen vernichtet, die buddhistische Flickenkutten tragen und Sutren rezitieren.“

In den letzten Jahren hat sich das materielle Leben der Menschen allmählich mit den Fortschritten der Gesellschaft verbessert. Jedoch ist das geistige Leben der Menschen leer geworden. Im Zuge dessen ist es für viele Menschen zur Mode geworden, sich zum Buddhismus zu bekennen. Die Klöster werden häufig von vielen Gläubigen besucht. In Buchläden stehen die Bücher, die die Rinpoches geschrieben haben, oben auf den Bestsellerlisten. In sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter gibt es immer mehr angemeldete Gläubige des tibetischen Buddhismus. Vor allem gibt es immer mehr Mitglieder der Oberschicht.

So ist das Rinpoche-Fieber entstanden. Einher damit geht, dass manche Leute im Namen des Rinpoches schwindeln. Eigentlich verdienen richtige Rinpoches im Unterschied zudiesen falschen Rinpoches wie folgt ihr Geld:
Wir nehmen Rinpoche Tsonlo als Beispiel. Er ist im August 1940 in Chamdo in Tibet geboren. Als er drei Jahre alt war, wurde er als der Inkarnationsrinpoche des Klosters Zongluo anerkannt. Mit 11 Jahren ging er ins Kloster Qambaling, um die buddhistischen Theorien zu studieren.

Es heißt, dass das Kloster Qambaling zurzeit nahezu 1200 Mönchehat und somit das Klosterist, das die meisten Möncheim ganzen Autonomen Gebiet Tibet hat. Um diese 1200 Personen zu versorgen, ist es wahrlich nicht einfach, wenn es nur auf die Gaben der Gläubigen zurückgreift. Aber woher kommen die über sieben Millionen Yuan (über 972.000 Euro) Jahreseinkommen des Klosters Qambaling?

Laut Rinpoche Zongluo bestehen die jährlichen mehr als sieben Millionen Yuan (mehr als 972.000 Euro) in erster Linie aus drei Teilen: Erstens wurden mithilfe der Stärke des Klosters Qambaling die Gewerbeflächen in der Nähe des Klosters vermietet, um Mieteinnahmen zu erwirtschaften.Zweitens ist der Rinpoche Tsonlo Champa Kedup als Leiter des Klosters kommerziell sehr tüchtig und weitsichtig. Als der Immobilienmarkt früher nicht so sehr belebt war, hat der Rinpoche Tsonlo Champa Kedup im Osten von Lhasa ein Grundstück für das Kloster erworben. Dort hat er eine Reihe kommerzieller Wohnungen bauen lassen. In den letzten Jahren werden infolge der guten Luftqualität in Lhasa und insbesondere der Entwicklung des Tourismus in Tibet ganz viele chinesische und ausländische Touristen angezogen, die in Lhasa reisen oder sich kurz dort aufhalten. Der Mietmarkt in Lhasa wird auch dadurch angekurbelt. Das Kloster Qambaling hat sich dieser Tendenz angepasst und diese Wohnungen vermietet. Damit bekommtes einen jährlichen Profit in Höhe von zwei Millionen Yuan (280.200 Euro). Drittens besitzt das Kloster Qambaling den Obstgarten Pagbalha mit Fläche von 300 Mu (20 Hektar). Das Kloster hat diesen Boden an die einheimischen Bauern und Gemüsebauern vermietet, um Einnahmen durch die Pacht zu machen.

Dieses Einkommen wird vom Kloster Qambaling außer für buddhistische Kulte sowie die Deckung unterschiedlicher Ausgaben des Klosters den Altenheimen, Kinderheimen usw. gespendet. Außerdem kommt der Rinpoche Tsonlo Champa Kedup seinen gesellschaftlichen Verpflichtungen als Bürger sorgfältig nach. Darüber hinaus hat er den von den natürlichen Katastrophen betroffenen Einwohnerngeholfen und sie besucht. Des Weiteren hat er buddhistische Kulte durchgeführt und Geister vom Leiden befreit etc. Dadurch hat er das allgemeine Vertrauen der Bevölkerung der tibetischen Region gewonnen.

Ein echter Buddha spricht nicht viel und er schützt die Bevölkerung mit seinen Taten. Ein falscher Buddha macht übertriebene Versprechen. Diese sind nichts weiter als unterschiedliche Tricks, mit denen er andere betrügt.

(Editor:Soong)

 
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Tibet Menschenrechte
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