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Wie kann man sich zuhause dem Buddhismus verschreiben?
    Datum:2015-11-05 Quelle: China Tibet Online Autor:  

Der Kampo (Klostervorsteher) des Dhetsang-Klosters in Sichuan Geshi Lobsang Gyatso schlägt vor, wie Gläubige zuhause Buddhismus praktizieren können.

 

Das Dhetsang-Kloster liegt im Südwesten Chinas in einem 3000 Meter hochgelegenen Tibetergebiet und ist 500 Kilometer von Chengdu, der Hauptstadt Sichuans, entfernt. Der volle Name des Klosters ist GadanDhe-Tsang Lhundrup Ling, Dhetsang ist Tibetisch für "perfekte Zuversicht".

Der Gründer des Klosters war ein erleuchteter Mönch, dessen Weg zum Rinpoche des tibetischen Buddhismus auch vom Gründer der Gelug-Schule, Tsongkhapa, gewünscht wurde. Der Gründer des Klosters wurde von Tsongkhapa beauftragt, im Gebiet der Gyarong-Tibeter 108 Klöster zu gründen, um die Lehren der Gelug-Schule zu verbreiten. Die Gyarong-Tibeter wurden durch langes Zusammenleben mit Han-Chinesen von deren Kultur beeinflusst. Auch durch die Konzentrierung auf Ackerbau unterscheiden sie sich von den Hirten der Khampa.

 

Das Dhetsang-Kloster wurde 1414 als jüngstes Kloster des Gyarong-Gebiets gegründet und hat immer noch großen Einfluss.

Der Kampo Geshi Lobsang Gyatso erzählt: "Das Dharma ist sehr umfassend und beinhaltet die vielen Theorien des konventionellen Buddhismus, sowie die des Tantra. Daher muss man viel Energie und Zeit dem Studium des Dharma widmen. Im 200 Jahre alten Lehrsystem der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus müssen angehende Mönche mindestens 15 Jahre dem Studium der fünf großen Theorien widmen, was auch bis zu 22 Jahre dauern kann. In unserem Kloster müssen die Mönche nur lernen. Morgens Schriften rezitieren, tagsüber von älteren Mönchen lernen, jeden Tag 3-6 Stunden im dafür vorgesehenen Raum über Schriften diskutieren. Durch dieses harte Lernen können etwa 30-40% der Mönche die Prüfung zum Geshi-Grad bestehen. Wer solide Kenntnisse über die konventionelle Lehre erlangt hat, kann in etwa drei Jahren auch das Tantra verstehen."

Bis heute konnte der Buddhismus in der Welt wachsende Bedeutung erlangen. Es gibt verschiedene Meinungen, wie Buddhisten sich zuhause dem Studium des Buddhismus widmen sollen. Neben der täglichen Arbeit noch die fünf großen Theorien zu meistern ist natürlich nicht einfach. Man kann mit grundlegenden Klassikern wie "Bedeutung der Religion", "8 Dinge und 70 Bedeutungen" anfangen und dann weiterführend "Theorie des Hineingehens" und "Einführung in den Weg des perfekten Wissens" lesen. Dann kann man abhängig vom eigenen Schicksal und Vorlieben einen vertrauenswürdigen Meister suchen und sich von ihm den Kopf mit Wasser beträufeln lassen und danach von ihm zu lernen. Das Dharma ist mit dem Leben verknüpft, daher muss man sowohl aufpassen regelmäßig die Klassiker zu lesen, als auch im Leben Gutes tun. Denn auch nützliches für die Gesellschaft tun gehört zum Studium des Dharma.

 
 zum Thema:
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