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Was haben 9 Jahre Qinghai-Tibet-Eisenbahn Tibet gebracht?
    Datum:2015-09-08 Quelle: China Tibet Online Autor:  

 

Nun, da das Autonome Gebiet Tibet bald 50 Jahre besteht, ist auch die Qinghai-Tibet-Eisenbahn neun Jahre in Betrieb. Was hat diese "Himmelslinie", mit der weltgrößten Streckenhöhe und der längsten Strecke Tibet eigentlich gebracht?

Am 1. Juli 2006 wurde die Gesamtstrecke eröffnet und damit Tibets eisenbahn- und schienenlose Geschichte beendet. Die strecke verläuft über 1956 Kilometer vom östlichen Xining bis ins südliche Lhasa. Bis zum 31. Juli diesen Jahres hat sich die kumulierte Transportmasse von 6,482 Millionen Personen und 24,910 Megatonnen im Jahr 2006 auf 12,748 Millionen Personen und 64,724 Megatonnen erhöht.

 

Ein starker Antrieb für die wirtschaftliche Entwicklung

Vor der Eröffnung der Strecke mussten Güter und Personen von und nach Tibet vor allem öffentliche Straßen oder Flugzeuge benutzen, wobei Flugzeuge für Massengütertransport äußerst ungeeignet ist. Als Vorzeigeprojekt von Chinas Strategie zur Entwicklung des Westens wurde die gesamte Strecke durch die Eisenbahn verbunden und damit der langjährige Transportengpass von Tibet bewältigt und es konnten viele Produkte zum Südbahnhof Lhasa transportiert werden wie Ölprodukte, Baumaterialien, Nahrungsmittel, Dünger und Getreide.

Durch das starke Transportvermögen, günstige Transportpreise und zweckmäßige Transportart wurden die Transportpreise zum Inland von Hochlandsgerstenschnaps, Hochlandsmineralwasser, Joghurt, Yakfleisch, tibetischer Handwerkskunst deutlich reduziert.

Mehr Einkommen für tibetische Bauern und Hirten

Zur Tourismus-Hochsaison im August ist die neben dem Bahnhof Lhasa wohnende Tsering Yeje unglaublich beschäftigt: "Die Qinghai-Tibet-Eisenbahnen fahren direkt an meinem Haus vorbei. Vor ein paar Jahren haben mein Mann und ich ein übriges Zimmer zum Familienhotel umfunktioniert. Wenn nun Tourismus-Hochsaison ist gibt's immer einen Riesenandrang."

Die Landwirte an der Eisenbahnstrecke sind im "Eisenbahnstrecken-Verkaufsrausch". Allein Neqoin in der Gemeinde Doilundeqen hat über zusätzliche Packer, Fahrer und Putzkräfte eingestellt für ein Zusatzeinkommen von etwa 1500 Yuan pro Person.

Die verschneiten Höhen sind nicht mehr weit

Die Eisenbahnstrecke läuft an berühmten Sehenswürdigkeiten wie dem Qinghai-See, Kunlun-Berg, Kukushiri und den nordtibetischen Grasländern vorbei, was sie zu einer Weltklasse-Sehenswürdigkeitslinie mit mysteriösem Charakter macht. Vor Inbetriebnahme der Linie war Tibet verkehrstechnisch eingeschränkt und konnte nicht touristisch erschlossen werden. Nun nach neun Jahren Betrieb ist der Tourismus zu einem Hauptpfeiler der tibetischen Wirtschaft geworden.

Regionale Verkehrsinfrastruktur wird von Tag zu Tag besser

Die Inbetriebnahme der Qinghai-Tibet-Eisenbahn hat die einseitige Transportmethode von Tibet in eine dreidimensionale, sich gemeinsam entwickelnde Transportstruktur aus Eisenbahn, Straße und Luft umgewandelt. Im August 2014 vernetzte die Lhasa-Xigaze-Linie Tibets zwei größte Städte, womit der 6 Stunden Autofahrt auf drei Stunden Bahnfahrt verkürzt wurden.

 

 

(Editor:Soong)

 
 zum Thema:
Tibet Menschenrechte
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